Makaronesien im Atlantik

31. Dezember 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe Lesedauer:  6 Minuten

Cámara de Lobos, Madeira © Luis Miguel Bugallo Sánchez/cc-by-sa-4.0

Cámara de Lobos, Madeira © Luis Miguel Bugallo Sánchez/cc-by-sa-4.0

Makaronesien oder Makaronesische Inseln (deutsch: gesegnete oder glückliche Inseln) bezeichnet in der Biogeographie die Region der im östlichen Zentralatlantik liegenden Inselgruppen vulkanischen Ursprungs. Trotz der großen Entfernungen herrschen Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Inseln hinsichtlich ihrer Tier- und Pflanzenwelt.Makaronesien umfasst fünf Inselgruppen als Unterregionen – von Norden nach Süden: Azoren (Portugal), Madeira (Portugal), Sebaldinen (Portugal), Kanaren (Spanien) und Kapverden (unabhängig). Die Region hat folgende von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgewiesene Gebiete: Laurisilva von Madeira (1999), Nationalpark Garajonay auf La Gomera (1986) und Nationalpark El Teide auf Teneriffa (2007).  mehr lesen…

Fátima in Portugal

22. März 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein Lesedauer:  7 Minuten

© Reis Quarteu/cc-by-sa-4.0

© Reis Quarteu/cc-by-sa-4.0

Fátima ist eine Stadt (Cidade) im Kreis Ourém in Portugal. Sie ist der bedeutendste Wallfahrtsort in Portugal und einer der bekanntesten der römisch-katholischen Kirche. Der Ort Fátima liegt etwa 130 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon an der Autobahn A1, der Hauptverkehrsader zwischen Lissabon und Porto. Fátima gehört zum Distrikt Santarém und zum Bezirk Vila Nova de Ourém.  mehr lesen…

Leiria in Portugal

15. Januar 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein Lesedauer:  7 Minuten

© Fulviusbsas

© Fulviusbsas

Leiria ist eine Stadt in Zentralportugal und Hauptstadt des Distrikts Leiria im historischen Gebiet Beira Litoral. Sie hat 15.000 Einwohner und hat vor allem touristische Bedeutung als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Fátima, Alcobaça und Batalha. Das ehemalige Stadtschloss dient jetzt als Jugendherberge Pousada de Juventude de Leiria.  mehr lesen…

São Miguel, die größte Insel der Azoren

30. Dezember 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein Lesedauer:  8 Minuten

Fonte de Buraco Belvedere overlooking the village of Maia © José Luís Ávila Silveira/Pedro Noronha e Costa

Fonte de Buraco Belvedere overlooking the village of Maia © José Luís Ávila Silveira/Pedro Noronha e Costa

São Miguel ist die größte Insel der Azoren. Sie zählt zur Ostgruppe des Archipels und hat eine Fläche von 746,8 Quadratkilometern. Die Insel ist 63,7 km lang und 16,1 km breit. Auf São Miguel leben etwa 138.000 Menschen (Stand 2016), rund 68.000 davon in der Hauptstadt Ponta Delgada.  mehr lesen…

Quinta da Regaleira in Portugal

1. Oktober 2020 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein, Haus des Monats, Paläste, Schlösser, Villen, Parks, UNESCO-Welterbe Lesedauer:  11 Minuten

© Diego Delso/cc-by-sa-4.0

© Diego Delso/cc-by-sa-4.0

Quinta da Regaleira ist ein Anwesen (portugiesisch: quinta) in der Nähe des historischen Zentrums von Sintra in Portugal. Es zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Es wurde nach Entwürfen des Besitzers António Augusto Carvalho Monteiro erbaut und 1910 fertiggestellt. Zusammen mit anderen Schlössern in der Umgebung ist die Quinta da Regaleira eine der wichtigsten touristischen Attraktionen von Sintra. Das Anwesen besteht aus einem Hauptgebäude bzw. Palast, einer Kapelle und einem großzügigen Park mit Seen, Grotten, Brunnen, Brücken, unterirdischen Tunnelsystemen und einem Tennisplatz.  mehr lesen…

