Die Golfstaaten: Gute Reise!

9. Februar 2019 | Author/Destination: | Rubric: Editorial, Allgemein, UNESCO-Welterbe

© Hégésippe Cormier/cc-by-sa-3.0

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Der Arabische Golf (die arabischen Staaten nennen die Westseite des Persischen Golfs Arabischer Golf) ist ein Binnenmeer zwischen dem Iranischen Plateau und der Arabischen Halbinsel. Es ist etwa 1000 km lang und 200 bis 300 km breit, die Fläche beträgt etwa 235.000 km². Die Regierungen der Arabischen Liga verwenden den Begriff Arabischer Golf. Früher wurde der Persische Golf auch Grünes Meer genannt, als Pendant zum Roten Meer an der westlichen Flanke der Arabischen Halbinsel. In den Golfstaaten leben gut 200 Millionen Menschen, wobei der Iran mit 80 Millionen Einwohnern das mit Abstand bevölkerungsreichste Land ist, gefolgt vom Irak (38,7 Millionen), Saudi-Arabien (32 Millionen), Jemen (38 Millionen), Vereinigte Arabische Emirate (9,4 Millionen), Oman (4,4 Millionen), Kuwait (4,1 Millionen), Katar (2,6 Millionen) und Bahrain (1,5 Millionen). Der Tourismus ist in den kleineren Ländern der Region ein zunehmend wichtigerer Faktor, aber auch der Iran und Saudi-Arabien entwickeln diesen Sektor mehr und mehr. Während die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und der Oman auch für weniger geübte Reisende geeignet sind, bedürfen Reisen in andere Länder der Region durchaus einige Vorbereitungen. Entsprechende Links zum Auswärtigen Amt finden sich am Schluss jedes Landesporträts. Mit Ausnahme des Jemen und Iraks, für die es Reisewarnungen gibt, sind alle Golfstaaten für EU-Bürger weitgehend problemlos bereisbar, wenn man sich an die Regeln, Gebräuche und Gepflogenheiten des jeweiligen Gastlandes hält.  mehr lesen…

Transatlantische Beziehungen

2. Juni 2018 | Author/Destination: | Rubric: Editorial, Europäische Union, Allgemein

Atlantic Ocean © NOAA - www.ngdc.noaa.gov

Atlantic Ocean © NOAA – www.ngdc.noaa.gov

(Letzte Ergänzung: 21.09.2019) Transatlantisch bedeutet ursprünglich jenseits des Atlantiks gelegen, oder überseeisch im Sinne des Verhältnisses Europa und Afrika zu Nord- und Südamerika. Durch die politische Entwicklung seit etwa 1850 hat sich der Begriff im Sprachgebrauch auf die Beziehungen zwischen Europa und Nordamerika (speziell zu den USA) verdichtet, während gleichzeitig die Unabhängigkeitsbewegungen in Mittel- und Südamerika die Bindungen der früheren Kolonien zum spanischen Mutterland eher gelockert haben. Erst in den letzten Jahren ist hier – gefördert durch König Juan Carlos – ein gegenläufiger Trend festzustellen. In der Mehrzahl der Begriffe, die das Wort transatlantisch enthalten, ist daher eine spezielle Bindung (oder auch eine gesuchte Distanz) zwischen den USA (Geschichte der Vereinigten Staaten, Kunst in den Vereinigten Staaten, Politisches System der Vereinigten Staaten und Wirtschaft der Vereinigten Staaten) und Europa (Europäischer Kulturraum, Geschichte Europas, Politisches System der Europäischen Union und Wirtschaft der Europäischen Union) gemeint. Auch dieser Beitrag bezieht sich auf die Beziehungen zwischen der EU und den USA.  mehr lesen…

