Themenwoche Galicien – Pontevedra

Donnerstag, 26. Februar 2015 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

© Luis Miguel Bugallo Sánchez/cc-by-sa-3.0

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Pontevedra ist eine Stadt im Nordwesten Spaniens. Pontevedra liegt in der gleichnamigen Provinz Pontevedra mit 83.000 Einwohnern. Das Zentrum Pontevedras bildet die von drei Plätzen umgebene Plaza Ferrería. Der Name stammt von den Eisenschmieden, die vor langer Zeit unter den Kolonnaden ihrer Arbeit nachgingen. Zusammen mit dem berühmten Brunnen Ferrería und dem Konvent San Francisco bilden sie einen für die Stadt charakteristischen Komplex.

Die Basilika Santa Maria mit ihrer Plateresco-Fassade veranschaulicht die Macht der Fischereizunft und der Handelsschifffahrtsvereinigung (Gremio de Mareantes), die sich besonders in der Vorstadt Moureira konzentrierten. Pontevedra als Hauptstadt des portugiesischen Jakobsweges war außerdem ein obligatorisches Etappenziel für viele Millionen Pilger, die sich an dem Brunnen Ferrería erfrischten. Die Virxe Peregrina (jungfräuliche Pilgerin) symbolisiert die enge Verbindung der Stadt mit dem Jakobuskult. Die Kirche der Schutzpatronin dieser Stadt ist eine originelle Konstruktion des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Ihr Stil ist eine Symbiose aus Barock und Neoklassizismus mit deutlich portugiesischem Einfluss. Sie hat einen runden, einer Jakobsmuschel ähnelnden Grundriss.

Praza da Leña © Luis Miguel Bugallo Sánchez/cc-by-sa-3.0 Ponte dos Tirantes over Lérez River © flickr.com - innoxiuss/cc-by-2.0 Peregrina Church © Zelkova City Hall © Iago Pillado Tertulia monument on Saint Joseph Square © flickr.com - Iago/cc-by-2.0 © Luis Miguel Bugallo Sánchez/cc-by-sa-3.0
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Ponte dos Tirantes over Lérez River © flickr.com - innoxiuss/cc-by-2.0
Kunstliebhabern bietet sich ein Besuch des Provinzmuseums an. Es umfasst fünf Gebäude und beherbergt eine wertvolle Sammlung keltischer Goldschmiedearbeiten und Utensilien des Neolithikums so wie eine Gemälde- und Bernsteinsammlung. Weitere sehenswerte Monumente sind die Kirche San Bartolomeo, das Kloster Santa Clara, das Kloster San Francisco und die Ruinen der Kirche San Domingos. In den Außenbezirken der Stadt befindet sich das Benediktinerkloster Lérez, dessen Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert zum noch Teil erhalten ist. Seine neoklassizistische Kirche mit der barocken Fassade stammt aus dem 18. Jahrhundert. Bezüglich der höfischen Architektur sind die Pazos (Adelsstammhäuser) erwähnenswert. Empfohlen ist ein Besuch in der Casa del Barón (früher Pazo de Maceda), welche heute ein Parador National ist und Besuchern offensteht. Weitere Pazos sind Gandarón und Miradores in Salcedo, der Pazo Lourizán, der Pazo Pedreira in Campañó und das Herrenhaus Santa Maria in Xeve hervorzuheben.

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