Williamsburg in Brooklyn

03. Mai 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, New York City |

Bedford Avenue © flickr.com - LWYang/cc-by-2.0

Bedford Avenue © flickr.com – LWYang/cc-by-2.0

Williamsburg ist ein Stadtteil des New Yorker Stadtbezirks Brooklyn. Williamsburg zeichnet sich durch seine lebendige Musikszene aus. Es gibt viele alternative Rockbands und jede Menge Bars und Clubs. Der East River trennt Williamsburg vom East Village und der Lower East Side, die beide in Manhattan liegen. Im Norden liegt der Stadtteil Greenpoint, der ebenfalls zu Brooklyn gehört. Der Grand Avenue nach Nordosten folgend, erreicht man Maspeth, womit Williamsburg eine kleine, aber direkte Grenze zum anderen Stadtbezirk Queens hat. Im Osten liegt Bushwick, im Südosten Bedford-Stuyvesant und im Süden Clinton Hill sowie Vinegar Hill. Heute hat Williamsburg ungefähr 220.000 Einwohner.

Im Jahre 1661 wurde im Gebiet des heutigen Stadtteils eine niederländische Siedlung mit dem Namen Boswijck gegründet, die im Jahre 1664 von den seitdem herrschenden Engländern in Bushwick umbenannt wurde. Im Jahre 1792 wurde ein benachbartes Anwesen zu Ehren des Offiziers und Ingenieurs Jonathan Williams Williamsburgh benannt. Im Jahre 1827 wurde Williamsburgh nach Town of Bushwick eingemeindet. Diese Eingemeindung wurde 1840 allerdings wieder rückgängig gemacht. Im Jahre 1855 folgte die Eingemeindung nach City of Brooklyn, die im Jahre 1898 zum Stadtbezirk der Stadt New York wurde. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Williamsburg überwiegend von Deutschen bewohnt.

Bedford Cheese Shop © flickr.com - LWYang/cc-by-2.0 Bedford Avenue © flickr.com - LWYang/cc-by-2.0 South Williamsburg © Jaspermaz/cc-by-sa-3.0 The Edge and Northside Piers with Seastreak ferry © Beyond My Ken/cc-by-sa-4.0 Williamsburg Bridge © flickr.com - Tomás Fano/cc-by-sa-2.0
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The Edge and Northside Piers with Seastreak ferry © Beyond My Ken/cc-by-sa-4.0
Einige Teile Williamsburgs sind durch dort lebende, überwiegend orthodoxe, unter anderem chassidische Juden geprägt, darunter die der Satmar. Eine zweite große Gruppe in Williamsburg, inzwischen vielleicht sogar die Mehrheit, sind Menschen des “alternativen” Schlags: Musiker, Intellektuelle, Künstler, die aufgrund steigender Mieten in Manhattan Williamsburg mit seinen niedrigeren Mieten als günstigere Ausweichmöglichkeit nutzten. Diese Wanderung fand vor allem seit den 1990er Jahren statt, als Williamsburg zum Trendviertel und Anziehungsviertel für Hipster avancierte. Im Jahr 2008 waren die Mieten infolge einer Gentrifizierung so sehr angestiegen, dass viele der sogenannten Bohemians sich gezwungen sahen, in günstigere, weiter von Manhattan entfernte Teile Brooklyns wie z.B. Bushwick, Bedford-Stuyvesant, Fort Greene, Ridgewood, Clinton Hill oder Red Hook zu ziehen.

Mit der Interstate 278, auch Brooklyn Queens Expressway genannt, verläuft eine der New Yorker Stadtautobahnen von Südwest nach Nordost durch Williamsburg. Die gebührenfreie Williamsburg Bridge verbindet Williamsburg mit Manhattan. Wichtige Hauptstraßen sind die Grand Street als Verlängerung der Brücke in West-Ost-Richtung, die Union Avenue in Süd-Nord-Richtung sowie der Williamsburger Broadway, der ebenfalls von der Brücke ausgehend am südlichen Rand des Stadtteils Richtung Südosten verläuft. Ferner wird der Stadtteil von insgesamt drei U-Bahn-Strecken durchquert. Die BMT Jamaica Line verläuft aufgeständert von der Williamsburg Bridge aus kommend über den Broadway Richtung Südosten nach East New York und wird von den Linien J, M und Z befahren, die IND Crosstown Line mit der Linie G verläuft unter der Union Avenue in Nord-Süd-Richtung, und die BMT Canarsie Line mit der Linie L bedient die nördlichen und östlichen Ränder des Stadtteils. Die Kreuzungsbahnhöfe liegen Ecke Metropolitan Avenue–Union Avenue sowie Broadway–Union Avenue.

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