Das Palais des Nations in Genf

01. Dezember 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, Haus des Monats |

Palace of Nations © flickr.com - Ville Oksanen/cc-by-sa-2.0

Palace of Nations © flickr.com – Ville Oksanen/cc-by-sa-2.0

Das Palais des Nations ist ein zwischen 1929 und 1938 gebauter Gebäudekomplex im Ariana-Park in der Schweizer Stadt Genf, der von 1933 bis zur Auflösung des Völkerbundes im Jahr 1946 der Hauptsitz dieser Institution war. Von der Gründung des Völkerbundes im Jahr 1920 bis zum Umzug in das Palais des Nations befand sich der Sitz des Völkerbundes im Genfer Palais Wilson, das auch nach 1936 weiterhin vom Völkerbund genutzt wurde und gegenwärtig als Sitz des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR) fungiert. Das Palais des Nations wurde nach der Gründung der Vereinten Nationen (UN) als faktischer Nachfolgeinstitution des Völkerbundes von der UN ebenfalls weitergenutzt und ist seit dem 1. August 1946 im Besitze ebendieser. Seit 1966 ist das Palais des Nations der europäische Hauptsitz der Vereinten Nationen (Büro der Vereinten Nationen in Genf) und weltweit der zweitwichtigste Sitz der UN nach dem Hauptquartier in New York. Jährlich finden im Genfer Hauptquartier der Vereinten Nationen etwa 8.000 Treffen statt, davon ca. 600 grössere Konferenzen. Einige Bereiche sind durch Führungen für Besucher zugänglich. Diese Möglichkeit wird jährlich von etwa 100.000 Menschen genutzt. Das Palais befindet sich im Quartier Nations, welches unzählige internationale Organisationen und Missionen beherbergt, u. a. WHO, ILO, WIPO, ITU. Direkt gegenüber auf der anderen Strassenseite des Palais befindet sich das Hauptquartier des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sowie das Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum.  mehr lesen…

Eishockey

08. Februar 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, Sport |

Secretary Kerry prepares for ceremonial puck drop with U.S. Olympians Wheeler and Carlson © U.S. Department of State

U.S. Secretary of State John Kerry prepares for ceremonial puck drop with U.S. Olympians Blake Wheeler and John Carlson © U.S. Department of State

Eishockey ist eine Mannschaftssportart, die mit fünf Feldspielern und einem Torwart auf einer etwa 60 m langen und 30 m breiten Eisfläche gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, das Spielgerät, den Puck, eine kleine Hartgummischeibe, in das gegnerische Tor zu befördern. Die Spielzeit beträgt üblicherweise dreimal 20 Minuten netto. Da bei jeder Spielunterbrechung die Uhr angehalten wird, dauert ein Spiel etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Verbreitung fand der Sport insbesondere durch die Erfindung und Errichtung von Kunsteisbahnen seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Eishockey ist durch die Internationale Eishockey-Föderation (IIHF) international organisiert. Der Weltverband hat bis heute 64 Mitgliedsverbände. Als spielerisch beste Eishockeyliga der Welt gilt die nordamerikanische National Hockey League (NHL).  mehr lesen…

Golf

06. Februar 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, Sport |

Golf Costa Teguise - Golfers on green © flickr com - Sands Beach Lanzarote/cc-by-2.0

Golf Costa Teguise – Golfers on green © flickr com – Sands Beach Lanzarote/cc-by-2.0

Golf ist eine traditionelle Ballsportart. Es gilt, einen Ball mit möglichst wenigen Schlägen, in Übereinstimmung mit den offiziellen Golfregeln, vom Abschlag in das Loch zu spielen, wobei verschiedene Golfschläger zum Einsatz kommen. Eine Golfrunde besteht in der Regel aus 9 oder 18 Spielbahnen, die nacheinander auf einem Golfplatz absolviert werden. Der internationale Dachverband ist die International Golf Federation (IGF) mit Sitz in Lausanne, in der 143 Mitgliedsverbände aus 138 Ländern organisiert sind. Insgesamt gibt es weltweit mehr als 60 Millionen organisierte Golfspieler.  mehr lesen…

