Malkhei Yisrael Street in Westjerusalem

1. Dezember 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  10 Minuten

Morning shoppers © Yoninah/cc-by-sa-3.0

Morning shoppers © Yoninah/cc-by-sa-3.0

Die Malkhei Yisrael Street (“Kings of Israel Street”), auch Malchei Yisrael geschrieben, ist eine Ost-West-Straße im Stadtteil Geula im Norden Westjerusalems. Seine Ostflanke, die an der Mea Shearim Street an einer Kreuzung namens Kikar HaShabbat (Sabbatplatz) angrenzt, ist das Haupteinkaufsviertel für jüdische Haredi-Bewohner im nördlichen Westjerusalem. Der Rest der Straße, die sich an ihrem westlichen Ende bis zur Sarei Yisrael Street erstreckt, umfasst den historischen Schneller-Komplex und zahlreiche haredische und chassidische Jeschiwas, Mädchenschulen und Synagogen.  mehr lesen…

Städte und Dörfer, die während des Palästinakriegs 1947–1949 entvölkert wurden

29. November 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  2 Minuten

Towns and villages depopulated during the 1947–1949 Palestine war © Wiki Commons

Towns and villages depopulated during the 1947–1949 Palestine war © Wiki Commons

Während des Palästinakriegs 1947–1949 wurden rund 400 arabische Städte und Dörfer entvölkert, die meisten davon vollständig zerstört und unbewohnbar (Nakba). Heute befinden sich diese Orte in Israel; viele der Orte wurden von jüdischen Einwanderern neu besiedelt, wobei die Ortsnamen durch neue hebräische Ortsnamen ersetzt wurden.  mehr lesen…

Mea Shearim in Westjerusalem

11. Januar 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  2 Minuten

Shabbat Square © Djampa/cc-by-sa-4.0

Shabbat Square © Djampa/cc-by-sa-4.0

Mea Shearim, in aschkenasischer und jiddischer Aussprache Meye Shorim (deutsch: “hundertfach”, oft als “hundert Tore” übersetzt), ist eines der ältesten Stadtviertel Jerusalems außerhalb der Altstadt. Es wird hauptsächlich von ultraorthodoxen Juden bewohnt.  mehr lesen…

Beit Aghion in Westjerusalem

14. September 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  7 Minuten

U.S. Vice President and possible future U.S. President Joe Biden meets With Israeli Prime Minister Netanyahu © U.S. Department of State/Matty Stern

U.S. Vice President and possible future U.S. President Joe Biden meets With Israeli Prime Minister Netanyahu
© U.S. Department of State/Matty Stern

Beit Aghion, auch bekannt als Beit Rosh HaMemshala (Haus des Premierministers), ist die offizielle Residenz des israelischen Premierministers. Es befindet sich in der Smolenskin Street 9 an der Straßenecke der Balfour Street im gehobenen Stadtteil Rechavia in Westjerusalem zwischen dem Stadtzentrum und dem Stadtteil Talbiya. Die private Residenz von Netanjahu befindet sich in Caesarea, nördlich der antiken Stadt Caesarea Palaestinae, wo sich der Sitz des römischen Statthalters Pontius Pilatus befand (Pontius-Pilatus-Inschrift von Caesarea).  mehr lesen…

Israelische Entwicklungsstädte

25. August 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  9 Minuten

Or Yehuda © Oyoyoy/cc-by-sa-4.0

Or Yehuda © Oyoyoy/cc-by-sa-4.0

Entwicklungsstadt ist in Israel ein Begriff für Städte, die in den ersten Jahren nach der israelischen Staatsgründung im Jahr 1948 gezielt aufgebaut und gefördert wurden. Sie waren vor allem für in Folge der Nakba einwandernde Juden aus arabischen und islamischen Ländern vorgesehen und sollten die Bevölkerung gleichmäßiger über den neuen Staat verteilen. Auch Westjerusalem erhielt 1960 den Status “Entwicklungsstadt”. Nach dem Niedergang der Sowjetunion strömten zunehmend osteuropäische Juden und/oder ultraorthodoxe Juden in die Orte. Eine Umfrage aus dem Jahr 2003 ergab, dass 39% der Einwohner Israel lieber nach halachischem Recht regiert sehen würden. Obwohl Unternehmen und ganzen Branchen Steuervergünstigungen und Subventionen erhalten, gehören insbesondere die Entwicklungsstädte im Süden Israels seit jeher zu den ärmsten Gegenden des Landes. Das liegt allerdings nicht an den Städten oder deren Lagen, sondern daran, dass insbesondere ultraorthodoxe Männer das Arbeiten nicht erfunden haben, worunter die Produktivität von Stadtteilen oder sogar ganzer Städte leidet, was wiederum der israelischen Wirtschaft insgesamt schadet.  mehr lesen…

