Sousse in Tunesien

06. Dezember 2013 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe, Union für das Mittelmeer |

Beach in Sousse © Sermal

Beach in Sousse © Sermal

Sousse ist eine Hafenstadt am Mittelmeer und zugleich die drittgrößte Stadt in Tunesien. Der Name ist berberischen Ursprungs; entsprechende Parallelen finden sich in Libyen. Im Süden Marokkos wird eine ganze Region als bilād al-sūs bezeichnet. Die Stadt Sousse liegt rund 130 Kilometer südlich der tunesischen Hauptstadt Tunis im Süden des Golf von Hammamet am Mittelmeer. Die Stadt hat 173.000 Einwohner, mit ihrem weiteren Umland 432.000. Sie ist Hauptstadt des Gouvernements Sousse mit 545.000 Einwohner und Metropole des tunesischen Sahel.

Wie schon in der Antike und im Mittelalter gründet sich Sousses wirtschaftliche Bedeutung heute hauptsächlich auf seine Rolle als Ausfuhrhafen. Daneben haben sich in Sousse vor allem die Textilindustrie und die Nahrungsmittel verarbeitende Industrie angesiedelt. Als wichtiger Wirtschaftsfaktor hat sich der Tourismus etabliert. Im Norden von Sousse befinden sich im Strandbereich Hotels mit einer Kapazität von 40.000 Betten.

Medina of Sousse © BishkekRocks/cc-by-sa-3.0 Sousse beachfront © Jaume Ollé/cc-by-2.5 View from the tower of the Ribat © BishkekRocks/cc-by-sa-3.0 View from the Ribat tower over the Medina on the_Kasbah © BishkekRocks/cc-by-sa-3.0 Old Town Centre © flickr.com - Tony Hisgett/cc-by-2.0 Beach in Sousse © Sermal
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View from the Ribat tower over the Medina on the_Kasbah © BishkekRocks/cc-by-sa-3.0
Die Medina (Altstadt) von Sousse geht auf das 9. Jahrhundert zurück und wird von einer 2,25 Kilometer langen Stadtmauer umgeben. Sie gehört seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Am Ostrand der Medina erstreckt sich der ab 1899 angelegte Hafen. Nördlich davon liegt die von den Franzosen angelegte Neustadt. Entlang einer Uferpromenade sind in nördlicher Richtung Touristenhotels am Strand aneinandergereiht. Diesen Stadtteil entlang der Küste nennt man – im tunesischen Dialekt – Bou Dschaʿfar. Der Name geht auf einen nur wenig bekannten Gelehrten der Stadt Abū Dschaʿfar Aḥmad ibn Saʿdūn al-Urbusī zurück, der im Jahre 935 in Sousse starb und auf dem Friedhof Qubbat ar-Raml (Kuppel am Sand) an der Küste beigesetzt wurde.

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