Totes-Meer-Kanal

16. Februar 2022 | Author/Destination: | Rubric: Energie, Umwelt, Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  12 Minuten

Red Sea-Dead Sea Canal map © Makeandtoss

Red Sea-Dead Sea Canal map © Makeandtoss

Der Totes-Meer-Kanal ist ein vorgeschlagenes Projekt zur Errichtung eines Kanals entweder vom Mittelmeer oder vom Roten Meer zum Toten Meer. Es soll einerseits durch das inzwischen mehr als 400 Meter große Gefälle zwischen den Meeren zur Stromgewinnung genutzt werden und andererseits das Absinken des Wasserpegels des Toten Meeres, derzeit etwa ein Meter pro Jahr, stoppen.  mehr lesen…

En Gedi am Toten Meer

20. Oktober 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  10 Minuten

Ein Gedi Beach © Mboesch/cc-by-sa-4.0

Ein Gedi Beach © Mboesch/cc-by-sa-4.0

En Gedi oder Ein Gedi ist eine Oase im Südbezirk Israels. Sie liegt am Westufer des Toten Meeres südlich der Grenze zum Westjordanland. Die Oase ist seit der Kupfersteinzeit besiedelt. Heute befinden sich dort ein Kibbuz, ein israelischer Nationalpark und mehrere archäologische Stätten. Das 1972 ausgewiesene En-Gedi-Naturschutzgebiet umfasst 14 km² Fläche und beherbergt einige größere Säugetiere, wie Echtgazellen, Nubische Steinböcke und Klippschliefer. Im Naturschutzgebiet werden verschiedene Vogelarten angetroffen, darunter der Tristramstar, der Graudrossling (Argya squamiceps), der Smaragdspint und verschiedene Geierarten. Unter den Zugvögeln sind der Grauschnäpper und der Braunliest. Die Flora von En Gedi ist vielfältig, da hier Pflanzen verschiedener Regionen zusammentreffen. Während die umgebende Wüstenlandschaft fast vegetationslos ist, bietet die Oase durch ihren Wasserreichtum die Voraussetzung für eine üppige Flora und viele Tierarten. Das Kerngebiet der Oase sind die beiden tief eingeschnittenen Täler des Wadi el-Jihar und des Wadi Sdeir, in denen das Wasser der umliegenden Gebiete an die Oberfläche tritt. Touristen besuchen meist den mehrere Meter hohen Schulamit-Wasserfall im Nachal David.  mehr lesen…

Kerak in Jordanien

5. Februar 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  11 Minuten

Al-Karak and Kerak Castle © Berthold Werner/cc-by-3.0

Al-Karak and Kerak Castle © Berthold Werner/cc-by-3.0

Kerak (französisch auch Crac des Moabites, Le Pierre du Desert) ist eine Stadt in Jordanien mit 32.000 Einwohnern. Kerak ist Sitz des gleichnamigen Gouvernements. In dem Ort befinden sich die Ruinen einer Burg der Kreuzfahrer des Königreiches Jerusalem. Die Ruinen der Burg Kerak liegen auf einem Felsvorsprung etwa 1000 Meter über Meereshöhe und sind auf drei Seiten von einem Tal umgeben.  mehr lesen…

Themenwoche Jordanien

20. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Themenwochen, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  12 Minuten

Petra at night © Susanahajer/cc-by-sa-3.0

Petra at night © Susanahajer/cc-by-sa-3.0

Das haschemitische Königreich Jordanien ist ein Staat in Vorderasien und zählt zu den so genannten Maschrek-Staaten. Die Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt ist Amman. Jordanien ist ein Land mit hohem Wüstenanteil und lässt sich von West nach Ost in drei Großlandschaften gliedern: Der von Norden nach Süden verlaufende Jordangraben erreicht am Toten Meer den tiefsten trockenen Punkt der Erdoberfläche (425 m unter dem Meeresspiegel). Der Große Afrikanische Grabenbruch setzt sich südlich über den Golf von Aqaba ins Rote Meer fort. Das ostjordanische Bergland steigt in einer schroffen, zerklüfteten Steilwand über dem Jordangraben auf. Dieses Faltengebirge erreicht im Dschabal Ram 1754 m (zweithöchster Berg des Landes nach dem Jabal Umm ad Dāmī bei Aqaba) und gliedert sich durch mehrere Hochebenen. Den nördlichen Teil bildet das Gilead-Gebirge, auf dessen Hochflächen die Städte Amman, Zarqa und Irbid liegen. Die im Osten an das Bergland anschließenden Wüstentafelländer nehmen etwa zwei Drittel Jordaniens ein.  mehr lesen…

Themenwoche Israel – Masada am Toten Meer

4. Februar 2015 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  6 Minuten

Masada National Park © flickr.com - Ana Paula Hirama/cc-by-sa-2.0

Masada National Park © flickr.com – Ana Paula Hirama/cc-by-sa-2.0

Die ehemalige Festung Masada befindet sich in Israel am Südwestende des Toten Meeres; sie ist heute Teil eines nach ihr benannten Nationalparks. Das archäologische Ausgrabungsgelände Masada wurde 2001 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.  mehr lesen…

Das Tote Meer

26. Januar 2015 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer Lesedauer:  16 Minuten

© Pete/cc-by-sa-3.0

© Pete/cc-by-sa-3.0

Das Tote Meer ist ein See, der 428 m unter dem Meeresspiegel liegt und vom Jordan gespeist wird. Er grenzt an Palästina (Westen), an Israel (Süden) und an Jordanien (Osten). Das Tote Meer ist ein rund 900 km² (N-S-Ausdehnung ca. 90 km, W-E-Ausdehnung max. 17 km) großer Salzsee, der als Endsee in einer abflusslosen Senke liegt. Diese ist Teil des Jordangrabens, des nördlichsten Astes des Großen Afrikanischen Grabenbruchs. Das Tote Meer ist in einen nördlichen und einen südlichen Teil getrennt. Seine Wasseroberfläche wird noch häufig mit Werten um 396 m unter dem Meeresspiegel angegeben; tatsächlich liegt der Wasserspiegel des nördlichen Teils aufgrund fortschreitender Austrocknung bereits seit einigen Jahren mehr als 420 m unter dem Meeresspiegel. Das Ufer des Sees bildet damit den am tiefsten gelegenen nicht von Wasser oder Eis (Bentleygraben) bedeckten Bereich der Erde. Damit ist das Tote Meer der am tiefsten gelegene See der Erde. Der See mit dem tiefstgelegenen Grund ist dagegen der Baikalsee. Bei ihm liegt der tiefste Punkt bei 1186 m unter dem Meeresspiegel, während der tiefste Punkt des Toten Meers bei 794 m unter dem Meeresspiegel liegt.  mehr lesen…

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