Themenwoche Sylt – Kampen

26. März 2016 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Rotes Kliff Beach © Bin im Garten/cc-by-sa-3.0

Rotes Kliff Beach © Bin im Garten/cc-by-sa-3.0

Kampen liegt nördlich von Westerland. Im Jahre 1543 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Kampen war über Jahrhunderte bis ca. 1900 ein rein landwirtschaftlich geprägter Ort, Seefahrt und Fischfang, sowie Industrie und Handwerk spielten kaum eine Rolle. Das Dorf Kampen bildete zusammen mit der Siedlung Wenningstedt und der damaligen Bauerschaft Braderup ab dem 27. Juni 1871 die Gemeinde Norddörfer. Man teilte sich Kirche, Schule und andere soziale Einrichtungen, die aufgrund der geringen Einwohnerzahl der einzelnen Dörfer nur im Verbund betrieben und finanziert werden konnten.  mehr lesen…

Themenwoche Sylt – Rantum

25. März 2016 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Rantum Harbor © Michael Redecke

Rantum Harbor © Michael Redecke

Rantum liegt südlich von Westerland. Der Name des Ortes wird gern mit dem Namen der Meeresgöttin Ran in Verbindung gebracht; Rantum als Ort der Ran. Wahrscheinlicher ist jedoch die Ableitung aus der alten Schreibweise des Ortsnamens Raanteem als Ort am Rande. Der kleine Ort Rantum verfügt über eine wechselvolle Geschichte. Er liegt an der mittlerweile schmalsten Stelle der Insel von etwa nur 550 Meter Breite. Bis zu sechsmal musste der Ort neu aufgebaut werden, weil er durch Sturmfluten zerstört und von Flugsand zugeschüttet worden war. In der Nähe des Ortes hat sich nach Angaben aus dem 18. Jahrhundert ein Erdwall ähnlich der Tinnumburg befunden, der jedoch schon damals von den Dünen begraben wurde und heute vermutlich durch die Nordsee abgetragen ist. Die älteste Erwähnung des Namens Rantum findet man auf einer alten Seekarte von 1142, die in Kopenhagen aufbewahrt wird. Auf der Seekarte ist die Rantumer Kirche, die Westerseekirche, als Seezeichen markiert.  mehr lesen…

Themenwoche Sylt – List auf Sylt

24. März 2016 | Destination: | Rubric: Allgemein |

List auf Sylt © Ralf Roletschek/cc-by-sa-3.0

List auf Sylt © Ralf Roletschek/cc-by-sa-3.0

Das Seebad List auf Sylt liegt im Norden der Insel und ist die nördlichste Gemeinde Deutschlands. Die nördlichste Landstelle ist die Halbinsel Ellenbogen, die sich nördlich des Siedlungsgebietes der Gemeinde und jenseits der Wattenmeer-Bucht Königshafen befindet. Daher ist sie Mitglied im Zipfelbund. Der Ort List ist von einer Landschaft aus Wanderdünen, Heide und Salzwiesen umgeben. Diese auch als Listland bezeichnete Landschaft befindet sich seit Jahrhunderten in Privatbesitz einer Erbengemeinschaft, die aus den beiden Stavenplätzen des Ortes hervorgegangen ist, dem Osthof und dem Westhof. Südlich und östlich des an der Ostküste gelegenen Ortes erstreckt sich der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer mit den Resten der dänischen Hallig Jordsand. Westlich des Ortes erstreckt sich der Sylter Strand, ein 40 km langer Sandstrand, der zum Baden und Barfußwandern einlädt und an dem während der Sommermonate Strandkörbe gemietet werden können.  mehr lesen…

Themenwoche Sylt – Keitum

23. März 2016 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Friesenhaus from 1784 © Hajotthu/cc-by-sa-3.0

Friesenhaus from 1784 © Hajotthu/cc-by-sa-3.0

Keitum wurde im Jahr 1216 erstmals urkundlich erwähnt und gilt heute auf Grund seiner zahlreichen Alleen und des alten Baumbestandes als der grüne Ort der Insel. Südöstlich von Keitum erstreckt sich an der Küste des Wattenmeers das Grüne Kliff. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts galt Keitum als Hauptort der Insel Sylt. Hier praktizierte der einzige Arzt der Insel und es gab die einzige Apotheke, auch war es Verwaltungssitz für die nicht zur dänischen Krone zählenden Ländereien auf Sylt, und noch bis zum 31. Dezember 2008 befand sich dort der Sitz des Amtes Landschaft Sylt. In Keitum siedelten sich im 17. und 18. Jahrhundert zahlreiche wohlhabende Kapitäne an, so dass der Ort als einziger der sonst armen Insel gewissen Wohlstand aufwies. Ein Beispiel hierfür ist der Mühlenhof Keitum. Erst mit dem Einsetzen des Fremdenverkehrs wuchs die Bedeutung des Seebades Westerland. Mit dem Bau des Hindenburgdammes erhielt Keitum durch seinen Bahnhof im Südwesten des Ortes Anschluss an das Netz der Reichsbahn. Der Ort beeindruckt besonders durch seine vielen, teils sehr alten Friesenhäuser, die oft von Steinmauern (Friesenwällen) umgeben sind.  mehr lesen…

