Porträt: Marie Curie, Physikerin und Chemikerin

26. September 2018 | Author/Destination: | Rubric: Porträt

Marie Curie

Marie Curie

Marie Skłodowska Curie (* 7. November 1867 in Warschau, Russisches Kaiserreich; † 4. Juli 1934 bei Passy, geborene Maria Salomea Skłodowska) war eine Physikerin und Chemikerin polnischer Herkunft, die in Frankreich lebte und wirkte. Sie untersuchte die 1896 von Henri Becquerel beobachtete Strahlung von Uranverbindungen und prägte für diese das Wort „radioaktiv“. Im Rahmen ihrer Forschungen, für die ihr 1903 ein anteiliger Nobelpreis für Physik und 1911 der Nobelpreis für Chemie zugesprochen wurde, entdeckte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre Curie die chemischen Elemente Polonium und Radium. Marie Curie ist die einzige Frau unter den vier Personen, denen bisher mehrfach ein Nobelpreis verliehen wurde, und neben Linus Pauling die einzige Person, die Nobelpreise auf zwei unterschiedlichen Fachgebieten erhielt.  mehr lesen…

Die Sorbonne in Paris

24. September 2018 | Author/Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein, Paris, Universitäten, Hochschulen, Akademien

© François Trazzi/cc-by-sa-3.0

© François Trazzi/cc-by-sa-3.0

Die Sorbonne ist ein Gebäude im Pariser Quartier Latin. Es war im Mittelalter Sitz des Kollegs der Sorbonne – eines Teiles der alten Pariser Universität – und wurde so im allgemeinen Sprachgebrauch zu einem Synonym für die alte (bis 1793) und später auch für die neue Pariser Universität (1896–1971). Gegenwärtig teilen sich den Namen und den zentralen Gebäudekomplex im 5. Arrondissement drei der insgesamt dreizehn aus der Universitätsreform von 1970/71 hervorgegangenen Pariser Universitäten: Paris I Panthéon-Sorbonne, Paris III Sorbonne Nouvelle und Paris IV Paris-Sorbonne. Das Gebäude der Sorbonne beherbergt außerdem Teile der Universität Paris Descartes und der École pratique des hautes études, die École nationale des chartes und das gemeinsame Rektorat (Chancellerie). Die Sorbonne liegt auf der Rive Gauche, dem linken Seineufer, an den Hängen des Hügels Montagne Sainte-Geneviève. Sie bildet den Mittelpunkt des Studentenviertels Quartier Latin. Der Haupteingang liegt in der Rue Victor Cousin, Nebeneingänge sind in der Rue Cujas und der Rue Saint-Jacques. Der Eingang zum Rektorat befindet sich in der Rue des Écoles.  mehr lesen…

Porträt: Albert Schweitzer, deutsch-französischer Arzt, Philosoph, evangelischer Theologe, Organist, Musikwissenschaftler und Pazifist

27. Juni 2018 | Author/Destination: | Rubric: Porträt

© Bundesarchiv/cc-by-sa-3.0

© Bundesarchiv/cc-by-sa-3.0

Ludwig Philipp Albert Schweitzer war ein deutsch-französischer (Schweitzer wurde in der Provinz Kaysersberg geboren, die zwischen Frankreich und Deutschland wechselte. Schweitzer betrachtete sich als Franzose und schrieb hauptsächlich auf Deutsch. Seine Muttersprache war Elsässisch) Arzt, Philosoph, evangelischer Theologe, Organist, Musikwissenschaftler und Pazifist. Schweitzer, der “Urwaldarzt”, gründete ein Krankenhaus in Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun. Er veröffentlichte theologische und philosophische Schriften, Arbeiten zur Musik, insbesondere zu Johann Sebastian Bach, sowie autobiographische Schriften in zahlreichen und vielbeachteten Werken. 1953 wurde ihm der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zuerkannt, den er 1954 entgegennahm.  mehr lesen…

Belleville in Paris

18. Juni 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Paris

Street art by Ben Vautier in Belleville © Cadaverexquisito/cc-by-sa-3.0

Street art by Ben Vautier in Belleville © Cadaverexquisito/cc-by-sa-3.0

Belleville ist ein Stadtteil im Osten und Nordosten von Paris. Der gleichnamige, ursprünglich vor den Toren von Paris (Porte du Temple) gelegene, eigenständige Vorort wurde erst 1860 eingemeindet und durch die damit verbundene willkürliche Festlegung der Arrondissements und Quartiers genau in der Ortsmitte geteilt, so dass heute die eine Ortshälfte im 19. Arrondissement liegt, die andere im 20. Dessen ungeachtet hat die frühere Gemeinde ihren Zusammenhalt größtenteils bewahrt.  mehr lesen…