Kapelle Notre Dame in Westjerusalem

19. Juni 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  4 Minuten

Notre Dame of Jerusalem © Mislishka/cc-by-sa-3.0

Notre Dame of Jerusalem © Mislishka/cc-by-sa-3.0

Die “Kapelle Unserer Lieben Frau von Jerusalem” (französisch: “Chapelle Notre-Dame-de-Jérusalem”) oder die “Kapelle Notre Dame” ist ein religiöses Gebäude, das der katholischen Kirche angegliedert ist und sich im “Komplex Notre Dame von Jerusalem” befindet (früher bekannt als “Notre Dame de France” oder “Unsere Liebe Frau von Frankreich”), die zwischen 1893 und 1894 von französischen Ordensleuten in Westjerusalem als Teil einer größeren Gruppe von Gebäuden erbaut wurde, die als “Hospiz Unserer Lieben Frau von Frankreich” bekannt sind und größtenteils aus Stein und für “defensive Zwecke” errichtet wurden.  mehr lesen…

Mahane Yehuda Market in Westjerusalem

8. April 2019 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  7 Minuten

© Sir kiss

© Sir kiss

Mahane Yehuda Market (Shuk Mahane Yehuda, daher der Kurzname “shuk”) in Westjerusalem gilt mit täglich etwa 200.000 Besuchern als der größte Markt in Israel. Mahane Yehuda Market ist teils überdacht, teils ein Open-air-Markt. Eine der Hauptstraßen, Eitz Chayim Street, ist wie auch die meisten schmalen Quergassen überdacht, während die relativ breite Mahane Yehuda Street eine übliche nicht überdachte Straße ist. Die Überdachung, die zu unterschiedlichen Zeiten entstand, ist meist in Leichtbauweise ausgeführt, durchwegs lichtdurchlässig.  mehr lesen…

Themenwoche Westjerusalem – Rechavia

9. November 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  9 Minuten

Terra Sancta College on Keren HaYesod Street © Djampa/cc-by-sa-4.0

Terra Sancta College on Keren HaYesod Street © Djampa/cc-by-sa-4.0

Rechavia ist ein Stadtteil von Westjerusalem zwischen der Innenstadt und dem Quartier Talpiot. Seit seiner Errichtung ist das Viertel für seine zahlreichen namhaften Bewohner, unter anderem Professoren der Hebräischen Universität Jerusalem, Regierungsangestellte und Diplomaten, aber auch Intellektuelle und Denker aus Wissenschaft und Kultur bekannt. Noch heute zählt das Quartier zu den wohlhabenderen Teilen der Stadt. Die meisten Straßennamen Rechavias sind nach Philosophen und Gelehrten des Goldenen jüdischen Zeitalters auf der iberischen Halbinsel des 14. und 15. Jahrhunderts benannt. Unter anderem also nach Isaak Abrabenel, Moses Maimonides, Abraham ibn Esra, Rabbi Moses ben Nachman und David Kimchi. Im Stadtteil befindet sich die offizielle Residenz des israelischen Premierminsters.  mehr lesen…

Themenwoche Westjerusalem – Die Mamilla Mall

5. November 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  14 Minuten

© flickr.com - Ana Paula Hirama/cc-by-sa-2.0

© flickr.com – Ana Paula Hirama/cc-by-sa-2.0

Mamilla Mall, auch als Alrov Mamilla Avenue bekannt, ist eine gehobene Einkaufsstraße und das einzige Open-Air-Einkaufszentrum in Westjerusalem. Das Einkaufszentrum liegt nordwestlich des Jaffa-Tors, direkt an der City Line, der Grenze zwischen Ostjerusalem und Westjerusalem, die aufgrund des von der UN mehrfach für nichtig erklärten Jerusalem-Gesetzes bis heute Bestand hat und Teil der Grünen Linie ist. Es besteht aus einer 610 m langen Fußgängerpromenade, der Alrov Mamilla Avenue, gesäumt von 140 Geschäfte, Restaurants und Cafés sowie Büroflächen in den oberen Stockwerken. Das Einkaufszentrum befindet sich auf einem mehrstöckigen Parkhaus für 1.600 Autos und Busse und einem Busbahnhof. Das von Moshe Safdie entworfene und von Alrov Properties and Lodgings Ltd. aus Tel Aviv entwickelte Einkaufszentrum umfasst auch Fassaden der Gebäude aus dem 19. Jahrhundert der ursprünglichen Mamilla-Straße sowie die ursprünglichen Strukturen des Klosters St. Vincent de Paul, das Stern-Haus und das Clark-Haus.  mehr lesen…

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