Der Marais in Paris

5. Dezember 2015 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Paris

Place des Vosges © AlNo/cc-by-sa-3.0

Place des Vosges © AlNo/cc-by-sa-3.0

Der Marais (deutsch: Morast oder Sumpf) ist ein Stadtteil von Paris am rechten, dem nördlichen Ufer der Seine, östlich von Beaubourg, zwischen der Place de la République und der Place de la Bastille. Er gehört sowohl zum 3. als auch zum 4. Arrondissement. Begrenzt wird das Viertel von der Rue Réaumur und der Rue de Bretagne im Norden, dem Boulevard Beaumarchais im Osten, der Seine im Süden und der Rue Beaubourg sowie der Rue du Renard im Westen. Diese ehemalige Sumpflandschaft wurde im 13. Jahrhundert von Angehörigen des Templerordens trockengelegt. Damals befand sie sich in einer Randlage, heute im Herzen der Stadt östlich des Innenstadtbereichs.  mehr lesen…

Jardins du Trocadéro in Paris

29. August 2015 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Paläste, Schlösser, Villen, Parks, Paris

Panorama from the Eiffel Tower at the sunset © flickr.com - Alexander Kachkaev/cc-by-2.0

Panorama from the Eiffel Tower at the sunset © flickr.com – Alexander Kachkaev/cc-by-2.0

Die Jardins du Trocadéro sind zwei am Hügel von Chaillot im 16. Pariser Arrondissement symmetrisch angelegte Grünanlagen. Die Gärten liegen am rechten Seineufer, von dem sie nur die Avenue des Nations Unies trennt. Im Norden werden sie durch die beiden viertelkreisförmigen Flügel des Palais de Chaillot begrenzt, zwischen denen eine beliebte Aussichtsplattform einen schönen Blick über einen Teil des Rive Gauche (dt. linkes Ufer der Seine) bietet. Die imposanten Treppen der Anlage führen vom Place du Trocadéro et du 11 Novembre hinunter zu einer Brücke über die Seine, der Pont d’Iéna. Sie sind Ausgangspunkt der imposanten Perspektive, die jenseits der Seine über den Eiffelturm und die Grünfläche des Champ de Mars geht und ihren Abschluss an der École Militaire (Militärschule) findet.  mehr lesen…

Kathedrale Notre-Dame de Paris

17. September 2014 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Paris, UNESCO-Welterbe

Notre Dame de Paris © flickr.com - Bertrand/cc-by-2.0

Notre Dame de Paris © flickr.com – Bertrand/cc-by-2.0

Die Kathedrale Notre-Dame de Paris (“Unsere [liebe] Frau von Paris”), Mutterkirche des Erzbistums Paris, wurde in den Jahren 1163 bis 1345 errichtet und ist somit eines der frühesten gotischen Kirchengebäude Frankreichs. Ihre charakteristische Silhouette erhebt sich im Zentrum von Paris auf der Ostspitze der Seineinsel Île de la Cité im 4. Pariser Arrondissement. Sie ist Teil des UNESCO Welterbes Seineufer von Paris und gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Europas. Victor Hugos 1831 erschienener historischer Roman Der Glöckner von Notre-Dame, dessen Handlung zum Großteil im Gebäude spielt, fand Eingang in die Weltliteratur. Der schlanke hölzerne Vierungsturm (der Wetterhahn auf der Turmspitze enthielt drei Reliquien: Ein kleines Stück der Dornenkrone und Relikte von Dionysius und Genoveva, den Schutzpatronen von Paris), der bei einem Großbrand am 15. April 2019 einstürzte, reichte bis in etwa 93 Meter Höhe. Die Rekonstruktion des in weiten Teilen geretteten Gebäudes wird voraussichtlich mehr als ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen, wobei Renovierungsarbeiten an alten Strukturen ohnehin nie wirklich abgeschlossen sind.  mehr lesen…