Sintra in Portugal

31. August 2020 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe Lesedauer:  7 Minuten

Part of the historic centre © Peter K Burian/cc-by-4.0

Part of the historic centre © Peter K Burian/cc-by-4.0

Sintra ist eine Kleinstadt (Vila) in Portugal etwa 25 km westlich von Lissabon. Sie gehört zum gleichnamigen Município. Bekannt ist der Ort vor allem durch seine zum Teil jahrhundertealten Paläste, die Touristen aus aller Welt anlocken. Seit 1995 ist die Kulturlandschaft Sintra Weltkulturerbe der UNESCO. Spuren der frühesten menschlichen Besiedlung führen hier bis in die Altsteinzeit, etwa die Funde von Penha Verde. Unter den jungsteinzeitlichen Funden ist die nahe dem Castelo dos Mouros ausgegrabene Siedlung São Pedro de Canaferrim zu nennen. Das Kuppelgrab von Monge stammt aus der Kupferzeit. In der Serra de Sintra finden sich weitere Spuren vorgeschichtlicher Besiedlung, bis zur Bronzezeit und bis zur Ankunft des Römischen Reiches. Aus römischer Zeit stammt u.a. der Staudamm Barragem romana de Belas, in Belas und die Römerstraße Calçada na Catribana. Aus den arabischen Aufzeichnungen nach der Landnahme durch die Mauren ab 711 wird eine bedeutendere Ortschaft namens Xintara oder Shantara erwähnt. So beschrieb der arabische Geograph Al-Bacr im 11. Jahrhundert den Ort als eine am Meer gelegene befestigte Siedlung, die Lissabon unterstand. Andere Quellen aus dem al-Andalus nannten den Ort als den nach Lissabon bedeutendsten in der Region.  mehr lesen…

Route des Erbes von Al-Andalus

4. Oktober 2019 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Europäische Union, Allgemein, Leben, Wohnen, Arbeiten, Paläste, Schlösser, Villen, Parks, UNESCO-Welterbe Lesedauer:  10 Minuten

© Captain Blood/cc-by-sa-3.0

© Captain Blood/cc-by-sa-3.0

Im 8. Jahrhundert erlebte die Iberische Halbinsel die Ankunft der Araber und Berber, die sich mit den römisch-westgotischen Einwohnern mischten und dadurch Al-Andalus schufen. Diese erfolgreiche mittelalterliche muslimische Zivilisation erstreckte sich in ihrer Hochzeit auf den Großteil des heutigen Spaniens und Portugals, bis sie im späten 15. Jahrhundert unterging (Reconquista). Heute wird viel zu oft unterschätzt wie wichtig Al-Andalus für Westeuropa war oder der Versuch unternommen die Wirkung dieses mittelalterlichen “Multikulti”-Ansatzes auf die Entwicklung Europas klein zu reden. Dabei waren es die zahlreichen Innovationen, die die Muslime mitbrachten (angereichert mit Wissen aus dem antiken Ägypten und dem antiken China), die Europa einen ungeahnten Entwicklungsschub gaben, sowohl in den Wissenschaften als natürlich auch kulinarisch. Versuchen Sie einmal den Europäern den Morgenkaffee vorzuenthalten und Sie werden es mit einem übellaunigen Kontinent zu tun bekommen. Während in Al-Andalus schon Wissenschaft und die schönen Künste etabliert wurden, waren wir Nordeuropäer noch als “bildungsferne und ungastliche Waldschrate” unterwegs. Das änderte sich langsam durch die Verbreitung des Wissens aus Al-Andalus Richtung Norden. Gleichzeitig kann man das heutige Andalusien und dessen Anziehungskraft ohne das Wissen um die Wirkung von Al-Andalus nicht verstehen.  mehr lesen…

Aveiro, das Venedig von Portugal

19. Juli 2019 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein Lesedauer:  8 Minuten

Typical azulejo facades © Andreas Trepte/cc-by-sa-2.5

Typische Azulejo-Fassade © Andreas Trepte/cc-by-sa-2.5

Aveiro ist die Hauptstadt des Distrikts Aveiro im Norden von Portugal. Die Stadt liegt an der Küste des Atlantischen Ozeans 60 km südlich von Porto am Südufer der Ria de Aveiro, die sich im Mündungsgebiet des Rio Vouga befindet. Aveiro ist Sitz eines Bischofs und wird wegen der drei Kanäle Canal de São Roque, Canal das Pirâmides und Canal dos Santos Mârtires auch “das Venedig Portugals” genannt. Der Kreis Aveiro wird im Norden begrenzt von Murtosa, im Nordosten von Albergaria-a-Velha, im Osten von Águeda, im Süden von Oliveira do Bairro, im Südwesten von Vagos und Ílhavo. Im Westen liegt der Atlantische Ozean.  mehr lesen…

Mercado da Ribeira in Lissabon

4. März 2019 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein Lesedauer:  4 Minuten

© flickr.com - Paul Arps/cc-by-2.0

© flickr.com – Paul Arps/cc-by-2.0

Der Mercado da Ribeira ist eine Markthalle an der Avenida 24 de Julho der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, wo seit dem 19. Jahrhundert frischer Fisch, Gemüse und Obst verkauft wird. Er ist erreichbar mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln der Carris über den Knoten Cais do Sodré.  mehr lesen…

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