Spitzbergen im Arktischen Ozean

Donnerstag, 05. September 2013 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

Longyearbyen colourful homes - Svalbard Global Seed Vault © Peter Vermeij

Longyearbyen colourful homes – Svalbard Global Seed Vault © Peter Vermeij

Spitzbergen ist eine zu Norwegen gehörende Inselgruppe im Nordatlantik und Arktischen Ozean. Im norwegischen Sprachgebrauch heißt die Inselgruppe seit dem Spitzbergenvertrag von 1920 Svalbard (“Kühle Küste”). Im deutschen Sprachgebrauch ist dieser Name nicht verbreitet; es wird der Name Spitzbergen verwendet, der zugleich der Name der größten Hauptinsel Spitzbergen des Archipels ist.

Die Besiedlung Spitzbergens erfolgte in erster Linie ab etwa 1900 wegen reicher Kohlevorkommen. In neuerer Zeit gilt Spitzbergen als “größtes Labor der Welt” für Arktisforschung, zu dem auch ein Startplatz für Forschungsraketen gehört (SvalRak). Die Inselgruppe ist gemäß dem Spitzbergen-Vertrag eine demilitarisierte Zone.

Ny-Alesund © Superchilum/cc-by-sa-3.0 Ny-Alesund - Monument Amundsen 1925 plaque © Superchilum/cc-by-sa-3.0 Longyearbyen panorama © Dagny NASA research facility in Ny-Ålesund © Jerzy Strzelecki/cc-by-sa-3.0 Ecotourism_Svalbard © Woodwalker - IdLoveOne/cc-by-sa-3.0 Longyearbyen colourful homes - Svalbard Global Seed Vault © Peter Vermeij
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Longyearbyen colourful homes - Svalbard Global Seed Vault © Peter Vermeij
Die größte Umstellung der Lebensweise auf Svalbard brachte die Eröffnung des internationalen Flughafens in Longyearbyen im Jahr 1974. Nun war die Inselgruppe ganzjährig vom Festland aus erreichbar, was die Abgeschiedenheit, besonders während der Wintermonate, deutlich reduzierte. Auch dauert die Reise von Tromsø aus nun noch gut zwei Stunden, statt mehrerer Tage wie früher per Schiff. Dadurch hat besonders auch die Zahl der Touristen deutlich zugenommen. Der Tourismus ist heute, neben der Forschung und dem Bergbau, Haupteinnahmequelle der Bevölkerung auf Spitzbergen.

Am 26. Februar 2008 wurde eine Pflanzensamenbank offiziell eingeweiht, die von der norwegischen Regierung mit Unterstützung der EU, der Nordic Gene Bank und dem Global Crop Diversity Trust (GCDT) errichtet wurde. Die Svalbard Global Seed Vault ist eine internationale Organisation, die es als ihre Aufgabe ansieht, weltweit Nutzpflanzen zu erhalten und die Ernährung der Weltbevölkerung sicherzustellen. Dabei soll auch dieser Samenbunker auf Spitzbergen dienen, der 120 Meter tief im Permafrost-Felsmassiv Spitzbergens liegt.

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