Torre Agbar in Barcelona

Freitag, 01. November 2013 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein, Haus des Monats

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Der Torre Agbar in Barcelona ist ein 32-stöckiger Bürokomplex an der Avinguda Diagonal unmittelbar neben dem Plaça de les Glòries Catalanes. Das Hochhaus aus Beton mit Glas-Aluminium-Fassade hat eine Nutzfläche von 39.000 m² und gehört mit 142 Metern zu den höchsten Gebäuden Kataloniens. In seiner äußeren Form ähnelt es dem etwa zeitgleich in London errichteten Bürogebäude 30 St Mary Axe.

Der Turm sieht mit seiner schillernden, 16.000 m² großen Fassade aus wie eine Wasserfontäne, wobei sich das anfangs eher dunklere Blau bis zur Spitze hin in einem Weiß verliert. Die Außenhaut aus Aluminium wirkt wie die Haut eines Reptils. Aus größerer Entfernung betrachtet wirkt sie optisch wie eine flüssige bzw. organische Masse. Für die Oberfläche wurden 40 verschiedene Lackfarben verwendet, wodurch sich je nach Tageslicht ihre Farbe verändert. Über die Fassade wurde eine Glashaut, bestehend aus 56.000 Lamellen, gezogen. Am 16. September 2005 fand die Einweihung, die auch von dem König und der Königin Spaniens besucht wurde, statt.

Insgesamt hat der Torre Agbar 34 oberirdische Etagen: 28 für Büros sowie eine für eine Cafeterie, eine für einen Mehrzwecksaal, eine für die Aussichtsplattform und drei für technische Installationen. Die vier unterirdischen Etagen teilen sich auf zwei Parketagen und ein Auditorium mit 316 Plätzen auf.

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Die Besonderheit der Farbgebung kommt nicht von ungefähr. Der Bauherr des Gebäudes, Grupo Agbar, sind die Wasserwerke von Barcelona (Aguas de Barcelona, auf Katalanisch Aigües de Barcelona), daher auch die schillernde und farbenfrohe Gestaltung des Hochhauses. Die unmittelbare Umgebung des Gebäudes wurde so angelegt, dass der Betrachter den Eindruck hat, der Turm stehe inmitten einer Wasserfläche. Tatsächlich nutzt die Grupo Agbar nur etwa 50 % des Gebäudes.

Geplant wurde der Torre Agbar vom französischen Architekten Jean Nouvel. In die Planung hat Nouvel auch Überlegungen des 1926 verstorbenen katalanischen Architekten Antoni Gaudí einbezogen. Der Turm soll eine Huldigung an Gaudí darstellen, so dass Nouvel darauf achtete, dass der Torre Agbar nicht höher wurde als die sich ebenfalls in Barcelona befindliche Sagrada Família im fertigen Zustand.

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