Themenwoche Sylt – Westerland

22. März 2016 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Westerland Beach © Toksave/cc-by-sa-3.0

Westerland Beach © Toksave/cc-by-sa-3.0

Westerland ist der Hauptort der Nordseeinsel Sylt. Von 1905 bis 2008 besaß Westerland das Stadtrecht. Westerland liegt rund 74 Kilometer westlich von Flensburg, 134 Kilometer nordwestlich von Kiel und 186 Kilometer nordwestlich von Hamburg. Die ehemals selbstständige Stadt Westerland ist nach Hörnum der jüngste Ort auf Sylt. Nachdem bei der Allerheiligenflut am 1. November 1436 der Ort Eidum vollständig zerstört wurde, gründeten die Überlebenden auf den Heideflächen nordöstlich der alten Siedlung einen neuen Ort.  mehr lesen…

Themenwoche Sylt

21. März 2016 | Destination: | Rubric: Allgemein, Themenwochen |

© flickr.com - Tobias Mandt/cc-by-2.0

© flickr.com – Tobias Mandt/cc-by-2.0

Sylt ist die größte nordfriesische Insel. Sie erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins und Dänemarks. Bekannt ist die nördlichste deutsche Insel vor allem für ihre touristisch bedeutenden Kurorte Westerland, Kampen und Wenningstedt sowie für den knapp 40 Kilometer langen Weststrand. Wegen ihrer exponierten Lage in der Nordsee kommt es zu kontinuierlichen Landverlusten bei Sturmfluten. Seit 1927 ist Sylt über den Hindenburgdamm mit dem Festland verbunden. Als Schutzmaßnahmen gegen die stetige Erosion begann man schon im 19. Jahrhundert mit der Errichtung von Holzpfahlbuhnen. Diese wurden rechtwinklig zur Küste in die See hinein gebaut. Später wurden sie von Metall- und schließlich von Stahlbetonbuhnen abgelöst. Diese Bauwerke erzielten jedoch nicht den gewünschten Erfolg, die durch Querströmungen verursachte Erosion zu stoppen. Die “Lee-Erosion”, also die auf der wind- und strömungsabgewandten Seite der Buhnen, verhinderte nachhaltige Sandablagerungen. In den 1960er Jahren versuchte man durch die sogenannten Tetrapoden, die am Fuße der Dünen entlang, oder – ähnlich wie die Buhnen – ins Meer hinaus verlegt wurden, die Meeresgewalten zu stoppen. Die tonnenschweren, in Frankreich entwickelten vierfüßigen Betonelemente waren für den Sylter Strand zu schwer und konnten die Erosion ebenfalls nicht aufhalten. Vor dem Hörnumer Weststrand sind sie deshalb ab Mitte 2005 wieder entfernt worden. Seit Anfang der 1970er Jahre wird, als zurzeit einzig wirksames Mittel gegen die Erosion, Sand vor die Küsten der Insel gespült. Baggerschiffe, sogenannte Hopperbagger, nehmen aus einem ihnen speziell zugewiesenen Gebiet, das weit vor der Küste liegt, Sand in ihren Laderaum auf. Sie fahren dann in die Nähe der Küste und spülen durch Rohrleitungen ein Wasser-Sand-Gemisch an den Strand. Durch Planierraupen wird der Sand verteilt. Dabei soll lediglich das bei Sturmfluten abgetragene, vorgespülte Sanddepot ersetzt werden – die eigentliche natürliche Küstenlinie wird somit geschützt und die Erosion verlangsamt.  mehr lesen…

Die Insel Helgoland

02. Oktober 2015 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Heligoland © Sioux

Heligoland © Sioux

Helgoland ist Deutschlands am weitesten vom Festland entfernte Insel. Die Nordseeinsel liegt in der Deutschen Bucht und gliedert sich in Unter-, Mittel- und Oberland. Seit 1721 ist die Nebeninsel Düne von ihr abgetrennt. Der Inselname wird häufig mit dem niederdeutschen Ausdruck für “Heiliges Land” identifiziert, andere vermuten den gleichen Wortstamm wie bei Hallig.  mehr lesen…

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