Der Louvre

13. Juni 2012 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen, Paläste, Schlösser, Villen, Parks, Paris

Louvre - Aerial view © MatthiasKabel

Louvre - Aerial view © MatthiasKabel

Der Louvre (frz. Palais du Louvre) in Paris ist ein früherer französischer Königspalast und bildete zusammen mit dem zerstörten Palais des Tuileries das Pariser Stadtschloss. Das Gebäude liegt im Zentrum von Paris zwischen dem rechten Seineufer und der Rue de Rivoli. Sein Innenhof liegt auf der historischen Achse (Axe historique), deren Ausgangspunkt der Glockenturm der Kirche St-Germain-l’Auxerrois ist und die sich über die gläsernen Eingangspyramide des Louvres bis zur Grande Arche in La Défense erstreckt; ihr Kernstück wird von den Champs-Élysées gebildet. Der Louvre befindet sich am rechten Seineufer im 1. Arrondissement. Der Louvre beherbergt heute größtenteils das Museum Musée du Louvre, das mit 8,3 Millionen Besuchern das meistbesuchte und, gemessen an der Ausstellungsfläche, das drittgrößte Museum der Welt ist. Daneben birgt der Nordflügel die Institution Les Arts Décoratifs mit ihren drei Museen Musée des Arts décoratifs, Musée de la Mode et du Textile, Musée de la Publicité und der Bibliothèque des Arts décoratifs.  mehr lesen…

Rueil-Malmaison, Wohnort von Napoleon und Joséphine

31. Oktober 2011 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Paris

Saint-Pierre-Saint-Paul Church © Myrabella

Saint-Pierre-Saint-Paul Church © Myrabella

Rueil-Malmaison ist eine französische Stadt etwa 14 km westlich des Zentrums von Paris. Sie gehört zum Département Hauts-de-Seine in der Region Île-de-France und liegt an der Seine. Sie ist Hauptort des Kantons Rueil-Malmaison; ein Teil der Gemeinde gehört zum Kanton Garches. Im 19. Jahrhundert kamen impressionistische Maler wie Pierre-Auguste Renoir, Édouard Manet und Claude Monet nach Rueil-Malmaison, um die dortige Seine-Landschaft zu malen. Im Deutsch-Französischen Krieg lag Rueil während der Schlacht bei Buzenval am 19. Januar 1871 an der Frontlinie. 1958 wurde in Rueil der erste Supermarkt Frankreichs eröffnet.  mehr lesen…

Schloss und Park Fontainebleau

24. August 2011 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein, Paläste, Schlösser, Villen, Parks, UNESCO-Welterbe

Fontainebleau Palace © Christoph Praxmarer

Fontainebleau Palace © Christoph Praxmarer

Das Schloss Fontainebleau in Fontainebleau (Département Seine-et-Marne) ist ein französisches Königsschloss rund 60 km südlich von Paris, das zeitweilig u. a. von Kaiser Napoléon Bonaparte genutzt wurde. Es ist vor allem berühmt für seine Innenausstattung aus der Zeit der Renaissance, an der zahlreiche italienische Künstler arbeiteten, und wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Name des Schlosses Fontainebleau, früher auch “Fontainbleau” geschrieben, leitet sich ab von: “fontaine belle eau”, das heißt “Quelle (mit) schönem Wasser”. Die Anlage wurde unter Franz I. und Heinrich II. an der Stelle eines Jagdschlosses gebaut. Bauanfang war 1528. Das Schloss gilt als erster Renaissancebau auf französischem Boden. Schloss Fontainebleau hat fünf Höfe, eine Kapelle, Prunkräume, Fresken und Stuckaturen. Die Arbeiten für das Schloss wurden ab 1530 von italienischen Künstlern wie Rosso Fiorentino ausgeführt. Diese brachten manieristische Stilelemente und italienisches Formengut nach Frankreich. Ludwig XIV. ließ in den Gärten ein neues Parterre im Stil des Barocks, einen großen Kanal und einen neuen Park anlegen.  mehr lesen…

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