Themenwoche Litauen – Šiauliai

Donnerstag, 23. Juni 2022 - 12:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein
Lesedauer:  7 Minuten

Hill of Crosses © Diego Delso/cc-by-sa-3.0

Hill of Crosses © Diego Delso/cc-by-sa-3.0

Šiauliai ist eine Großstadt mit 111.967 Einwohnern (2021) im Norden Litauens. Sie ist Sitz der umgebenden Rajongemeinde Šiauliai und seit 1994 die Hauptstadt des Bezirks Šiauliai. Sie hat den Status einer Stadtgemeinde, hat also einen gewählten Bürgermeister und Stadtrat. Šiauliai ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort, Verkehrsknotenpunkt, Sitz einer Universität und eines katholischen Bistums. Die Stadt ist vorwiegend industriell geprägt. Die Altstadt wurde während des Zweiten Weltkriegs weitestgehend zerstört. Die Straße, an der die meisten Sehenswürdigkeiten und Geschäfte liegen, ist die Vilniaus Gatve, die heute überwiegend Fußgängerzone ist.

In Chroniken des Schwertritterordens wird Šiauliai bereits im 13. Jahrhundert als Soule, Saulia und Saulen erwähnt. Als Gründungsdatum der Stadt gilt der 22. September 1236, der Tag der sogenannten Sonnenschlacht bzw. Schlacht von Schaulen (litauisch Saulės mūšis), an dem litauisch-samaitische Verbände einem Heer unter Führung des livländischen Schwertbrüderordens nahe der heutigen Stadt eine vernichtende Niederlage zufügten. In den beiden folgenden Jahrhunderten galt Šiauliai als der Hauptort des „Sonnenlandes“, wie die Gegend damals genannt wurde. Das Jahr 1445 ist als das Entstehungsjahr der ersten Holzkirche im Stadtzentrum überliefert, die 1625 durch den heutigen Backsteinbau ersetzt wurde. 1589 wurde Šiauliai mit dem Magdeburger Stadtrecht bewidmet und diente als Verwaltungszentrum eines Gebietes (litauisch Didieji Šiauliai ), das ein königliches Landgut mit 6000 Bauernhöfen und benachbarten Siedlungen wie Joniškis, Radviliškis und Meškuičiai umfasste. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wurde Šiauliai mehrmals durch Großbrände verwüstet. Plünderungen durch schwedische Truppen, der Ausbruch einer Pestepidemie und eine erneute Plünderung durch Soldaten der napoleonischen Armee auf dem Russlandfeldzug im Jahr 1812 wirkten sich ebenfalls negativ auf die Entwicklung der Stadt aus. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts kam der Stadt als Verwaltungszentrum für dreizehn Distrikte der Umgebung eine bedeutende politische Rolle zu. Mit der Ansiedlung schlesischer Weber im späten 18. Jahrhundert wurde Šiauliai zu einem Zentrum der Textilindustrie. Der Bau einer Straßenverbindung zwischen Sankt Petersburg und Königsberg 1839 und der Eisenbahnlinie zwischen Liepāja (Libau) und Kaišiadorys, die jeweils durch die Stadt verliefen, förderte die Entstehung weiterer Industriezweige und den Aufstieg Šiauliais zu einer bedeutenden Handelsstadt und dem Wirtschaftszentrum Nordlitauens. Die 1871 errichtete Choral-Synagoge wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die letzte große Brandkatastrophe des Jahres 1872 markiert das Ende der bis dahin vorherrschenden Holzarchitektur in Šiauliai. Dem raschen Wiederaufbau folgte die Errichtung weiterer Industriebetriebe der Seiden-, Woll-, Leder-, Zigaretten- und Schokoladenindustrie. Zudem entstanden Bierbrauereien. 1897 war Šiauliai mit mehr als 16.000 Einwohnern nach Kaunas die zweitgrößte Stadt Litauens. Seit dem 17. Jahrhundert existierte in der Stadt eine jüdische Gemeinde. Mit einem jüdischen Bevölkerungsanteil von 56% im Jahr 1909 galt Šiauliai als ein bedeutendes jüdisches Zentrum.

