Staatsoper Unter den Linden in Berlin

Freitag, 4. September 2020 - 11:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Berlin, Allgemein, Opernhäuser, Theater, Bibliotheken

© Marek Śliwecki/cc-by-sa-4.0

© Marek Śliwecki/cc-by-sa-4.0

Die Staatsoper Unter den Linden (ab 1743: Königliche Oper, ab 1919: Preußische Staatsoper, ab 1955: Deutsche Staatsoper, umgangssprachlich: Lindenoper) ist ein Opernhaus am Boulevard Unter den Linden 7 im Berliner Ortsteil Mitte. Im Auftrag Friedrichs II. in den Jahren 1741–1743 von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff im Stil des Palladianismus errichtet, wurde sie nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg als Teil des Forum Fridericianum 1951–1955 von Richard Paulick wiederaufgebaut. Sie ist das “erste bedeutende Theater überhaupt, das als monumentales, frei stehendes Bauwerk in einer Stadt errichtet wurde”. Seit 2004 bildet die Staatsoper Unter den Linden mit der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper, dem Staatsballett Berlin und dem Bühnenservice Berlin die Stiftung Oper in Berlin.

Gleich zu Beginn der Regierungszeit Friedrichs II. im Mai 1740 wurde Knobelsdorff mit der Planung der Königlichen Hofoper beauftragt, deren Grundsteinlegung im September 1741 erfolgte. Als Bauplatz wählte der König ein Festungsgelände in der Nähe des von ihm bewohnten Kronprinzenpalais. Durch die Platzierung auf der Hauptachse der Stadt – Unter den Linden – und nicht wie üblich innerhalb des Schlosskomplexes, entstand das erste eigenständige und damals größte Theatergebäude Europas als kultureller Ausdruck der Ideen der Aufklärung. Architektonisches Vorbild war u.a. Andrea Palladios Villa La Rotonda bei Vicenza, gut ablesbar an der Schauseite. Das als Langhaus konzipierte Gebäude verfügt über den Apollosaal (Bankettsaal, Foyer), den Theatersaal (Zuschauerraum, Ballsaal) und den Korinthischen Saal (Bühne und Konzertsaal). Nach dem Kronprinzen-, dem Prinzessinnenpalais und dem Zeughaus war die Königliche Hofoper der vierte Prachtbau Unter den Linden; sie gehört zu den Hauptwerken des Friderizianischen Rokoko. Am 7. Dezember 1742 wurde die Königliche Oper, noch vor der endgültigen Fertigstellung, eröffnet. Ab 1755 wurde die Konzerttätigkeit der Hofkapelle in der Stadt zunehmend bedeutsam. Im Jahr 1786 beauftragte Friedrich Wilhelm II. den späteren Architekten des Brandenburger Tores, Carl Gotthard Langhans, mit einem Umbau des Bühnenraums und der Seitenbühne, um mehr Platz hinter der Bühne zu schaffen. Zusätzlich wurden die Sichtverhältnisse aller Sitze durch Neuausrichtung der Seitenlogen und die Verbreiterung der Bühnenöffnung verbessert. Außerdem wurde das veraltete Konzept der aufeinander folgenden Säle durch das Gegenüber von Zuschauerraum und Bühne abgelöst. Anlässlich eines Benefizkonzertes zugunsten der Witwe von Wolfgang Amadeus Mozart erklangen erstmals Ausschnitte seiner Opern in – für das Bürgertum verständlicher – deutscher Sprache.