Nahost- und Israelisch-Palästinensischer Konflikt

6. Januar 2018 | Author/Destination: | Rubric: Editorial, Allgemein, Union für das Mittelmeer

© Oncenawhile

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(Letzte Ergänzung: 21.09.2019) Als Nahostkonflikt bezeichnet man den Konflikt um die Region Palästina, der dort zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen Juden und Arabern entstand. Er führte zu acht Kriegen zwischen dem am 14. Mai 1948 gegründeten Staat Israel und einigen seiner Nachbarstaaten (israelisch-arabischer Konflikt) sowie zu zahlreichen bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern (israelisch-palästinensischer Konflikt und Chronologie des israelisch-palästinensischen Konflikts), die den Kern des Nahostkonflikts (oder der Geschichte des kollektiven Scheiterns) bilden. Der internationale Konflikt in der Region dauert bis heute an. Wie konnte es soweit kommen? Was ist geschehen, damit die Lage zur heutigen Situation eskalierte? Ausgangspunkt ist der seit dem Mittelalter in Europa (Geschichte der Juden) verankerte Antisemitismus. Gehen wir zurück ins Jahr 1882, als Baron Edmond James de Rothschild begann Grundstücke zur Ansiedlung von russischen Juden in Palästina zu kaufen (Jewish land purchase in Palestine), in den 1920er Jahren die Palestine Jewish Colonization Association gründete, die in der Jewish Colonization Association aufging und damit die Basis für die Gründung des späteren Israels schaffte (u.a. durch den Jüdischen Nationalfonds finanziert). Auch wenn der Text ausgedruckt etwa 103 Seiten umfasst, so handelt es sich doch nur um eine Zusammenfassung. Die Vielzahl der eingesetzten Links macht bereits deutlich, dass es im Detail noch sehr viel mehr zu erfahren gibt. Zunächst handelt es sich um eine Zeitschiene der wesentlichen Entwicklungen in der Region und mündet in den heutigen Herausforderungen. Ausgangspunkt ist dabei die Sichtweise der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der Europäischen Union und Nordamerikas, angereichert mit Ausflügen in die Ideen-, Überzeugungs-, Glaubens- und Gedankenwelten der mittel- und unmittelbaren Konfliktparteien.  mehr lesen…

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Die Golfstaaten: Guten Appetit!

31. Oktober 2017 | Author/Destination: | Rubric: Editorial, Allgemein

© Hégésippe Cormier/cc-by-sa-3.0

© Hégésippe Cormier/cc-by-sa-3.0

Der Persische Golf ist ein Binnenmeer zwischen dem Iranischen Plateau und der Arabischen Halbinsel. Es ist etwa 1000 km lang und 200 bis 300 km breit, die Fläche beträgt etwa 235.000 km². Die Bezeichnung Arabischer Golf wird ebenfalls verwendet. Früher wurde der Persische Golf auch Grünes Meer genannt, als Pendant zum Roten Meer an der westlichen Flanke der Arabischen Halbinsel. Als Arabische Küche bezeichnet man die Küchen der zur Arabischen Halbinsel gehörenden Länder, aber auch die Küchen der gesamten Region, die als Naher Osten und teilweise auch als Orient bezeichnet wird. Ihr Einfluss ist auch in der nordafrikanischen Küche im Maghreb erkennbar. Mit dem in Kochbüchern häufig verwendeten Begriff Orientküche meint man jedoch meist auch die Persische Küche, die Kurdische Küche und die Türkische Küche, die über je eigenständige Küchentraditionen verfügen. Für gläubige Muslime gelten zudem entsprechende Speiseregeln, die denen der jüdischen Speiseregeln ähnlich, aber nicht ganz so weitreichend sind.  mehr lesen…

Großer Basar in Teheran

26. September 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

© Antoine Taveneaux/cc-by-sa-4.0

© Antoine Taveneaux/cc-by-sa-4.0

Der Große Basar von Teheran (oder auch Grand Bazaar; persisch Bāzār-e bozorg) liegt in dem Stadtteil Basar im südlichen Zentrum von Teheran. Er ist weltweit der größte seinesgleichen und beherbergt Banken, Moscheen und Gästehäuser. Naturgemäß nimmt der Handel hier den größten Raum ein. Durch den Basar ziehen sich zahlreiche Korridore, die auf unterschiedliche Waren spezialisiert sind. Insgesamt bedecken sie eine Strecke von 10 km. Der Basar ist über mehrere Eingänge zugänglich, die zum Teil abends verschlossen und bewacht werden. Wichtigste Handelszeiten sind um die Mittagszeit und zwischen 17 und 19 Uhr. Der Basar ist bequem mit der Tehran Metro (Linie 1, Khayyam Metro Station) zu erreichen.  mehr lesen…

