Treviso in Venetien

Samstag, 15. Juni 2013 - 13:06 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

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Treviso ist eine Stadt und der Verwaltungssitz der Provinz Treviso innerhalb der Region Venetien. Die Stadt hat 84.000 Einwohner und liegt etwa 40 Kilometer nordöstlich von Padua, 50 Kilometer östlich von Vicenza, 120 Kilometer südlich von Cortina d’Ampezzo und etwa 30 Kilometer nördlich von Venedig.

Treviso liegt am Zusammenfluss von Botteniga und Sile in der venezianischen Ebene. Treviso steht im Mittelpunkt eines stark landwirtschaftlich genutzten Gebietes (Getreide, Gemüse, Wein), ist aber auch ein bedeutender Industriestandort (Glas, Keramik, Papier, Textil, Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie). Der Prosecco kommt aus dieser Region. In Treviso erhielt das Tiramisu 1970 seinen heutigen Namen und verbreitete sich anschließend um die ganze Welt.

Kulturell zeichnet sich Treviso durch seinen Bischofssitz, sein Priesterseminar, ein literaturwissenschaftliches Institut, einige Museen, Bibliotheken und eine Gemäldesammlung aus.

Channel view along the Via Buranelli © Didier Descouens/cc-by-sa-3.0 Church Convent San Francesco © Didier Descouens/cc-by-sa-3.0 San Martino bridge on the Sile channel © Didier Descouens/cc-by-sa-3.0 Piazza dei Signori and Palazzo dei Trecento © Didier Descouens/cc-by-sa-3.0 Via Calmaggiore © Didier Descouens/cc-by-sa-3.0 © Morningfrost
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Piazza dei Signori and Palazzo dei Trecento © Didier Descouens/cc-by-sa-3.0
Besonders sehenswert ist die Altstadt sowie die gut erhaltene alte Stadtbefestigung mit Mauern (ab 1509 von Fra Giocondo erneuert), Bastionen und Kanälen. Aufgrund der vielen Kanäle, die die Stadt durchziehen, wird Treviso auch “città delle acque” genannt. An einigen Bürgerhäusern befinden sich sehenswerte Fassadenmalereien des 15./16. Jahrhunderts.

Bedeutendstes Bauwerk der Altstadt ist der Dom aus dem 12. Jahrhundert, der im 15./16. Jahrhundert vollständig erneuert wurde. Im weiteren Verlauf wurde er immer wieder umgebaut und im Jahre 1944 schwer beschädigt. Die Wiederherstellung dauerte von 1951 bis 1955. Interessant sind die romanische Krypta und die Fresken von Perdone sowie Gemälde Tizians.

Die ehemalige Dominikanerkirche San Niccolo wurde 1282 begonnen und im Wesentlichen bis 1389 ausgebaut. Im Kapitelsaal des zugehörigen Klosters findet sich auf den Fresken des Malers Tommaso da Modena, entstanden um 1352, die früheste Darstellung einer Brille.

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