Europäische Route historischer Thermalstädte

19. April 2019 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein

Gellért Baths in Budapest © Joe Mabel/cc-by-sa-3.0

Gellért Baths in Budapest © Joe Mabel/cc-by-sa-3.0

Die Europäische Route historischer Thermalstädte ist ein Kulturweg des Europarats. Träger der Route ist die 2011 gegründete “European Historic Thermal Towns Association (EHTTA)”, eine Non-Profit-Organisation mit zurzeit 26 Mitgliedern in elf europäischen Ländern (einschließlich der Türkei). Im Frühjahr 2013 wurde der EHTTA durch das “Europäische Institut der Kulturrouten” die Auszeichnung einer “Kulturroute Europas” verliehen. Von der Pressestelle der Stadt Baden-Baden wird die Europäische Route historischer Thermalbäder als Europäische Bäderstraße bezeichnet.  mehr lesen…

Ventimiglia in Ligurien

17. April 2019 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

© Tangopaso

© Tangopaso

Ventimiglia ist eine Stadt in Norditalien in der Provinz Imperia in Ligurien mit etwa 24.000 Einwohnern. Die Grenzstadt zu Frankreich (der französische Name der Stadt ist Vintimille) liegt an der Italienischen Riviera. Auf Straßenschildern findet man oft die Kurzform XXmiglia (der Namensteil Venti bedeutet Zwanzig, wie auch XX als römische Zahl). Der Ort ist Seebad und Kurort.  mehr lesen…

Die Costa neoRomantica

01. März 2019 | Author/Destination: | Rubric: Kreuzfahrtschiffe, Yacht des Monats

in Tallinn © Pjotr Mahhonin/cc-by-sa-3.0

in Tallinn © Pjotr Mahhonin/cc-by-sa-3.0

Die Costa neoRomantica ist ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Costa Crociere. Es wurde 1993 als Costa Romantica in Dienst gestellt und nach umfangreichen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Februar 2012 unter dem Namen Costa neoRomantica wieder in Fahrt gebracht. Heimathafen ist Genua.  mehr lesen…

Piazza Navona in Rom

27. April 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

© Myrabella/cc-by-sa-3.0

© Myrabella/cc-by-sa-3.0

Die Piazza Navona ist einer der charakteristischen Plätze des barocken Rom im Stadtviertel Parione. Von Julius Cäsar wurde 46 v. Chr. hier auf dem Marsfeld ein erstes, eher provisorisches Stadion für Spiele griechischen Typs, das heißt athletische Wettkämpfe, errichtet. Kaiser Domitian baute dieses Stadion 85 n. Chr. monumental aus. Es hatte die Ausmaße von 275 mal 106 Metern und bot über 30.000 Zuschauern Platz. Die Außenseite war im Erdgeschoss mit Arkaden aus Travertinpilastern umgeben. Vom zweiten Geschoss sind keine Reste archäologisch nachweisbar. Das Stadion war mit etlichen Kunstwerken, vornehmlich griechischen Stils, geschmückt. Ein ausgegrabener Torso, der sogenannte Pasquino, ist in der Nähe aufgestellt.  mehr lesen…

Augusta auf Sizilien

30. März 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Baia Arcile © Angelo Pappalardo/cc-by-sa-3.0

Baia Arcile © Angelo Pappalardo/cc-by-sa-3.0

Augusta ist eine Stadt der Provinz Syrakus mit 36.000 Einwohnern auf Sizilien und der Name der Insel, auf der ein Teil der Stadt liegt. Augusta liegt 35 Kilometer nördlich von Syrakus. Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Industrie. Produziert werden in Augusta und in Augusta-Priolo Schiffe, Erdölprodukte, Kunststoffe und Beton. Augusta-Priolo ist Siziliens größter Industriekomplex. Augusta ist Stützpunkt der Marina Militare, der italienischen Kriegsmarine.  mehr lesen…

Casa Machiavelli in der Toskana

01. Februar 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Haus des Monats

© Sailko/cc-by-3.0

© Sailko/cc-by-3.0

Casa Machiavelli, auch bekannt als l’Albergaccio (von it. “albergo” Zuflucht, Herberge), war während der Verbannung der Wohnsitz von Niccolò Machiavelli. Das Gut befindet sich im Ortsteil Sant’Andrea in Percussina der Gemeinde San Casciano in Val di Pesa in der Toskana. In den Besitz der Familienlinie kam der so genannte Albergaccio 1470. Bernardo di Niccolò Machiavelli, der Vater, beerbte zwei Onkel. Sein Haushaltsbuch, sein “Libro di Ricordi”, verschafft mit Informationen über die ländlichen Umstände zwischen Halbpachtbauern, Fuhrleuten und Renovierungsarbeiten einen Eindruck vom Leben in den siebziger und achtziger Jahren des 15. Jahrhunderts.  mehr lesen…

