Themenwoche Tokio – Sensō-ji-Tempel

28. Januar 2022 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein Lesedauer:  9 Minuten

© jreysp/cc-by-sa-4.0

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Sensō-ji, bei anderer Lesung der Zeichen auch Asakusa-dera, ist ein buddhistischer Tempel in Asakusa, Tokio. Sein formeller Tempelname ist Kinryūzan. Es ist Tokios ältester und bedeutendster Tempel. Die Geschichte des Tempels reicht weit zurück. Der Legende nach sollen drei Fischer im Jahre 628 eine 5 cm große goldene Kannon-Statue in ihrem Netz gefunden haben, die dann verehrt wurde. Im Jahre 645 errichtete der Priester Shōkai an der gegenwärtigen Stelle einen Tempel. 942 wurde der Tempel von Taira no Kinmasa, damals Awa-no-kuni no kami, wiedererrichtet. 1180 besuchte Minamoto no Yoritomo auf dem Wege von Shimōsa nach Kamakura den Tempel. Yoritomo holte später Handwerker vom Tempel nach Kamakura, um den Tsurugaoka Hachiman-gū zu errichten. In den Berichten darüber taucht zum ersten Mal der Flurname Asakusa auf. Der Tempel brannte 1642 ab, dann beim Kantō-Erdbeben und im Zweiten Weltkrieg, wurde aber immer wieder aufgebaut, zuletzt 1958 unter Verwendung von Stahlbeton.  mehr lesen…

Shangri-La in Tibet

15. Dezember 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein Lesedauer:  5 Minuten

© flickr.com - Rod Waddington/cc-by-sa.2.0

© flickr.com – Rod Waddington/cc-by-sa.2.0

Shangri-La (bis Dezember 2001 Zhongdian) ist eine überwiegend von Tibetern und Naxi bewohnte kreisfreie Stadt im Nordwesten der chinesischen Provinz Yunnan und Regierungssitz des Autonomen Bezirks Dêqên der Tibeter. Shangri-La hat eine Fläche von 11.613 km², circa 130.000 Einwohner (Ende 2004) und liegt auf einer Höhe von 3200 m.  mehr lesen…

Das Hängende Kloster Xuankong Si in China

13. Dezember 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein Lesedauer:  4 Minuten

© Charlie fong/cc-by-sa-4.0

© Charlie fong/cc-by-sa-4.0

Das Xuankong Si ist ein mitten in eine Felswand gebautes Kloster etwa 64 Kilometer von Datong entfernt, im Kreis Hunyuan im Norden der chinesischen Provinz Shanxi. Es wurde im 6. Jahrhundert während der Nördlichen Wei-Dynastie erbaut und liegt in dem Gebirge Heng Shan, einem der fünf Heiligen Berge.  mehr lesen…

Großer Buddha von Leshan in China

30. November 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein Lesedauer:  10 Minuten

© Ariel Steiner/cc-by-sa-2.5

© Ariel Steiner/cc-by-sa-2.5

Der Große Buddha von Leshan ist die weltgrößte Skulptur eines sitzenden Buddha aus Stein. Sie wurde während der Tang-Dynastie (618–907) aus einem Felsen am Zusammenfluss der Flüsse Min Jiang, Dadu und Qingyi unweit der Stadt Leshan, im südlichen Teil der Provinz Sichuan in China, gehauen. Der Buddha blickt auf den Berg Emei Shan, einen der vier heiligen buddhistischen Berge, während die Flüsse sich zu ihren Füßen ausbreiten. Seit 1982 steht der Buddha auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China. 1996 wurde er zusammen mit dem Emei Shan in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.  mehr lesen…