Unter der Leitung von Generaldirektor August Wilhelm Iffland vereinten sich 1811 die Hofoper und das Nationaltheater zu den Königlichen Schauspielen. Wenig später, unter dem ersten preußischen Generalmusikdirektor Gaspare Spontini, hatte die Preußische Hofkapelle 94 Musiker unter Vertrag. Spontini sorgte für eine erhebliche Verbesserung der Qualität des Orchesters und richtete darüber hinaus einen Fonds für in Not geratene Kapellmitglieder ein. Am 18. Juni 1821 wurde Carl Maria von Webers Freischütz im neu erbauten Schinkelschen Schauspielhaus am Gendarmenmarkt uraufgeführt. Wegen der zunehmenden Größe von Chören in den Opernkompositionen wurden im selben Jahr die ersten Chorsänger fest engagiert. 1842 begründete Gottfried Wilhelm Taubert die Reihe der Sinfoniekonzerte, deren Leitung im ersten Jahr Felix Mendelssohn Bartholdy übernahm. Im selben Jahr wurde Giacomo Meyerbeer Nachfolger von Gaspare Spontini als Generalmusikdirektor. In der Nacht vom 18. zum 19. August 1843 brannte das Opernhaus bis auf die Grundmauern ab. König Friedrich Wilhelm IV. beschloss den sofortigen Wiederaufbau. Nach Plänen des Architekten Carl Ferdinand Langhans wurde das Opernhaus bereits nach etwas mehr als einem Jahr mit Giacomo Meyerbeers Ein Feldlager in Schlesien neu eröffnet. Als bedeutendste Neuerung entstand der großzügige Zuschauerraum mit vier Rängen und annähernd 1800 Plätzen. Weitere Verbesserungen waren die Verbreiterung des Bühnenhauses, ein neues Giebelrelief sowie technische Erneuerungen. 1847 wurde Otto Nicolai Dom- und Hofoper-Kapellmeister. Zwei Jahre später dirigierte er seine Uraufführung der Oper Die lustigen Weiber von Windsor. Zum Ende des Jahrhunderts wurde sowohl das Opernhaus als auch die Hofkapelle zunehmend interessant für bedeutende Künstler. Durch die Verpflichtung von Richard Strauss als Hofkapellmeister und solchen Dirigenten wie Joseph Sucher, Karl Muck und Felix von Weingartner wuchs dem Orchester internationales Renommee zu.