Das Gheto di Venezia in Venedig

10. Januar 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Campo de Gheto Novo © Didier Descouens/cc-by-sa-4.0

Campo de Gheto Novo © Didier Descouens/cc-by-sa-4.0

Das Ghetto in Venedig ist eine Insel im Sestiere Cannaregio. Sie war seit dem 16. Jahrhundert bis zu seiner Aufhebung 1796 unter Napoleon das abgeschlossene Wohngebiet für die jüdische Bevölkerung in Venedig. Die Insel ist damit Namensgeberin aller Ghettos dieser Epoche. In späteren Jahrhunderten wird der Begriff auch auf andere Einrichtungen übertragen. Die Juden Venedigs wohnten bis zum Ende der Republik im Jahre 1797 unter beengten Verhältnissen getrennt von der übrigen Bevölkerung, genossen aber damit gleichzeitig den Schutz durch die Republik. Sie wurden zwar wie überall im christlichen Europa hart besteuert, man gewährte ihnen aber in Venedig auch Schutz vor der Inquisition und den auch in der Lagunenstadt immer wieder vorkommenden Repressalien. Übergriffe von Christen gegen Juden wurden bestraft. Ebenso wurden die verantwortlichen Beamten in den Städten der Terra ferma, wie man die Staatsgebiete Venedigs auf dem sich anschließenden italienischen Festland nannte, bestraft, die Übergriffe gegen jüdische Einwohner duldeten und nicht von sich aus sanktionierten. Venedigs Juden genossen vom 16. Jahrhundert bis Anfang des 19. Jahrhunderts damit eine in Europa einzigartige Rechtssicherheit. An Pogromen gegen ihre jüdische Bevölkerung haben sich die Serenissima und ihre Bevölkerung nicht beteiligt.  mehr lesen…

Schloss Miramare in Triest

08. Dezember 2017 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen, Paläste, Schlösser, Villen, Parks

© Žiga

© Žiga

Schloss Miramare (italienisch Castello di Miramare) liegt auf einer Felsenklippe der Bucht von Grignano an der Adria etwa fünf Kilometer nordwestlich der italienischen Hafenstadt Triest. Die Stadt Triest und ihre Umgebung kamen bereits 1335/1382 zur Habsburgermonarchie und blieben österreichisch bis 1918. In dieser Zeit wurde das Schloss Miramar geschrieben. Das Schloss wurde zwischen 1856 und 1860 für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, den Bruder Kaiser Franz Josephs I., und seine Gattin Charlotte von Belgien erbaut. Architekt und Bauleiter war Carl Junker. Das Schloss und seine Inneneinrichtung sowie die umliegende Parkanlage wurden entsprechend den detaillierten Anweisungen und Vorstellungen des Erzherzogs erbaut und spiegeln in vielen Bereichen die große Liebe Maximilians zum Meer wider. Der Name Miramar oder Miramare beruht auf den italienisch/spanischen Ausdrücken Mira und Mare und bedeutet in etwa Meeresblick. Die Innenausstattung wurde erst 1870, nach dem Tod Ferdinand Maximilians, fertiggestellt. Seit 1955 ist das Schloss als staatliches Museum für Besucher geöffnet.  mehr lesen…

Die Costa Luminosa

01. Oktober 2017 | Author/Destination: | Rubric: Kreuzfahrtschiffe, Yacht des Monats

Costa Luminosa in Trondheim © flickr.com - Trondheim Havn/cc-by-sa-2.0

Costa Luminosa in Trondheim © flickr.com – Trondheim Havn/cc-by-sa-2.0

Die Costa Luminosa ist ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Costa Crociere. Die Taufe des Luxusliners fand am 5. Juni 2009 in Genua gemeinsam mit der Costa Pacifica statt. Die Taufpatin der Costa Luminosa war die vierfache Fecht-Olympiasiegerin Valentina Vezzali. Die Taufe wurde auch live im Internet übertragen. Vorher machten die zwei Schiffe bereits einmal Schlagzeilen, weil sie als erste Schiffe weltweit zeitgleich zu Wasser gelassen wurden. Die weiteren Schiffe des “Fünf-Schiffe-Expansionsplans” der Reederei sind die Costa Deliziosa, Costa Favolosa und Costa Fascinosa.  mehr lesen…

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