Town hall © Diego Delso/cc-by-sa-3.0 Šiauliai Cathedral © mzopw/cc-by-sa-3.0 Cockerel Love Clock, a popular meeting and dating place © flickr.com - Guillaume Speurt/cc-by-sa-2.0 Hill of Crosses © Diego Delso/cc-by-sa-3.0 Hill of Crosses © Diego Delso/cc-by-sa-3.0 Pedestrian boulevard © Lazdynas/cc-by-sa-3.0
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Cockerel Love Clock, a popular meeting and dating place © flickr.com - Guillaume Speurt/cc-by-sa-2.0
Während des Ersten Weltkrieges waren Šiauliai und seine Umgebung zwischen April und Juni 1915 Schauplatz der Schlacht um Schaulen. Am 17. April wurden das historische Stadtzentrum und etwa 85% aller Gebäude im Stadtgebiet durch die Kriegshandlungen verwüstet. In der Folge besetzten deutsche Truppen Šiauliai. Die Zeit nach dem Krieg und der Unabhängigkeitserklärung Litauens war eine Periode des Wiederaufbaus und wirtschaftlicher Expansion. Neben fünf neuen Leder- und Schuhfabriken entstanden wollverarbeitende und Webereibetriebe, ein Möbelwerk und die Gubernija-Brauerei. Im Jahr 1938 entfielen auf Šiauliai 85% der litauischen Lederproduktion, 60% der Schuh-, 75% der Leinen– und 35% der Schokoladenerzeugung. Šiauliai blieb auch zwischen den beiden Weltkriegen die zweitgrößte Stadt Litauens.

Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion und damit auch auf das von ihr besetzte Litauen ab dem 22. Juni 1941 flohen etwa 1000 Juden ins Innere der Sowjetunion. Am 26. Juni 1941 wurde die Stadt von Truppen der Wehrmacht besetzt, für die jüdische Bevölkerung der Beginn einer Terrorherrschaft. Bei antijüdischen Ausschreitungen ermordeten in den folgenden zwei Wochen Deutsche und Litauer 1000 jüdische Einwohner. Danach wurde eine Zivilverwaltung unter dem Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete eingerichtet. Als dessen Vertreter wurde ein Gebietskommissar – vergleichbar einem deutschen Landrat – für Schaulen ernannt, in diesem Falle Hans Gewecke. Unter seiner Ägide begann am 25. Juli 1941 die Einrichtung eines Ghettos in den Stadtbezirken Kaukazas und Trakai. Während 1000 jüdische Einwohner nach Žagarė verschleppt wurden, flüchteten etwa die gleiche Anzahl aus den umliegenden Städten und Ortschaften in das Ghetto der Stadt, sodass Ende 1941 etwa 4500 bis 5000 Menschen im Ghetto lebten. Bis September 1943 musste die Ghettobevölkerung für die Deutschen Zwangsarbeit leisten, unter anderem beim Bau des Flughafens von Zokniai. Ab September 1943 wurde das Ghetto in ein Konzentrationslager umgewandelt. Am 5. November 1943 fand eine “Säuberungsaktion” statt, bei der 574 Kinder sowie alte und behinderte Ghettobewohner in ein Vernichtungslager deportiert wurden. Am 22. Juni 1944 begann die Rote Armee die Operation Bagration und führte sie bis zum 20. August 1944 siegreich zu Ende. Als sie sich im Juli 1944 Šiauliai näherte, wurden die restlichen Bewohner des Ghettos in das KZ Stutthof gebracht, wo die meisten von ihnen ermordet wurden. Etwa 500 jüdische Einwohner von Šiauliai, weniger als 10% der jüdischen Vorkriegsbevölkerung, überlebten. Während des Krieges wurde Šiauliai zu achtzig Prozent zerstört. In der Stadt bestand das sowjetische Kriegsgefangenenlager 294 für deutsche Kriegsgefangene. Nach 1945 erfolgte der Wiederaufbau als moderne Stadt. Šiauliai ist heute ein wichtiges Verwaltungszentrum.

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