Vilnius, Rom des Ostens

24. April 2015 | Destination: | Rubric: Architektur, Europäische Union, Allgemein, Kulturhauptstadt Europas, UNESCO-Welterbe |

Skyscrapers in Vilnius © Arroww

Skyscrapers in Vilnius © Arroww

Vilnius ist die Hauptstadt Litauens und des Distrikts Vilnius (Vilniaus Apskritis). Mit 560.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt des Landes. Sie liegt an der Mündung der Vilnia in die Neris, in einem waldreichen Gebiet nur etwa 40 km von der weißrussischen Grenze entfernt. Vilnius galt seit seiner Gründung als eine der liberalsten Städte Europas, die im Lauf ihrer Geschichte auch verfolgten Juden aus Mitteleuropa und Russland Schutz vor Verfolgung bot. Als “Jerusalem des Nordens” wurde Vilnius zu einem Zentrum der jüdischen Kultur und Aufklärung. Im Holocaust (Ghetto Vilnius) verlor die Stadt fast sämtliche jüdischen Bewohner und somit die Hälfte ihrer Bevölkerung.

Ab dem 16. Jahrhundert schufen italienische Baumeister zahlreiche Bauwerke im Stil des Barock, und noch heute verfügt Vilnius über eine der ausgedehntesten Altstädte in Osteuropa, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Aufgrund der über 50 Kirchen der Stadt trägt Vilnius auch den Beinamen “Rom des Ostens”. Man sieht von fast jedem Ort aus in der Stadt mindestens vier Kirchtürme.

Ostrobramska © Wojsyl Vilnius © Andrejavus Vilnius at dusk © Halfwit Sock Town Hall © Nikater The Orthodox church of Holy Mother of God © Wojsyl St Ann's church and Bernardine Monastery © Wojsyl Siemens Arena © Knutux Monument to Basketball © Juliux Gediminas Tower from downtown © Nikater Europa Tower © Mantas Indrašius Church in Vilnius © Arroww Cathedral Square © Arz Belmonto parkas © Emka Vilnius University - Alumni Yard © Wojsyl Vilnius skyline at night © Hejsa Vilnius Panorama © Jan Mehlich Vilnius montage © Matasg Skyscrapers in Vilnius © Arroww
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The Orthodox church of Holy Mother of God © Wojsyl
Ausgehend vom Burgberg bildet das Straßennetz der Altstadt von Vilnius in Richtung Westen und Süden eine fächerartige Struktur. Die Altstadt, die sich an den Hängen auf dem linken Ufer der Neris hochzieht, hat eine Fläche von 360 ha und zählt damit zu den größten und besterhaltenen Europas; seit 1994 zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Viele Baustile hinterließen ihre Spuren, vor allem prägen sie der Barock, aber auch Gotik und Renaissance. Sehenswert sind die St.-Annen-Kirche, ein gotisches Backsteingebäude (Flammengotik) zusammen mit der ebenfalls gotischen Bernhardiner-Kirche, die barocke Universitätsanlage mit der Johannes-Kirche.

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