Wiener Naschmarkt

12. Juni 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

© Schlamniel

© Schlamniel

Der Naschmarkt im 6. Wiener Gemeindebezirk, Mariahilf, ist mit 2,315 Hektar der größte innerstädtische Markt der Stadt. Er liegt zwischen der Linken Wienzeile (Hauptausfahrt Richtung Linz) und der Rechten Wienzeile (Haupteinfahrt aus Westen) auf dem hier eingewölbten Wienfluss. Der Naschmarkt beginnt stadtzentrumsseitig beim Getreidemarkt (Secession) am Rand des zentralen Karlsplatzes und reicht nach Westen bis zur U-Bahn-Station Kettenbrückengasse. Er gilt als Wiener Sehenswürdigkeit. Der Marktbetrieb ist seit etwa 2000 durch viele gastronomische Betriebe ergänzt worden.  mehr lesen…

Porträt: Musiker und Komponist Wolfgang Amadeus Mozart

27. Mai 2020 | Author/Destination: | Rubric: Porträt

Wolfgang Amadeus Mozart by Johann Nepomuk della Croce

Wolfgang Amadeus Mozart by Johann Nepomuk della Croce

Wolfgang Amadeus Mozart, der überwiegend mit Wolfgang Amadé Mozart unterschrieb, war ein Salzburger Musiker und Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik. Das Gedenken an Wolfgang A. Mozart und die Beschäftigung mit seinem Werk wird heute weltweit durch Biographien, musikwissenschaftliche Forschung, Radio- und Fernsehsendungen, Symposien und insbesondere durch Aufführungen seiner Kompositionen in den Opernhäusern und Konzertsälen aufrechterhalten. Seit dem 19. Jahrhundert werden – vor allem in Österreich und Deutschland – zu allen runden Gedenkjahren Mozartjahre begangen. Die Republik Österreich hat Mozart mehrfach auf Münzen oder Banknoten verewigt, wie zum Beispiel auf der 5000-Schilling-Banknote von 1989 und der österreichischen 1-Euro-Münze. Die Bundesrepublik Deutschland hat zu Ehren seines 250. Geburtstages im Jahr 2006 eine 10-Euro-Silbermünze mit dem Abbild von Wolfgang A. Mozart herausgebracht. Damit soll, so die offizielle Begründung, die Persönlichkeit des Komponisten als großes Ereignis „aus der deutschen Kultur und Geschichte“ für die Nachwelt erhalten bleiben. Außerdem hat die Deutsche Post AG zum gleichen Anlass eine Sondermarke herausgegeben. Daneben gibt es etliche Merchandising-Artikel (z.B. Mozartkugeln).  mehr lesen…

Wiener Kaffeehauskultur

13. April 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe

Café Museum © Fotostudio Schuster/cc-by-sa-3.0

Café Museum © Fotostudio Schuster/cc-by-sa-3.0

Das Wiener Kaffeehaus ist als gastronomische Einrichtung eine typische Wiener Institution, die bis heute ein wichtiges Stück Wiener Tradition bildet. Die Wiener Kaffeehauskultur gehört seit 2011 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Stefan Zweig schrieb in seinen Memoiren Die Welt von Gestern über seine Wiener Jugend, dass das Wiener Kaffeehaus “eine Institution besonderer Art darstellt, die mit keiner ähnlichen der Welt zu vergleichen ist”.  mehr lesen…

Porträt: Johannes Brahms, Komponist, Pianist und Dirigent

25. März 2020 | Author/Destination: | Rubric: Hamburg, Porträt

Johannes Brahms in 1889 - New York Public Library - C. Brasch

Johannes Brahms in 1889 – New York Public Library – C. Brasch

Johannes Brahms war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent. Seine Kompositionen werden vorwiegend der Hochromantik zugeordnet; durch die Einbeziehung barocker und klassischer Formen gehen sie aber über diese hinaus. Brahms gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte.  mehr lesen…

Wiener Hofburg

25. Januar 2019 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen, Paläste, Schlösser, Villen, Parks

Hall of Festivities during a concert of the Vienna Hofburg Orchestra © Wiener Hofburg Orchester/cc-by-sa-3.0

Hall of Festivities during a concert of the Vienna Hofburg Orchestra © Wiener Hofburg Orchester/cc-by-sa-3.0

Die Hofburg zu Wien war vom 13. Jahrhundert bis 1918 (mit Unterbrechungen) die Residenz der Habsburger in Wien. Seit 1945 ist sie der Amtssitz des Österreichischen Bundespräsidenten. In ihr sind der größte Teil der Österreichischen Nationalbibliothek sowie verschiedene Museen (darunter die Albertina) und auch das Bundesdenkmalamt untergebracht. Der im Laufe von rund sieben Jahrhunderten gewachsene, unregelmäßige Gebäudekomplex umfasst eine Fläche von zirka 24 Hektar und ist damit der größte für nicht-religiöse Zwecke erbaute in Europa. Mittlerweile umfasst der Komplex aber auch zwei Sakralbauten: die Hofburgkapelle und die Augustinerkirche. Rund 5000 Personen wohnen oder arbeiten auf dem Areal der Hofburg, welches gemeinsam mit dem Heldenplatz von rund 20 Millionen Menschen jährlich frequentiert wird. Die Hofburg ist Eigentum der Republik Österreich und wird von der Burghauptmannschaft verwaltet.  mehr lesen…