© Marek Śliwecki/cc-by-sa-4.0 © New York-air/cc-by-sa-4.0 © Sami Mlouhi/cc-by-sa-4.0 © Yair Haklai/cc-by-sa-4.0 © Mbursus/cc-by-sa-4.0
<
>
© Marek Śliwecki/cc-by-sa-4.0
Im Oktober 1919 erfolgte die Umbenennung in Preußische Staatsoper und Staatskapelle, von 1919 bis 1939 Wirkungsstätte des Bühnenbildners Panos Aravantinos. 1925 wurde Alban Bergs Wozzeck unter Erich Kleiber in Anwesenheit des Komponisten uraufgeführt. Als Assistent von Kleiber fungierte von 1921 bis 1925 der Komponist Dimitri Mitropoulos. In den Jahren 1926 und 1927 wurde das Gebäude durch den Architekten Otto Hodler umgebaut, unter anderem weil es neue Seitenbühnen erhalten sollte. Dazu wurde der Bühnenturm unterfangen, wodurch ein rascherer Kulissenwechsel nach modernen Regieanforderungen möglich ist. Die Hauptbühne wurde technisch neu strukturiert, unter anderem durch den Einbau von Doppelstockpodien, einer hydraulischen Obermaschinerie und fahrbaren Seitenbühnenwagen. Gleichzeitig wurde die Kroll-Oper mitbespielt und zeitweise als Ausweichspielstätte genutzt. Die Wiedereröffnung des umgebauten Opernhauses fand im Jahr 1928 mit einer Neuinszenierung der Zauberflöte statt. Einhergehend mit dem Umbau erfolgte eine Neugestaltung des Kaiser-Franz-Joseph-Platzes, bei der die Westrampe des 1916 eröffneten Lindentunnels verfüllt wurde. Während der Zeit des Nationalsozialismus unterstand das Haus als Preußisches Staatstheater dem Ministerpräsidenten Hermann Göring. Jüdische Sänger, Musiker, Dirigenten und andere Mitarbeiter wurden aus dem Hause gedrängt. Der Dirigent Wilhelm Furtwängler setzte sich nachweislich für jüdische Musiker ein, versteckte unter hohem persönlichen Risiko einige von ihnen in seiner Wohnung. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude am 10. April 1941 infolge eines alliierten Luftangriffs schwere Schäden. Auf Befehl Adolf Hitlers begann sofort zwecks Demonstration ungebrochener Kampfmoral der Wiederaufbau. Am 12. Dezember 1942 konnte das Haus seine 200-Jahrfeier mit der Aufführung von Richard Wagners Meistersingern von Nürnberg unter Wilhelm Furtwängler begehen. Der zweite Luftangriff vom 3. Februar 1945 zerstörte das Bühnenhaus und Teile des Zuschauersaals. Der Portikus und der Apollosaal blieben weitgehend verschont. Nach dem Zweiten Weltkrieg diskutierte der Magistrat sowohl über eine Umnutzung des Opernhauses zur Musikhochschule als auch über dessen Abriss. Im Jahr 1951 wurde entschieden, es wieder aufzubauen. Während der Re- und Neukonstruktion diente der Admiralspalast weitestgehend als Ausweichspielstätte. Da das Intendanzgebäude im Zuge der Renovierungsarbeiten vergrößert werden sollte und somit in die Bauflucht des Ostastes des Lindentunnels ragte, wurde dieser 1951 stillgelegt. Am 11. April 1953 wurde Unter den Linden Richtfest gefeiert. Die Spielstätte bekam auf Anregung Erich Kleibers den Namen Deutsche Staatsoper und wurde am 4. September 1955 mit einer festlichen Aufführung der Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Franz Konwitschny wiedereröffnet. Der Architekt Richard Paulick war maßgeblich an den Ausführungen beteiligt. So ist beispielsweise der Apollosaal mit seiner Ornamentik angelehnt an Knobelsdorffs Parolesaal im Schloss Sanssouci in Potsdam. Ebenso ist der für sozialistische Verhältnisse ungewöhnlich prachtvolle Zuschauerraum mit seinen nunmehr nur drei Rängen ein Zeugnis für das kulturelle Selbstverständnis der frühen 1950er Jahre. Durch den Mauerbau 1961 konnten Künstler aus dem Westteil der Stadt nicht mehr in der Staatsoper mitwirken. Um die Tradition des Ensembles zu retten, wurden Kollegen anderer Orchester und Absolventen aller vier Musikhochschulen der DDR nach Berlin beordert, der Chor eines DDR-Folklore-Ensembles sowie Absolventen der DDR-Ballettschulen und Solisten aus den osteuropäischen Volksrepubliken wurden in das Staatsopern-Ensemble übernommen. Unter der Leitung von Otmar Suitner von 1964 bis 1990 und Heinz Fricke (Generalmusikdirektor 1961–1992) entwickelte sich das Opernhaus zu einem beachteten Ensemble in Europa. Kontinuierliche Plattenproduktionen und Gastspiele in östlichen und westlichen Ländern Europas sowie auf anderen Kontinenten legen Zeugnis davon ab. Bei einer Sanierung Mitte der 1980er Jahre wurde der Schriftzug „Deutsche Staatsoper“ am Portikus durch den lateinischen aus der Entstehungszeit “FRIDERICUS REX APOLLINI ET MUSIS” (“König Friedrich [widmet dieses Gebäude] dem Apollo und den Musen”) ersetzt. Nach dem Fall der Mauer ergaben sich neue Perspektiven. Der Musiker Daniel Barenboim interessierte sich für die Staatsoper Unter den Linden. Während eines Gastspiels des Ensembles in Japan 1990 kam es zu einer ersten Begegnung und anschließend zu einem Vertrag mit ihm. Seit 1992 leitet er das Haus als künstlerischer Leiter; seit dem Jahr 2000, als Generalmusikdirektor auf Lebenszeit gewählt, auch die Staatskapelle Berlin. Der am 6. Dezember 1992 gegründete Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden e. V. unterstützt die Arbeit der Staatsoper finanziell und ideell. Zu seinen Gründungsmitgliedern gehören Hans-Dietrich Genscher, Friede Springer, Teddy Kollek und Henry Kissinger. Geschäftsführerin ist seit 2013 Anna Schwanhäußer, der Vorsitzende des Fördervereins ist der Manager Ulrich Maas.

