Saint-Étienne, die Hauptstadt des südfranzösischen Départements Loire

12. Mai 2012 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Town Hall © Velvet

Town Hall © Velvet

Saint-Étienne ist die Hauptstadt des südfranzösischen Départements Loire und liegt südwestlich von Lyon im Zentralmassiv. Die 172.000 Einwohner der Stadt bezeichnen sich als Stéphanois. Saint-Étienne liegt am Fluss Furan, einem kleinen Nebenfluss der oberen Loire, zu Füßen des Mont Pilat (1.432 m).

Anfang der 1990er Jahre wurde eine Fachhochschule für Ingenieure und ein zweites Institut universitaire de technologie (IUT) in Roanne, neben dem in Saint-Étienne, eröffnet. Im Jahre 1989 nahm die Universität den Namen von Jean Monnet, einem der Gründungsväter der Europäischen Integration an. In seinem Geiste führte die Universität im Jahre 2003/2004, im Zuge des Bologna-Prozesses, das LMD-System (Licence, master, doctorat) ein, das den Studenten die Vergleichbarkeit der Diplome in Europa erleichtern soll. Heute zählt die Stadt neben der Universität noch mehrere Fachhochschulen (Bergbau, Ingenieurwesen, Architektur).

Place Neuve - Rue Pietonne © forez-info.com - Forez info Rue Pietone © forez-info.com - Forez info Musée d'art et d'industrie © forez-info.com - Forez info Chateau de Rochetaillée © wikijoe Avenue de la Libération © forez-info.com - Forez info Agglomération stéphanoise Loire © Julien Bertrand Saint-Étienne Montage © Damien.b Former National Manufactory of Arms, known as the Manu © Daniel Villafruela Town Hall © Velvet
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Former National Manufactory of Arms, known as the Manu © Daniel Villafruela
Das heutige Stadtzentrum, welches Ende des 18. Jahrhunderts um die mittelalterliche Kernstadt geplant wurde, besitzt ein lediglich durch die Topographie gestörtes orthogonales Straßenraster, und ist von hoher baulicher Dichte und Einheitlichkeit geprägt (in ihrer Entstehungszeit wurden die Höfe der Blockbebauung intensiv handwerklich und zu Wohnzwecken genutzt und waren vielfach öffentlich zugänglich. Das für heutige Verhältnisse extrem enge Straßennetz wurde dadurch um die Traboules, ein inzwischen vielfach verschwundenes System von Fußwegen durch die Hinterhöfe, ergänzt). In der Innenstadt sind praktisch keine Grün- oder Parkflächen zu finden, dazu muss man auf die Hügel am Rande der Stadt steigen, wird dort aber mit grandioser Aussicht auf das dichte urbane Netz belohnt. Die wenigen städtischen Plätze werden intensiv kulturell oder als Markt genutzt. Darüber hinaus hat die Moderne ihre Spuren hinterlassen; das weitere Stadtbild wird in vielen Teilen durch Zeilen- und Plattenbauten geprägt; der Stadt ist anzusehen, dass ihre Blütezeit mit der Schließung der großen Minen der Stadt vorüber war (bis auf den Puits Couriot, das heutige Bergbaumuseum, hat keine der oft fast schon im Stadtgebiet erbauten Zechen überlebt). Lediglich die Gässchen rund um das Zentrum versprühen einen gewissen Charme mit einigen Cafés und Nachtclubs, doch leidet die Stadt auch unter der Nähe zu Lyon. Bedeutendste Sehenswürdigkeiten sind die Tour de la Droguerie, das Rathaus, die Präfektur und die alte Waffenmanufaktur (auf deren Gelände am nördlichen Rand der Innenstadt zur Zeit die Cité du Design entsteht). International bekannt ist das Museum für moderne Kunst (Musée d’art moderne de Saint-Étienne).

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