Wiener Burgtheater

2. Januar 2019 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken

© Anna Saini/cc-by-sa-4.0

© Anna Saini/cc-by-sa-4.0

Das Burgtheater in Wien ist ein Bundestheater. Es gilt als eine der bedeutendsten Bühnen Europas und ist nach der Comédie-Française das zweitälteste europäische sowie das größte deutschsprachige Sprechtheater. Das alte Burgtheater befand sich seit 1748 am Michaelerplatz. Im Oktober 1888 wurde das neue Haus am heutigen Universitätsring (damals Franzensring) eröffnet. Nachdem dieses 1945 infolge von Bombenangriffen vollständig ausgebrannt war, diente das Ronacher bis zur Wiedereröffnung am 14. Oktober 1955 als Ausweichquartier. Das Burgtheater gilt als österreichisches Nationaltheater. Ältere Namen des Burgtheaters waren k.k. Theater nächst der Burg und danach bis 1918 k.k. Hof-Burgtheater. Vor allem in Wien wird es häufig kurz “Die Burg” genannt, die Ensemblemitglieder kennt man als “Burgschauspieler”. Nach Zahl der Mitarbeiter und Budget ist es das “reichste und größte Repertoiretheater der Welt”.  mehr lesen…

Der Wiener Prater

21. März 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Paläste, Schlösser, Villen, Parks

Prater und Stuwerviertel © flickr.com - flightlog/cc-by-2.0

Prater und Stuwerviertel © flickr.com – flightlog/cc-by-2.0

Der Wiener Prater ist ein sehr weitläufiges, etwa 6 km² umfassendes, großteils öffentliches Areal im 2. Wiener Gemeindebezirk, Leopoldstadt, das noch heute zu großen Teilen aus ursprünglich von der Donau geprägten Aulandschaften besteht. Wenn man außerhalb Wiens vom “Prater” spricht, ist häufig nur der bekannte Vergnügungspark im Prater, der Wurstelprater, gemeint. Dieser befindet sich an der Nordwestspitze des Areals zwischen Donau und Donaukanal und macht flächenmäßig nur einen sehr kleinen Teil des gesamten Pratergebiets aus. Der Prater liegt im südöstlichen Teil der Flussinsel, die seit der 1875 beendeten Donauregulierung von Donau und Donaukanal gebildet wird. Eine offiziell definierte Begrenzung des Pratergebiets existiert nicht. Durch Verbauung hat sich im Lauf der Zeit die als “Prater” bezeichnete Fläche deutlich verringert; so wird heute das verbaute Stuwerviertel (früher Schwimmschulmais, Feuerwerksmais) nicht mehr als Teil des Praters bezeichnet, ebenso der ganz im Südosten der Insel gelegene Freudenauer Hafen oder Winterhafen. Der Prater wird üblicherweise (aber nicht amtlich) von folgenden Linien begrenzt: im Norden, vom Praterstern ausgehend, von der Ausstellungsstraße; in Nordosten vom Straßenzug Vorgartenstraße – Wehlistraße – Hafenzufahrtsstraße; im Südosten von der Seitenhafenstraße; im Süden und Südwesten von Donaukanal und Schüttelstraße; im Westen von der Stoffellagasse in Richtung Praterstern.  mehr lesen…

Das Palais Coburg in Wien

25. Dezember 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Hotels, Paläste, Schlösser, Villen, Parks

© Diana Ringo/cc-by-sa-3.0-at

© Diana Ringo/cc-by-sa-3.0-at

Das Palais Coburg ist ein 1845 fertiggestelltes Palais im 1. Wiener Gemeindebezirk. Es befindet sich an der Adresse Coburgbastei 4 und wurde dort auf der Braunbastei, einem Rest der im 16. und 17. Jahrhundert geschaffenen und im 19. Jahrhundert geschleiften Basteien Wiens, errichtet. Der ursprüngliche Entwurf von 1839 für den Auftraggeber Ferdinand Georg August von Sachsen-Coburg-Saalfeld-Koháry stammte von dem Wiener Architekten Karl Schleps. Nach dessen Tod 1840 wurde das Palais von Baumeister Adolf Korompay in fünfjähriger Bauzeit fertiggestellt. Der Baugrund war durch die Vermählung Ferdinands mit Maria Antonie Gabriele von Koháry in den Besitz der Familie Coburg gelangt. Die freistehenden Säulen im Mittelteil der Fassade brachten dem Gebäude im Volksmund damals den Beinamen Spargelburg ein. Für die Stufen sämtlicher Stiegenhäuser, zumal der monumentalen Prunktreppe sowie tragender Architekturteile, verwendete man weißen, sehr harten Kaiserstein aus Kaisersteinbruch.  mehr lesen…

Themenwoche Wien – Historisches Zentrum

8. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein, UNESCO-Welterbe

Neue Hofburg © Bwag/cc-by-sa-3.0-at

Neue Hofburg © Bwag/cc-by-sa-3.0-at

Das historische Zentrum von Wien ist neben dem Schloss und Garten von Schönbrunn eine von zwei UNESCO-Welterbestätten in der österreichischen Hauptstadt Wien. Das aus einer Kern- und einer Außenzone bestehende Gebiet umfasst 8,33 km². Die Ernennung zum UNESCO-Welterbe erfolgte im Jahr 2001. Die in sich geschlossene Kernzone des Weltkulturerbes umfasst 371 Hektar mit rund 1600 Objekten. Der überwiegende Teil wird vom 1. Gemeindebezirk Innere Stadt mit Ausnahme der Uferzone am Donaukanal eingenommen. Im 3. Gemeindebezirk Landstraße gehören unter anderem das Belvedere und der Stadtpark zur Kernzone. Im 4. Gemeindebezirk Wieden sind vor allem der Karlsplatz mit der Karlskirche, im 7. Gemeindebezirk Neubau das MuseumsQuartier und das Volkstheater zu nennen. Schließlich gehört noch ein Gebietsabschnitt des 9. Gemeindebezirks Alsergrund, in dem sich unter anderem die Votivkirche befindet, zur Kernzone.  mehr lesen…

Return to Top ▲Return to Top ▲