Themenwoche Emilia-Romagna – Forlì

Freitag, 26. Oktober 2012 - 13:25 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

Town Hall © Controllore Fiscale

Town Hall © Controllore Fiscale

Forlì ist die Hauptstadt der italienischen Provinz Forlì-Cesena mit 118.968 Einwohnern. In der Innenstadt mischen sich mittelalterliche und Stile-Fascismo-Architektur. Forlì liegt an den östlichen Ausläufern der Apenninen an der Bahnstrecke Bologna – Rimini. Etwa 30 km nordwestlich befindet sich die berühmte italienische Rennstrecke von Imola.

In der teilweise noch ummauerten Stadt befinden sich um den mit Säulen ausgestatteten Marktplatz noch einige historische Gebäude. Sehenswert sind:

  • Kirche San Mercuriale mit dem 75 m hohen Campanile aus dem Jahre 1180.
  • Palazzo del Podestà erbaut 1459.
  • Zitadelle Rocca di Ravaldino aus dem 15. Jahrhundert.

Piazza Saffi © Marcheseturchese Piazza Ordelaffi © Marcheseturchese Corso Mazzini © Controllore Fiscale Abby of San Mercuriale © Perkele Villagrappa © Controllore Fiscale Town Hall © Controllore Fiscale
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Piazza Ordelaffi © Marcheseturchese
Forlì unterstand seit der Konsolidierung des Kirchenstaates, die im vorliegenden Fall 1503/04 zum Abschluss kam, der direkten Herrschaft der Kirche. Zuvor war es seit dem 9. Jahrhundert eine freie Stadt, im Zeitraum bis um 1500 einem Vikariat und dessen Familie unterstellt. Von 1315 – 1480 stand es unter der Signoria der Ordelaffi. Diese wurden 1480 auf Betreiben Papst Sixtus IV. vertrieben, der seinem Neffen Girolamo Riario die Grafschaft als päpstliches Lehen verlieh. Die Riario und Caterina Sforza verblieben bis zu ihrer Vertreibung 1499/1500. Sodann war Forlì dem kurzlebigen Machtbereich von Cesare Borgia zuzurechnen, ehe die Eroberung nach dem Tod von Papst Alexander VI. verfiel. Der Übergang zur direkten Herrschaft der Kirche vollzog sich 1503/04, als einem Rückkehrversuch der Ordelaffi kein Erfolg mehr beschieden war.

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