Heilige Berge in China

8. September 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe Lesedauer:  10 Minuten

Sacred Mountains of China © Pufacz/cc-by-sa-3.0

Sacred Mountains of China © Pufacz/cc-by-sa-3.0

Seit Jahrtausenden spielen in der chinesischen Kultur Heilige Berge (Shèngshān) eine Rolle. Der Berg (shān) bzw. das Gebirge (shān bzw. shānmài) gilt seit der chinesischen Antike als kosmologisches Grundelement. Im Buch der Wandlungen, dem Yijing, bezeichnet sein Trigramm (Guà) den Bund von Himmel und Erde und steht für grundlegende Charaktereigenschaften wie Aufrichtigkeit, Geduld und Ausdauer. Das Schriftzeichen “shèng” wird mit “heilig”, aber auch “weise” übersetzt. In künstlerischen Darstellungen steht ein Berg umgeben von Nebengipfeln für den Idealtypus einer Persönlichkeit von Verantwortung und sozialem Status, ein einzelner Berg für den Einsiedler als Mönch oder Philosoph.  mehr lesen…

Yungang-Grotten in China

26. August 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe Lesedauer:  9 Minuten

Cave 12 © G41rn8/cc-by-sa-4.0

Cave 12 © G41rn8/cc-by-sa-4.0

Die Yúngāng-Grotten (“Wolkengrat Felsenhöhlen”), früher Wuzhoushan Grotten, sind frühe buddhistische Höhlentempel in der chinesischen Provinz Shanxi. Die Grotten liegen in der Großgemeinde Yungang des Stadtbezirks Nanjiao der Stadt Datong, ca. 16 km westlich des Stadtzentrums im Tal des Shi Li Flusses am Fuß des Wuzhou Shan. Die meisten wurden zwischen 460 und 525 n. Chr. während der Nördlichen Wei-Dynastie aus dem Sandstein herausgearbeitet. Die Gesamtanlage besteht aus 252 Grotten und Nischen. Sie gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe und zu den AAAAA Tourist Attractions of China.  mehr lesen…

Themenwoche Bhutan

26. Juli 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, Themenwochen, UNESCO-Welterbe Lesedauer:  15 Minuten

Rice terraces - Eli Shany/cc-by-sa-3.0

Rice terraces – Eli Shany/cc-by-sa-3.0

Das Königreich Bhutan (“Königreich des Donnerdrachens”) ist ein Binnenstaat in Südasien. Bhutan liegt in Südasien und grenzt im Süden an die indischen Bundesstaaten Sikkim, Westbengalen, Assam und Arunachal Pradesh (von Westen nach Osten) sowie im Norden an Tibet. Die Oberflächengestalt Bhutans ist vom Himalaya geprägt. Über 80 Prozent des Landes liegen in über 2000 m Höhe. Das Land hat mit 38.394 km² etwa die Größe der Schweiz. Mehr als zwei Drittel des Königreiches Bhutan sind bewaldet. Das Land gliedert sich in drei Landschaften: Im Süden, an der indischen Grenze, verläuft die Ebene von Duar, eine schmale Niederung, die zu den Ausläufern des Ganges-Brahmaputra-Tieflandes gehört. Nördlich davon steigt das Land steil an. Die 2000 bis 3000 m hohen Berge des Vorderhimalaya sind das Hauptsiedlungsgebiet. An der Grenze zu Tibet liegt die Hochgebirgsregion Lunana. Höchster Berg des Landes ist der 7570 m hohe Gangkhar Puensum, welcher der weltweit höchste Berg ist, der noch nie von einem Menschen bestiegen wurde. Der zweithöchste Berg ist der Kula Kangri.  mehr lesen…

Longmen-Grotten in China

22. Juni 2021 | Author/Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe Lesedauer:  7 Minuten

© Anagoria/cc-by-3.0

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Die Longmen-Grotten (auch Drachentor-Grotten) am Yi-Fluss 13 Kilometer südlich der alten Hauptstadt Luoyang zählen zu den vier berühmtesten buddhistischen Grotten Chinas, die anderen drei sind die Mogao-Grotten in Dunhuang, die Yungang-Grotten in Datong und die Dazu-Grotten in Chongqing.  mehr lesen…

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