Musée des Confluences in Lyon

06. Juni 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen

© Tibidibtibo/cc-by-sa-3.0

© Tibidibtibo/cc-by-sa-3.0

Das Musée des Confluences ist ein Museum in Lyon, das “globales Wissen mit Schwerpunkt Naturwissenschaften” vermitteln will. Der Neubau wurde am 21. Dezember 2014 eröffnet. Sein Name leitet sich von der Lage ab, nämlich am Zusammenfluss der Flüsse Rhone und Saône, dicht an der Lyoner Stadtautobahn, der Autoroute A7. Es ist über die gleichnamige Haltestelle der Linie 1 der Straßenbahn Lyon erschlossen.  mehr lesen…

Le Mans in der Pays de la Loire

18. Mai 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Palais du Grabatoire © Fafner/cc-by-sa-3.0

Palais du Grabatoire © Fafner/cc-by-sa-3.0

Le Mans ist eine Stadt mit 144.000 Einwohnern im Nordwesten Frankreichs. Sie liegt am Zusammenfluss von Sarthe und Huisne und ist Hauptstadt des Départements Sarthe in der Region Pays de la Loire. Die Stadt mit der gotischen Kathedrale Saint-Julien du Mans ist vor allem durch das 24-Stunden-Rennen von Le Mans (24 Heures du Mans) bekannt.  mehr lesen…

Hôtel des Invalides in Paris

14. März 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen, Paläste, Schlösser, Villen, Parks, Paris

Hôtel des Invalides, as seen from the Tour Montparnasse © Jens Peter Clausen/cc-by-sa-3.0

Hôtel des Invalides, as seen from the Tour Montparnasse © Jens Peter Clausen/cc-by-sa-3.0

Das Hôtel des Invalides (deutsch Invalidenheim, französisch auch kurz Les Invalides) in Paris (7. Arrondissement) ist ein ursprünglich unter der Bezeichnung Hôtel royal des Invalides im Auftrag von König Ludwig XIV. in den Jahren von 1670 bis 1676 nach den Plänen der Architekten Libéral Bruant und Jules Hardouin-Mansart errichtetes Heim für kriegsversehrte, berufsunfähige Soldaten. Heute wird es geführt von der Institution nationale des Invalides und beherbergt mehrere Museen, darunter das bedeutende Musée de l’Armée, sowie im Invalidendom die Grabstätten Kaiser Napoleons I. und weiterer hoher Militärs.  mehr lesen…

Die UNESCO

02. März 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe

© UNESCO.org

© UNESCO.org

Die UNESCO (englisch United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, deutsch Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) ist eine Internationale Organisation und gleichzeitig eine der 17 rechtlich selbstständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Sie hat ihren Sitz in Paris. Derzeit sind 195 Mitglieder in der UNESCO vertreten und elf assoziierte Mitglieder – neben den 193 Staaten der UN mit Ausnahme von Liechtenstein auch die nicht in den UN vertretenen Cookinseln und Niue. Im Oktober 2017 haben die Vereinigten Staaten und Israel, die bereits seit Jahren Mitgliedsbeiträge schuldig sind, erklärt, dass sie die UNESCO zum 31. Dezember 2018 verlassen werden. Bemühungen, die Vereinigten Staaten in der UNESCO zu halten, sind daraufhin auf dem diplomatischen Parkett zeitnah angelaufen.  mehr lesen…

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

29. Januar 2018 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist eine internationale Organisation mit 35 Mitgliedstaaten, die sich der Demokratie und Marktwirtschaft verpflichtet fühlen. Die meisten OECD-Mitglieder gehören zu den Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen und gelten als entwickelte Länder. Sitz der Organisation und ihrer Vorgängerorganisation, der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (englisch Organisation for European Economic Co-operation, OEEC) ist seit 1949 Schloss La Muette in Paris. Die OECD ist keine supranationale (überstaatliche) Organisation, sondern hat eher den Charakter einer permanent tagenden Konferenz. Die Organisation ist strikt intergouvernemental (zwischenstaatlich) verfasst, ihre Beschlüsse sind völkerrechtlich bindend, in den Mitgliedstaaten aber nicht unmittelbar anwendbar.  mehr lesen…

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