Themenwoche Ecuador – Quito

Samstag, 28. April 2018 - 12:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein, UNESCO-Welterbe

Municipal Palace in the Plaza Grande © Diego Delso/cc-by-sa-4.0

Municipal Palace in the Plaza Grande © Diego Delso/cc-by-sa-4.0

Quito ist die Hauptstadt von Ecuador und liegt 20 Kilometer südlich des Äquators in einem 2.850 m hohen Becken der Anden und ist somit noch vor der bolivianischen Hauptstadt Sucre die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Sie ist mit rund 2,2 Millionen Einwohnern nach Guayaquil die zweitgrößte Stadt des Landes. Außerdem ist sie Hauptstadt der Provinz Pichincha und des Kantons Quito. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Stadt verläuft in einer Nord-Süd-Achse in einem für die Anden typischen schmalen Längstal, das zum Guayllabamba-Becken (auch Quito-Becken genannt) gehört, einem der acht innerandinen Becken in Ecuador. Das Guayllabamba-Becken erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung etwa 50 Kilometer und ist in Nord-Ost-Richtung etwa 4 Kilometer breit. Der südliche Abschluss des Beckens findet sich am Berg Atacazo (bei Machachi), der nördliche am Pululahua (bei San Antonio de Pichincha).

Shantytowns up the hills around Quito © Diego Delso/cc-by-sa-4.0 Carondelet Palace, office and house of the Presidents © Taty2007/cc-by-3.0 © Cayambe/cc-by-sa-3.0 Catedral Metropolitana © flickr.com - putneymark/cc-by-sa-2.0 Church of the Society of Jesus © Diego Delso/cc-by-sa-4.0 Gangotena Palace © Diego Delso/cc-by-sa-4.0 Municipal Palace in the Plaza Grande © Diego Delso/cc-by-sa-4.0
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Carondelet Palace, office and house of the Presidents © Taty2007/cc-by-3.0
Die Stadt liegt direkt am Fuße des nicht aktiven und nicht vergletscherten Vulkans Rucu Pichincha (4.690 m), der sich an der Westseite von Quito erhebt und hier die Grenze des Beckens bildet. Der unmittelbar dahinterliegende Vulkan Guagua Pichincha ist leicht aktiv und etwas höher (4.794 m), kann aber von Quito aus direkt nicht gesehen werden. Auf der Westseite bilden eine Reihe kleinerer Vulkane und Berge die Grenze, an denen der Fluss Guayllabamba verläuft. Die südlich der Altstadt von Quito gelegene Bergkuppe Panecillo wird als mittlere Scheide angesehen, die eine Südebene vom Nordtal trennt. Zur Südebene gehört unter anderem das Valle de los Chillos (mit Chillogallo), im Nordtal liegen die nördlichen, modernen Stadtteile Quitos sowie die höher gelegenen Gebiete um Iñaquito und Cotocollao.

Man hat von Quito eine spektakuläre Aussicht nach Südosten auf den Vulkan Cotopaxi (5.897 m). In der weiteren Umgebung befinden sich außerdem die aktiven Vulkane Cayambe (5.790 m) und Antisana (5.753 m) sowie der erloschene Illiniza (5.263 m) und zahlreiche kleinere. Neben dem Guayllabamba ist der Machángara der wichtigste Fluss. Er fließt in Richtung Osten durch eine durch sein Tal gebildete, aus Steilhängen bestehende Unterbrechung der östlichen Begrenzung des Tals, hinter der Guápulo und das Tal von Tumbaco liegen. Weitere Flüsse sind der Monjas, der Pita und der Río San Pedro, die allesamt zum Flusssystem des Guayllabamba gehören.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Themenwochen.

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