Themenwoche Iran – Mashhad

30. Juli 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Imam Reza Shrine © Usef/cc-by-sa-3.0

Imam Reza Shrine © Usef/cc-by-sa-3.0

Maschhad ist die Hauptstadt des iranischen Bundesstaates Razavi-Chorasan und die zweitgrößte Stadt Irans. Sie liegt 850 km östlich von Teheran auf einer Höhe von rund 985 m am Fluss Kaschaf. Die Stadt ist durch die Eisenbahn mit Teheran verbunden und besitzt einen internationalen Flughafen. Sie liegt in einer landwirtschaftlich geprägten Region. Hauptprodukte sind Wolle und die daraus hergestellten Teppiche. In der Stadt gibt es auch eine Universität. Für das Jahr 2017 hat die ISESCO Maschhad zur Hauptstadt der Islamischen Kultur der asiatischen Region ernannt. Mit über 50% aller Hotelbetten des Iran ist Mashhad ein touristischer Hotspot.  mehr lesen…

Themenwoche Iran – Kerman

29. Juli 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Shazdeh Garden - Prince's Garden © Mohsen Abdolhosseini/cc-by-sa-3.0

Shazdeh Garden – Prince’s Garden © Mohsen Abdolhosseini/cc-by-sa-3.0

Kerman ist eine Stadt in der gleichnamigen Provinz Kerman. Kerman liegt 1076 km von Teheran entfernt in einer Ebene auf 1755 m Höhe und ist teilweise von Bergen umgeben. Die Stadt hat 800.000 Einwohner. Im Reisebericht Il Milione des Marco Polo vom Anfang des 14. Jahrhunderts wird Kerman als Kierman beschrieben. Obwohl eine Mehrheit der muslimischen Einwohner sich schon im 11. Jahrhundert zur ismailitischen Schia bekannt hatte, wurde die Stadt erst 1502 von den imamitischen Safawiden erobert und “schiitisiert”. Bis 1794 residierte in Kerman der letzte der das Land ab 1750 beherrschenden Zand-Prinzen, im Jahre 1842 scheiterte dort ein Aufstand des ismailitischen Aga Khan I. In der Nähe der Stadt liegen die wichtigen Ruinen der Stadt Dschiroft. In der Stadt selber lebt eine Minderheit von Zoroastriern.  mehr lesen…

Themenwoche Iran – Birdschand

28. Juli 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

© صادق1605413/cc-by-sa-3.0

© صادق1605413/cc-by-sa-3.0

Birdschand (“Sturmstadt”) ist die Hauptstadt der Provinz Süd-Chorasan (ehemals Subprovinz Birdschand) mit seinen 180.000 Einwohner. Birdschand ist eine sehr alte von über 20 Burgen umgebene Stadt an der OpiumSeidenstraße. Diese Straße wurde auch opium crescent genannt, weil über diesen Weg Opium aus Afghanistan in Richtung Europa geschmuggelt wurde. Die Stadt im Osten des Irans liegt auf kleinen Anhöhen in einem unfruchtbaren Tal und ist heute die einzige größere Stadt in einem Umkreis von über 200 km. Auf einem Hügel inmitten der Stadt steht noch heute eine gewaltige Festung, die Paeen-Shahr-Burg. Birdschand hat sich aufgrund des schnellen Bevölkerungswachstums zu einem der bedeutendsten Zentren im Osten Irans, nach Maschhad und Zahedan, entwickelt. Die Stadt (bzw. heute die Provinz) grenzt an den Hamun-See. Durch Birdschand fließt außerdem der Schah-Fluss.  mehr lesen…

Themenwoche Iran – Ahvaz

27. Juli 2016 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Ahvaz Bridge over Karun River © Arad M./cc-by-sa-4.0

Ahvaz Bridge over Karun River © Arad M./cc-by-sa-4.0

Ahvaz ist eine Stadt im Iran am Ufer des Flusses Karun mitten in der Provinz Chuzestan am Persischen Golf. Der neuere Teil von Ahvaz mit Industriegebieten liegt rechts des Karun, die älteren Teile am linken Ufer. Mit etwa 1.100.000 Einwohnern ist Ahvaz die größte Stadt der Provinz Chuzestan. Anfang des 20. Jhd. hatte die Stadt nur 2000 Einwohner, doch der Fund von Ölvorkommen führte dazu, dass die Stadt wuchs und so 1926 wieder zur Hauptstadt der Provinz Chuzestan wurde. 1948 überschritt die Einwohnermarke die 100.000.  mehr lesen…

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