Piazza Navona in Rom

27. April 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

© Myrabella/cc-by-sa-3.0

© Myrabella/cc-by-sa-3.0

Die Piazza Navona ist einer der charakteristischen Plätze des barocken Rom im Stadtviertel Parione. Von Julius Cäsar wurde 46 v. Chr. hier auf dem Marsfeld ein erstes, eher provisorisches Stadion für Spiele griechischen Typs, das heißt athletische Wettkämpfe, errichtet. Kaiser Domitian baute dieses Stadion 85 n. Chr. monumental aus. Es hatte die Ausmaße von 275 mal 106 Metern und bot über 30.000 Zuschauern Platz. Die Außenseite war im Erdgeschoss mit Arkaden aus Travertinpilastern umgeben. Vom zweiten Geschoss sind keine Reste archäologisch nachweisbar. Das Stadion war mit etlichen Kunstwerken, vornehmlich griechischen Stils, geschmückt. Ein ausgegrabener Torso, der sogenannte Pasquino, ist in der Nähe aufgestellt.  mehr lesen…

Augusta auf Sizilien

30. März 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Baia Arcile © Angelo Pappalardo/cc-by-sa-3.0

Baia Arcile © Angelo Pappalardo/cc-by-sa-3.0

Augusta ist eine Stadt der Provinz Syrakus mit 36.000 Einwohnern auf Sizilien und der Name der Insel, auf der ein Teil der Stadt liegt. Augusta liegt 35 Kilometer nördlich von Syrakus. Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Industrie. Produziert werden in Augusta und in Augusta-Priolo Schiffe, Erdölprodukte, Kunststoffe und Beton. Augusta-Priolo ist Siziliens größter Industriekomplex. Augusta ist Stützpunkt der Marina Militare, der italienischen Kriegsmarine.  mehr lesen…

Casa Machiavelli in der Toskana

01. Februar 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Haus des Monats

© Sailko/cc-by-3.0

© Sailko/cc-by-3.0

Casa Machiavelli, auch bekannt als l’Albergaccio (von it. “albergo” Zuflucht, Herberge), war während der Verbannung der Wohnsitz von Niccolò Machiavelli. Das Gut befindet sich im Ortsteil Sant’Andrea in Percussina der Gemeinde San Casciano in Val di Pesa in der Toskana. In den Besitz der Familienlinie kam der so genannte Albergaccio 1470. Bernardo di Niccolò Machiavelli, der Vater, beerbte zwei Onkel. Sein Haushaltsbuch, sein “Libro di Ricordi”, verschafft mit Informationen über die ländlichen Umstände zwischen Halbpachtbauern, Fuhrleuten und Renovierungsarbeiten einen Eindruck vom Leben in den siebziger und achtziger Jahren des 15. Jahrhunderts.  mehr lesen…

Das Gheto di Venezia in Venedig

10. Januar 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Campo de Gheto Novo © Didier Descouens/cc-by-sa-4.0

Campo de Gheto Novo © Didier Descouens/cc-by-sa-4.0

Das Ghetto in Venedig ist eine Insel im Sestiere Cannaregio. Sie war seit dem 16. Jahrhundert bis zu seiner Aufhebung 1796 unter Napoleon das abgeschlossene Wohngebiet für die jüdische Bevölkerung in Venedig. Die Insel ist damit Namensgeberin aller Ghettos dieser Epoche. In späteren Jahrhunderten wird der Begriff auch auf andere Einrichtungen übertragen. Die Juden Venedigs wohnten bis zum Ende der Republik im Jahre 1797 unter beengten Verhältnissen getrennt von der übrigen Bevölkerung, genossen aber damit gleichzeitig den Schutz durch die Republik. Sie wurden zwar wie überall im christlichen Europa hart besteuert, man gewährte ihnen aber in Venedig auch Schutz vor der Inquisition und den auch in der Lagunenstadt immer wieder vorkommenden Repressalien. Übergriffe von Christen gegen Juden wurden bestraft. Ebenso wurden die verantwortlichen Beamten in den Städten der Terra ferma, wie man die Staatsgebiete Venedigs auf dem sich anschließenden italienischen Festland nannte, bestraft, die Übergriffe gegen jüdische Einwohner duldeten und nicht von sich aus sanktionierten. Venedigs Juden genossen vom 16. Jahrhundert bis Anfang des 19. Jahrhunderts damit eine in Europa einzigartige Rechtssicherheit. An Pogromen gegen ihre jüdische Bevölkerung haben sich die Serenissima und ihre Bevölkerung nicht beteiligt.  mehr lesen…