Die nach der Jahrtausendwende anvisierte bauliche Sanierung der Lindenoper führte zunächst zu heftigen Kontroversen. Der von einer Jury prämierte Entwurf des Architekten Klaus Roth sah den Abriss des Paulick-Saals und eine Neugestaltung des Zuschauerraums vor. Proteste deutscher und internationaler Künstler erzwangen das Eingreifen von Klaus Wowereit, dem damaligen Regierenden Bürgermeister und Kultursenator in Personalunion. Die Sanierung wurde daraufhin Mitte 2008 neu ausgeschrieben; in den neuen Auflagen wurde eine stärkere Berücksichtigung des Denkmalschutzes gefordert, die Gestaltung des Innenraums müsse sich am Vorbild des Architekten Richard Paulick orientieren. So erhielt Anfang 2009 das Stuttgarter Architekturbüro HG Merz den Zuschlag für die Objektplanung mit der Auflage, den Paulicksaal zu erhalten. Im Rahmen der Baumaßnahme sollten auch Verbesserungen der Akustik und der Sichtverhältnisse im Zuschauerraum erreicht werden. Das bisher baulich gegebene Klangbild des Zuschauerraumes war durch eine sehr geringe Raumresonanz bestimmt; seit den 1990er Jahren musste daher eine elektronische Nachhallverlängerungsanlage genutzt werden. Mit dem Ziel, die Nachhallzeit ohne technische Unterstützung zu verlängern – ein Wunsch des Generalmusikdirektors Daniel Barenboim – wurde die Decke des Innenraumes um vier Meter angehoben, das Raumvolumen von 6500 auf 9500 m³ vergrößert, was von außen nicht zu sehen ist, denn die Kubatur des denkmalgeschützten Gebäudes blieb gemäß der denkmalpflegerischen Vorgaben erhalten. Die Überleitung zwischen der Rangzone und dem Plafond erfolgte optisch durch ein abstrahierendes Spalierwerk, das von den Treillagen-Dekoren des friderizianischen Rokoko inspiriert ist. Die baulichen Veränderungen erhöhten die Nachhallzeit von rund 1,1 auf 1,6 Sekunden. Das Ensemble zog für die Zeit der Sanierungsmaßnahmen in das Schillertheater an der Bismarckstraße in Charlottenburg um; der neue Spielort wurde am 3. Oktober 2010 mit der Uraufführung von Jens Joneleits Oper Metanoia eröffnet, bei der ursprünglich Christoph Schlingensief Regie führen sollte. Das Schillertheater – eigentlich eine Bühne für das Sprechtheater – war seit Januar 2009 renoviert und für die Bedürfnisse des Opernbetriebes vorbereitet worden. Veranstaltungen, die zuvor im Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden durchgeführt wurden, fanden während der Sanierung entweder im Foyer des Schillertheaters, in der Werkstatt des Hauses, im Bode-Museum oder im Roten Rathaus in Berlin-Mitte statt. Der Wiedereinzug in das Staatsoperngebäude war für den Saisonbeginn im Herbst 2013 geplant. Ein überraschend harter Winter 2010/2011 wurde unter anderem von der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher als Begründung für die erste Verzögerung um anderthalb Jahre genannt. Danach sprachen offizielle Verlautbarungen vage von Oktober 2015, ließen jedoch erheblichen Spielraum für nochmalige Verzögerungen. Die verantwortliche Baubehörde konnte keinen der selbst aufgestellten Pläne zu irgendeinem Zeitpunkt garantieren. Nach Abschluss der Rekonstruktion zog das Ensemble nach sieben Jahren wieder in das Haus Unter den Linden ein. Ungeachtet aller Schwierigkeiten bei der Fertigstellung wurde die Staatsoper Unter den Linden am 3. Oktober 2017 mit einer Inszenierung von Robert Schumanns Szenen aus Goethes Faust wiedereröffnet. Für die Inszenierung zeichneten Intendant Jürgen Flimm und Daniel Barenboim verantwortlich. Der offizielle Spielbetrieb ist am 7. Dezember 2017 wieder aufgenommen worden.

