Themenwoche Montenegro – Pljevlja

Dienstag, 27. Oktober 2015 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein, Union für das Mittelmeer

Monastery of the Holy Trinity © Solumija/cc-by-sa-3.0

Monastery of the Holy Trinity © Solumija/cc-by-sa-3.0

Pljevlja ist eine Stadt, die Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde (Opština) im Norden Montenegros ist. Mit einer Fläche von 1346 Quadratkilometern ist sie die flächenmäßig drittgrößte Gemeinde Montenegros und umfasst damit etwa zehn Prozent des Territoriums des Landes. Die Stadt hat 20.000 Einwohner, die Gemeinde insgesamt 31.000. Pljevlja ist auf Grund des Rohstoffreichtums der Region eines der wichtigsten industriellen Zentren des Landes. Daneben gibt es wichtige touristische Ziele wie beispielsweise die Tara-Schlucht. Fünf Kilometer nordöstlich der Stadt verläuft die serbische Grenze.

Pljevlja liegt im äußersten Norden Montenegros. Die Gemeinde liegt im südlichen Teil der Dinariden, die hier durch die Gebirgszüge Kovač, Lisac und Ljubišnja gebildet werden. Hier befindet sich auch der höchste Punkt der Gemeinde mit einer Höhe von 2238 Metern über dem Meer. Durch die Gemeinde wie auch die Stadt Pljevlja, die in einem kesselartigen Tal auf einer Höhe von etwa 770 Metern liegt, fließt von Südost nach Nordwest der Fluss Ćeotina, ein Nebenfluss der Drina. Die Tara, ein weiterer Drina-Nebenfluss bildet mit einer bis zu 1300 Meter tiefen Schlucht die Südwestgrenze der Gemeinde. Der Ort des Auftreffens der Tara auf die bosnische Grenze markiert mit einer Höhe von 520 Metern auch den tiefsten Punkt der Gemeinde. Mitten durch das Stadtzentrum fließt das Flüsschen Breznica.

Hotel Plevlja © Mazbln/cc-by-sa-3.0 Slatine Panorama © Janko cvijovic/cc-by-sa-3.0-rs © Golubogi Clocktower and Husein-pašas Mosque © Cornelius Bechtler/cc-by-sa-3.0 Zekavice Panorama © Grobar Do Groba/cc-by-sa-3.0-rs
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Clocktower and Husein-pašas Mosque © Cornelius Bechtler/cc-by-sa-3.0
Pljevlja ist eines der wenigen industriellen Zentren Montenegros. Etwa fünf Kilometer südwestlich der Stadt befindet sich das einzige Wärmekraftwerk des Landes, das von einem nahe gelegenen Tagebau mit Braunkohle versorgt wird. Mit einer Leistung von 210 Megawatt liefert es etwa 45 % der im Land benötigten elektrischen Energie. Daneben gibt es das Bergwerk Šuplja stijena, in dem Zink und Blei gefördert wird. Außerdem gibt es auf Grund des Waldreichtums der Gemeinde eine vielfältige Holz verarbeitende Industrie.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Themenwochen.

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