Schloss Miramare in Triest

08. Dezember 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen, Paläste, Schlösser, Villen, Parks

© Žiga

© Žiga

Schloss Miramare (italienisch Castello di Miramare) liegt auf einer Felsenklippe der Bucht von Grignano an der Adria etwa fünf Kilometer nordwestlich der italienischen Hafenstadt Triest. Die Stadt Triest und ihre Umgebung kamen bereits 1335/1382 zur Habsburgermonarchie und blieben österreichisch bis 1918. In dieser Zeit wurde das Schloss Miramar geschrieben. Das Schloss wurde zwischen 1856 und 1860 für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, den Bruder Kaiser Franz Josephs I., und seine Gattin Charlotte von Belgien erbaut. Architekt und Bauleiter war Carl Junker. Das Schloss und seine Inneneinrichtung sowie die umliegende Parkanlage wurden entsprechend den detaillierten Anweisungen und Vorstellungen des Erzherzogs erbaut und spiegeln in vielen Bereichen die große Liebe Maximilians zum Meer wider. Der Name Miramar oder Miramare beruht auf den italienisch/spanischen Ausdrücken Mira und Mare und bedeutet in etwa Meeresblick. Die Innenausstattung wurde erst 1870, nach dem Tod Ferdinand Maximilians, fertiggestellt. Seit 1955 ist das Schloss als staatliches Museum für Besucher geöffnet.  mehr lesen…

Die Costa Luminosa

01. Oktober 2017 | Author/Destination: | Rubric: Kreuzfahrtschiffe, Yacht des Monats

Costa Luminosa in Trondheim © flickr.com - Trondheim Havn/cc-by-sa-2.0

Costa Luminosa in Trondheim © flickr.com – Trondheim Havn/cc-by-sa-2.0

Die Costa Luminosa ist ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Costa Crociere. Die Taufe des Luxusliners fand am 5. Juni 2009 in Genua gemeinsam mit der Costa Pacifica statt. Die Taufpatin der Costa Luminosa war die vierfache Fecht-Olympiasiegerin Valentina Vezzali. Die Taufe wurde auch live im Internet übertragen. Vorher machten die zwei Schiffe bereits einmal Schlagzeilen, weil sie als erste Schiffe weltweit zeitgleich zu Wasser gelassen wurden. Die weiteren Schiffe des “Fünf-Schiffe-Expansionsplans” der Reederei sind die Costa Deliziosa, Costa Favolosa und Costa Fascinosa.  mehr lesen…

Sankt Paul vor den Mauern in Rom

10. Mai 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe

© Berthold Werner

© Berthold Werner

Sankt Paul vor den Mauern ist eine der Papstbasiliken von Rom. Sie liegt zwischen der heutigen Via Ostiense und dem Tiber. Seit dem Abschluss der Lateranverträge ist sie eine exterritoriale Besitzung des Heiligen Stuhls und eine der sieben Pilgerkirchen von Rom. Am 6. Dezember 2006 gaben vatikanische Archäologen bekannt, dass sie das Grab des Apostels Paulus entdeckt hätten. Die Grabungsarbeiten, die zu dieser Entdeckung geführt haben, wurden im Zeitraum von 2002 bis September 2006 durchgeführt. Der altrömische Sarkophag wurde exakt unter dem Epitaph Paulo Apostolo Mart (“dem Apostel und Märtyrer Paulus”) an der Basis des Hauptaltars der Basilika gefunden. Ob in dem Sarkophag allerdings wirklich Paulus liegt, bleibt eine Glaubensfrage, da ein wissenschaftlicher Beweis, dass es sich um den Apostel handelt, nicht möglich ist.  mehr lesen…

Cinecittà Studios in Rom

27. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Set of Martin Scorsese's 'Gangs of New York' © Supercazzola

Set of Martin Scorsese’s ‘Gangs of New York’ © Supercazzola

Cinecittà (für “Filmstadt”) ist ein Filmstudio-Komplex im Südosten von Rom an der Via Tuscolana. Die Cinecittà Holding ist zu 100 % im Besitz des italienischen Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen. Cinecittà wurde am 28. April 1937 durch Benito Mussolini eröffnet. Bis 1943 wurden etwa 300 Filme in der Cinecittà gedreht. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Cinecittà bombardiert. Nach dem Ende des Krieges, 1945, wurde von der amerikanischen Militärverwaltung in Cinecittà ein DP-Lager zur Unterbringung sogenannter Displaced Persons eingerichtet. Das Lager, das zeitweise bis zu 1800 Bewohner hatte, war die zentrale Verwaltungsstelle für DPs in Italien.  mehr lesen…

Casa di Goethe in Rom

03. März 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken, Universitäten, Hochschulen, Akademien

Goethe in the Roman Campagna by Johann Heinrich Wilhelm Tischbein © Tom86/cc-by-sa-4.0

Goethe in the Roman Campagna by Johann Heinrich Wilhelm Tischbein © Tom86/cc-by-sa-4.0

Die Casa di Goethe ist ein Museum und Kulturzentrum in Rom, das Johann Wolfgang von Goethe und seiner Italienischen Reise gewidmet ist. Es wird vom Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute (kurz AsKI) getragen. Das Museum wurde 1997 im 1. Obergeschoss des Hauses Nr. 18 in der Via del Corso in den Räumen eröffnet, in denen Goethe während seiner italienischen Reise von 1786 bis 1788 bei seinem Freund Johann Heinrich Wilhelm Tischbein lebte. Zu sehen sind in den Ausstellungsräumen eine Kopie des bekannten Gemäldes Goethe in der Campagna, ein Original-Siebdruck von Andy Warhol, das Goethe zeigt, und verschiedene Faksimiles von Goethes Reisetagebüchern. In weiteren Räumen der ersten Etage finden Wechselausstellungen statt.  mehr lesen…

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