Hockey

03. Februar 2017 | Destination: | Rubric: Allgemein, Sport |

Rio 2016 - Spain vs Netherlands © flickr.com - Jonas de Carvalho/cc-by-sa-2.0

Rio 2016 – Spain vs Netherlands © flickr.com – Jonas de Carvalho/cc-by-sa-2.0

Hockey ist ein mit Hockeyschlägern auszuführendes Ballspiel, das auf Rasen (heutzutage vorwiegend auf Kunstrasen) als Feldhockey und in der Halle als Hallenhockey gespielt wird. Hockey ist seit 1908 eine olympische Sportart. Der Welthockeyverband ist die Fédération Internationale de Hockey. Hockey ist eine Mannschaftssportart. Im mitteleuropäischen Raum wird neben Feldhockey auch Hallenhockey (nur in den Wintermonaten) gespielt, wobei das Regelwerk leicht von dem des Feldhockeys abweicht. Das internationale Hockey wurde lange Zeit von den ehemaligen britischen Kolonien Indien und Pakistan dominiert, die traditionell über technisch sehr versierte Spieler verfügten. Seit Ende der 1980er Jahre wird Hockey zunehmend durch Athletik und Taktik geprägt. Die europäischen Länder Niederlande, Spanien und Deutschland sowie Australien gelten momentan im Herrenhockey als führend. Bei den Damen sind als aktuell stärkste Nationen Australien, die Niederlande und Argentinien zu nennen. Das älteste schriftlich überlieferte Hockeyregelwerk der Welt, die Rules of Harrow, wurde 1852 in England veröffentlicht. 1860 wurde im englischen Blackheath der erste Hockeyverein gegründet, 1878 mit Hannover 78 der erste Verein in Deutschland. Hamburg ist heute die Hochburg des deutschen Hockeysports, mit den meisten Vereinsspielern und mit den erfolgreichsten Mannschaften.  mehr lesen…

Porträt: Albert Einstein, theoretischer Physiker, Pazifist, Sozialist und Zionist

21. November 2016 | Destination: | Rubric: Porträt |

Albert Einstein in New York, during his first visit to the US in 1921 © Life magazine

Albert Einstein in New York, during his first visit to the US in 1921 © Life magazine

Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Er gilt daher als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Einsteins Hauptwerk, die Relativitätstheorie, machte ihn weltberühmt. Im Jahr 1905 erschien seine Arbeit mit dem Titel Zur Elektrodynamik bewegter Körper, deren Inhalt heute als spezielle Relativitätstheorie bezeichnet wird. 1915 publizierte er die allgemeine Relativitätstheorie. Auch zur Quantenphysik leistete er wesentliche Beiträge. “Für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts“, erhielt er den Nobelpreis des Jahres 1921, der ihm 1922 überreicht wurde. Seine theoretischen Arbeiten spielten – im Gegensatz zur verbreiteten Meinung – beim Bau der Atombombe und der Entwicklung der Kernenergie nur eine indirekte Rolle.  mehr lesen…

Porträt: Johann Jacob Schweppe

26. Oktober 2016 | Destination: | Rubric: Porträt |

Madrid - Gran Via - Schweppes neon sign © flickr.com - Tomás Fano/cc-by-sa-2.0

Madrid – Gran Via – Schweppes neon sign © flickr.com – Tomás Fano/cc-by-sa-2.0

Johann Jacob Schweppe (* in Witzenhausen (Landgrafschaft Hessen-Kassel); † 18. November 1821 in Genf) war ein deutscher Uhrmacher und Silberschmied. Er ließ sich 1766 in Genf nieder und arbeitete als Bijoutiermeister. Ab 1780 entwickelte er ein Verfahren, bei dem sich Wasser mit Kohlensäure versetzen lässt. Diesen Vorgang ließ Schweppe 1783, anfangs für medizinische Zwecke, patentieren.  mehr lesen…

Badrutt’s Palace Hotel in St. Moritz

22. August 2016 | Destination: | Rubric: Allgemein, Hotels |

© Bphstm/cc-by-sa-4.0

© Bphstm/cc-by-sa-4.0

Das Badrutt’s Palace Hotel in St. Moritz ist ein 5-Sterne-Hotel mit Blick auf See und das Ski-Gebiet Corviglia. Es wurde 1896 eröffnet und hat 157 Gästezimmer und 37 Suiten. Das Badrutt’s Palace Hotel gehört zu den Swiss Historic Hotels, den Swiss Deluxe Hotels und den Leading Hotels of the World. Mehrheitsaktionäre sind Hansjürg und Anikó Badrutt. Das Hotel verfügt über sieben Restaurants. Zur Anlage gehört unter anderem die Chesa Veglia, eines der ältesten Gebäude von St. Moritz. Das ehemalige Bauernhaus aus dem Jahre 1658 beherbergt drei Restaurants und zwei Bars. 1864 kaufte Caspar Badrutt, Sohn des Bündner Hotelpioniers Johannes Badrutt, das Hotel Beaurivage und liess es vom Zürcher Architekturbüro Chiodera und Tschudy 1892 zum heutigen Badrutt’s Palace Hotel umbauen. Offiziell eröffnet wurde das Haus 1896, zwei Jahre später übernahm Caspars Sohn Hans Badrutt die Geschäftsführung. Der Westflügel des Hotels und eine Tennishalle, der heutige King’s Club, wurden 1910 nach Plänen des Architekten und führenden Vertreters der frühen Heimatschutzbewegung in Graubünden, Nicolaus Hartmann ergänzt.  mehr lesen…

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