Themenwoche Neukaledonien – Le Mont-Dore

24. September 2015 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Town Hall © Torbenbrinker/cc-by-sa-3.0

Town Hall © Torbenbrinker/cc-by-sa-3.0

Le Mont-Dore ist eine Gemeinde in der Südprovinz. Le Mont-Dore ist die zweitgrößte Stadt Neukaledoniens und Mittelpunkt einer Samtgemeinde. Sie ist flächenmäßig sehr ausgedehnt und liegt größtenteils auf der Hauptinsel Grande Terre, aber auch weitere kleine Inseln vor der Küste, wie beispielsweise die Île Ouen, gehören dazu. Mont-Dore ist eine junge Stadt. Sie grenzt unmittelbar an die Hauptstadt Nouméa und gehört somit in Teilen zum Großraum Nouméa. Im Osten der Stadt erhebt sich der 772 m hohe Mont Dore, von dem aus sich ein schöner Blick auf die kleinen, vorgelagerten Inseln Bailly und Charron bietet. An der malerischen Bucht Baie de Monéa liegt der Ortsteil Plum.

Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die 1874 erbaute Wallfahrtskirche Eglise de la Conception, die sich auf dem Gelände einer 1855 gegründeten Missionsstation erhebt. Jedes Jahr findet an Mariä Himmelfahrt eine Wallfahrt hierher statt. Auf der Kuppel des quadratischen Glockenturmes steht eine weithin sichtbare Marienstatue von 2,80 m Höhe, die nach dem Vorbild der Kirche Notre-Dame de Fourvière in Lyon gestaltet wurde. Die Fassade der viel besuchten Kirche wurde 1893 umgestaltet. Eine weitere besuchenswerte Kirche wurde 1860 in Saint-Louis, einem 6 km weiter östlich liegenden Ortsteil von Le Mont-Dore errichtet. Hier wurde 1856 eine Missionsstation gegründet, die man 1859 an den Standort der jetzigen Kirche verlegte. Die Kirche mit ihrem roten Wellblechdach ist ebenfalls weithin sichtbar, um sie herum sind die Gebäude der ehemaligen Missionsstation gut erhalten.

Park of the cultural centre © Torbenbrinker/cc-by-sa-3.0 High Street © Torbenbrinker/cc-by-sa-3.0 Cultural centre © Torbenbrinker/cc-by-sa-3.0 Catholic pilgrimage church © Torbenbrinker/cc-by-sa-3.0 War Memorial © Torbenbrinker/cc-by-sa-3.0 Town Hall © Torbenbrinker/cc-by-sa-3.0
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Park of the cultural centre © Torbenbrinker/cc-by-sa-3.0
Im Zentrum von Le Mont-Dore, das im Stadtviertel Boulari liegt, befindet sich das Rathaus (Mairie), dessen Baustil größtenteils dem Kolonialstil nachempfunden ist. Ein Nebengebäude wurde im traditionellen melanesischen Stil erbaut, mit einem Dach aus Palmblättern und einem ovalen Grundriss sowie mit geschnitzten Totempfählen. Neben dem Rathaus wurde die Place des Accords angelegt – ein großer, freier und zum Meer hin offener Platz mit einer Gedenkstätte für die Opfer der beiden Weltkriege. An den Platz schließt sich der Yachthafen an, neben ihm ist die Anlage eines Stadtparks geplant.

Ebenfalls im Zentrum von LeMont-Dore erhebt sich das moderne Kulturzentrum (Centre Culturel), neben dem sich ausgedehnte Sportanlagen befinden. Um das Kulturzentrum herum wurde ein kleiner Park angelegt, in dem geschnitzte Totempfähle im traditionellen Stil stehen, aber auch Skulpturen in einem moderneren, der traditionellen Kunst der Melanesier nachempfundenen Stil beachtenswert sind.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Themenwochen.

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