Themenwoche Venezuela

Montag, 21. Mai 2018 - 12:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein, Themenwochen

Cumaná © panoramio.com - Guillermo Esteves/cc-by-3.0

Cumaná © panoramio.com – Guillermo Esteves/cc-by-3.0

Venezuela ist ein südamerikanischer Staat an der Karibikküste. Er grenzt im Süden an Brasilien, im Westen an Kolumbien und im Osten an Guyana. Die Hauptstadt Caracas ist zugleich die größte Stadt des Landes. Venezuela wurde 1811 von der Kolonialmacht Spanien unabhängig. In dem Land herrscht seit der Bolivarischen Revolution 1999 ein sozialistisch ausgerichtetes Präsidialsystem. Seit 2014 wird Venezuela von der Vereinigten Sozialistischen Partei unter dem Parteivorsitzenden Nicolás Maduro regiert, dessen Regierungszeit zunehmend von politischen Protesten und internationaler Isolation geprägt ist. Die venezolanische Wirtschaft, die fast vollständig vom Erdölexport abhängig ist, befindet sich derzeit in einer schweren Krise, geprägt von Hyperinflation, Versorgungsengpässen und Hungersnöten.

Venezuela lässt sich in vier Regionen einteilen: die Anden, die sich in einem breiten Ost-West-Bogen von der kolumbianischen Grenze entlang des Karibischen Meeres nach Osten erstrecken; die Orinoco-Ebenen (Llanos) im Zentrum; die Maracaibo-Tiefländer im Nordwesten sowie das Hochland von Guayana im Südosten. Venezuela ist das sechstgrößte Land Südamerikas. Es ist landschaftlich so vielfältig wie kein anderer südamerikanischer Staat. Den stärksten Kontrast bilden die Dünenlandschaften am Isthmus von Coro und die Sümpfe des Delta Amacuro, beziehungsweise die schneebedeckten Berge der Cordillera de Mérida und die weiten Ebenen im Herzen des Landes. Das Land kann auch in sechs geographische Großräume untergliedert werden: die venezolanischen Anden, die Llanos del Orinoco, der Maracaibo-See, das Bergland entlang der karibischen Küste, die venezolanischen Karibikinseln sowie das Hochland von Guayana.

Valencia © Ccmaracay2 Barcelona © Josgara/cc-by-sa-3.0 Caracas © flickr.com - Paulino Moran/cc-by-sa-2.0 Ciudad Bolivar © Anagoria/cc-by-3.0 Cumaná © panoramio.com - Guillermo Esteves/cc-by-3.0 Puerto La Cruz © flickr.com - Oniblis photography/cc-by-2.0
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Puerto La Cruz © flickr.com - Oniblis photography/cc-by-2.0
Eines der größten Probleme Venezuelas, die Kriminalität, hatte sich nach dem Amtsantritt Chávez’ noch einmal deutlich verschärft. Nach dem Auswärtigen Amt besteht in Venezuela insbesondere Gefahr durch Entführungen zur Erpressung von Geldzahlungen und Überfälle mit Waffengewalt. Die Straßenkriminalität in venezolanischen Großstädten, besonders in Caracas, sei hoch. Bei Kontrollen durch Uniformierte im Stadtgebiet, bei Straßenkontrollen, und selbst am Flughafen sind in der Vergangenheit Reisende von uniformierten Kontrolleuren beraubt oder zu Geldzahlungen bzw. Geldumtausch genötigt worden. In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze besteht als Folge des kolumbianischen Binnenkonflikts eine erhöhte Gefahr von Entführungen und anderen Gewaltverbrechen. Besondere Vorsicht sollte man bei Taxis und nachts walten lassen – es ist aber in Vergangenheit auch sogar in Hotelanlagen zu Übergriffen gekommen.

Zu den bekanntesten Gebäuden gehören die Kathedrale von Coro, die Chiesa de San Clemente, die Kathedrale von Ciudad Bolívar, die Kathedrale von Caracas sowie die Kirche von San Francisco. Besonders sehenswert sind auch das “Capitol von Caracas” und das “Haus der Gouverneure in Ciudad Bolívar”. Das “Panteón” und das “Stadttheater” gehören zu den bedeutenden Bauwerken Caracas’. Weitere bekannte Museen finden sich in Acarigua, Barquisimeto, Ciudad Bolívar, Maracaibo, Mérida, San Carlos, San Cristóbal, San Felipe und Valencia.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Themenwochen.

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