Lesen Sie mehr auf Staatsoper Unter den Linden und Wikipedia Staatsoper Unter den Linden (Sicher Reisen - Die Reiseapp des Auswärtigen Amtes - Wetterbericht von wetter.com). Fotos von Wikimedia Commons. Wenn Sie eine Anregung, Kritik oder einen Hinweis zu dem Beitrag haben, freuen wir uns auf Ihre E-Mail an kommentar@wingsch.net. Nennen Sie dazu im Betreff bitte die Überschrift des Blogbeitrags, auf den sich Ihre E-Mail bezieht.








Das könnte Sie auch interessieren:

Diesen Beitrag teilen: (Vor Nutzung der Button Datenschutzregelungen beachten)

Laguna Beach in Kalifornien

Laguna Beach in Kalifornien

[caption id="attachment_192624" align="aligncenter" width="590"] © flickr.com - Don Graham/cc-by-sa-2.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Laguna Beach ist eine Stadt im Orange County im US-Bundesstaat Kalifornien. Sie liegt am Pazifischen Ozean zwischen den Großstädten Los Angeles und San Diego. Laguna Beach grenzt im Nordwesten durch den Crystal Cove State Park getrennt an Newport Beach, im Nordosten an Laguna Woods, im Osten an Aliso Viejo und Laguna Niguel sowie im Südosten an Dana Point. Das Meer breitet sich im Südwesten der...

[ read more ]

Hatfield House in Hertfordshire

Hatfield House in Hertfordshire

[caption id="attachment_27862" align="aligncenter" width="590"] © flickr.com - Allan Engelhardt/cc-by-sa-2.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Hatfield House ist ein Palast im englischen Hatfield, in der Grafschaft Hertfordshire, im elisabethanischen und jakobinischen Stil mit ausgedehntem Park und Garten. Das Anwesen liegt etwa 34 Kilometer nördlich von London. Hatfield House wurde unter Robert Cecil, 1. Earl of Salisbury, und Premierminister unter König James I., zwischen 1607 und 1611 errichtet. Über 400 Jahre lang ist d...

[ read more ]

Upper New York Bay

Upper New York Bay

[caption id="attachment_206277" align="aligncenter" width="590"] Governors Island © Antony-22/cc-by-sa-4.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Die Upper New York Bay ist eine Bucht südlich von Manhattan in den US-Bundesstaaten New York und New Jersey. Sie ist der nördliche Teil der New York Bay, die weiterhin aus der Lower New York Bay und dem Kanal The Narrows, der die beiden Buchten verbindet, besteht. Die Upper New York Bay bildet den zentralen Teil des Hafens von New York. Die Bucht ist durch die Südspitze von Manhattan i...

[ read more ]

Themenwoche Abruzzen - Guardiagrele

Themenwoche Abruzzen - Guardiagrele

[caption id="attachment_153277" align="aligncenter" width="590"] View of Guardiagrele © Zitumassin[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Guardiagrele ist eine italienische Stadt mit 9.000 Einwohnern in den Abruzzen in der Provinz Chieti. Die Gemeinde Guardiagrele gehört zur Vereinigung Die schönsten Dörfer Italiens. Die Altstadt Guardiagreles liegt auf der Spitze eines Hügels (auf knapp 600 m Höhe) zu Füßen des Majella-Massivs und in direkter Nachbarschaft zum Nationalpark Majella. Die Stadt bietet Aussicht über die Majella, das H...

[ read more ]

East Village in Manhattan

East Village in Manhattan

[caption id="attachment_152090" align="aligncenter" width="590"] Building between First and Second Avenues © Beyond My Ken/cc-by-sa-4.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]East Village ist ein Stadtteil im Bezirk Manhattan in New York. Es liegt östlich von Greenwich Village, südlich von Gramercy und Stuyvesant Town, und nördlich der Lower East Side. Innerhalb des Stadtteils liegen die Bowery, Alphabet City und Tompkins Square Park. Das Viertel war bis in die 1960er Jahre ein Teil der Lower East Side. Einst ein Mittelpunkt der New Yor...

