Vancouver Island in British Columbia

10. April 2015 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Oak Bay © flickr.com - rpaterso/cc-by-sa-2.0

Oak Bay © flickr.com – rpaterso/cc-by-sa-2.0

Vancouver Island, früher Quadra and Vancouver Island, ist die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Sie liegt im Südwesten der kanadischen Provinz British Columbia und ist nach dem britischen Seefahrer George Vancouver benannt. Vancouver Island ist die größte Insel der Provinz British Columbia und wird durch die Strait of Georgia, die Johnstone Strait und die Queen Charlotte Strait vom kanadischen Festland getrennt. Die Juan-de-Fuca-Straße trennt die Insel vom US-Staat Washington. Die Insel ist über 450 km lang und rund 100 km breit. Der überwiegende Teil der Inselbewohner hat europäische Wurzeln, doch schon im 19. Jahrhundert kamen Japaner und Chinesen hinzu, Letztere insbesondere im Zusammenhang mit der Kohleindustrie und dem Eisenbahnbau. Die etwa 760.000 Einwohner verteilen sich auf sieben Distrikte, wobei sich etwa knapp die Hälfe im Capital Regional District, rund um die Stadt Victoria, angesiedelt haben.

Der lange Gebirgszug der Vancouver Island Ranges teilt die Insel in die stürmische, zerklüftete, dem Pazifik zugewandte Westseite und die gemäßigtere Ostseite. Der höchste Berg ist die Golden Hinde mit 2195 m. Er steht im rund 2500 km² großen Strathcona Provincial Park. Der einzige Gletscher ist der Comox Glacier. Die Westküste ist von fünf großen, fjordartigen Sundgebieten, den Sounds gekennzeichnet. Der größte See ist der Kennedy Lake nordöstlich von Ucluelet. Das Klima ist für kanadische Verhältnisse ausgesprochen mild, wobei es im Westen, am Henderson Lake, bis zu 6650 mm pro Jahr regnet – vor allem in Herbst und Winter -, während auf der Saanich-Halbinsel oder im Hauptort der Insel, Victoria, nur ein Zehntel dieser Regenmenge fällt. Schnee ist, außer im Hochgebirge, eher selten.

© Another Believer/cc-by-sa-4.0 © Another Believer/cc-by-sa-4.0 The Pacific Swift under full sail © Graham Kingsley/cc-by-sa-3.0 Cowichan Bay © Paratize/cc-by-3.0 Victoria Collage © shaundsg/cc-by-3.0 Oak Bay © flickr.com - rpaterso/cc-by-sa-2.0
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The Pacific Swift under full sail © Graham Kingsley/cc-by-sa-3.0
Der Küstensaum und die Flüsse sind sehr fischreich. Dies hängt damit zusammen, dass die Meeresströmungen vor allem im Sommer reichlich Phyto- und Zooplankton aus dem nördlichen Pazifik, aber auch aus tieferen Meereszonen herbeibringen, die wiederum eine große Artenvielfalt und enorme Fischpopulationen gefördert haben. Meeressäuger wie Wale und Robben, aber auch Otter sind hier ursprünglich zahlreich vertreten gewesen, dazu kommen große Vogelpopulationen. Außerdem wandern regelmäßig Lachse durch Flüsse und Seen zu ihren Laichgebieten.

Seit den 1960er Jahren wird der Tourismus zu einem immer wichtigeren Wirtschaftszweig, den die Provinz mit der Pflege ihres Images als Wildnis inzwischen unterstützt. Zahlreiche Provinzparks, Schutzgebiete und Nationalparks, der Pacific Rim National Park und der Gulf-Islands-Nationalpark, ziehen jedes Jahr mehr Touristen an. Die Insel profitiert in hohem Maße vom sogenannten Ökoboom seit den 1990er Jahren. Dazu gehört der Ausbau von Wasserkraftwerken ebenso, wie der Anbau von Wein. Dem entgegen stehen nach dem “War of the Forests” der 1970er Jahre weitere Zerstörungen des gemäßigten Regenwalds, wie zuletzt auf der Bruce-Halbinsel im Norden oder auch der Kampf um die Errichtung einer Kupfermine am Clayoquot Sound.

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