[ read more ]

Die Burlington Arcade in London

Die Burlington Arcade in London

[caption id="attachment_7080" align="aligncenter" width="590"] Burlington Arcade - North Entrance © Andrew Dunn - www.andrewdunnphoto.com/cc-by-sa-3.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Burlington Arcade gehoert zu den Klassikern Londons und wird in jedem Reisefuehrer erwaehnt. Burlington Arcade ist eine shopping arcade off Piccadilly, upmarket ohne Zweifel, seit 1819 werden dort in zunaechst 72 heute in um die 40 Laeden teure Dinge zum Kauf angeboten. Burlington Arcade wird von sogenannten beadles bewacht und kontrolliert. Vul...

[ read more ]

Port Royal auf Jamaika

Port Royal auf Jamaika

[caption id="attachment_151474" align="aligncenter" width="590"] Port Royal Cays © NASA World Wind[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Port Royal war eine wichtige Hafenstadt in Jamaika, bis sie am 7. Juni 1692 von einem Erdbeben und einem nachfolgenden Tsunami vollständig zerstört wurde und zum größten Teil im Meer und so entstandenen Treibsand versank. Die Stadt lag auf einer Landzunge auf sandigem Untergrund, der bei dem Beben ins Rutschen kam. Etwa 3.000 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein, die Hälfte der damaligen Be...

[ read more ]

Themenwoche Scottish Borders - Peebles

Themenwoche Scottish Borders - Peebles

[caption id="attachment_191823" align="aligncenter" width="590"] Tweed Bridge © Kjetil Bjørnsrud/cc-by-2.5[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Peebles ist eine Kleinstadt im Nordwesten der schottischen Council Area Scottish Borders. Sie war namensgebende Hauptstadt der traditionellen Grafschaft Peeblesshire sowie zwischen 1975 und 1996 des nahezu deckungsgleichen Distrikts Tweeddale. Sie liegt rund 29 Kilometer westlich von Galashiels und 37 Kilometer südlich von Edinburgh an der Mündung des Eddleston Water in den Tweed. Der ...

[ read more ]

Themenwoche Cornwall - St Ives

Themenwoche Cornwall - St Ives

[caption id="attachment_153195" align="aligncenter" width="590"] St Ives harbour front © flickr.com - Char/cc-by-sa-2.0[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Die Stadt St Ives zählt 11.000 Einwohner. Der Name leitet sich von der kornischen Heiligen Ia ab, nach dem die Kirche im Ort, St. Ia’s Church, benannt ist. St Ives ist als beliebter Ferienort und Künstlerkolonie bekannt. Im Jahr 1877 wurde eine Eisenbahnstrecke von der nahegelegenen Gemeinde St Erth nach St Ives gebaut. Die Stadt wurde danach zum beliebten Ausflugs- und F...

[ read more ]

Oslo in Norwegen

Oslo in Norwegen

[caption id="attachment_151028" align="aligncenter" width="590"] Norwegian Parliament © Alexander Ottesen[/caption][responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Diesen Beitrag vorlesen"]Oslo, vormals Christiania (1624 bis 1925) bzw. Kristiania (alternative Schreibweise von 1877/1897 bis 1925), abgekürzt als Xania, ist die Hauptstadt Norwegens mit 600.000 Einwohnern. Insgesamt leben im Osloer Ballungsraum rund 1,9 Millionen Menschen. Die Stadt Oslo liegt in innerer Fjordlage und ist von Wald und Fjord umgeben. Sie bildet eine eigenständige Provinz und ist Verwaltungssitz der ben...

[ read more ]

Return to Top ▲Return to Top ▲
© Pacman
Tiberias in Israel

Tiberias ist eine Stadt mit etwa 45.000 Einwohnern im Nordbezirk von Israel am Westufer des Sees Genezareth, der nach der...

in Papeete © Saga70/cc-by-sa-4.0
Das Kombischiff Aranui 5

Die Aranui 5 ist ein im Herbst 2015 fertiggestelltes Kombischiff der in Papeete ansässigen Reederei Compagnie Polynesienne de Transport Maritime....

Rocco Forte Hotel de Rome © Beek100/cc-by-sa-3.0
Rocco Forte Hotel de Rome in Berlin

Das Rocco Forte Hotel de Rome ist ein luxuriöses Hotel im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Es gehört zu...

Schließen