Porto Ercole auf Monte Argentario

Donnerstag, 08. Oktober 2015 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

Porto Ercole panorama © Matteo Vinattieri/cc-by-3.0

Porto Ercole panorama © Matteo Vinattieri/cc-by-3.0

Porto Ercole ist der kleinere der beiden Orte auf der Halbinsel Monte Argentario am Südrand der Toskana. Zusammen mit Porto Santo Stefano bildet es die Gemeinde Monte Argentario. Der Palazzo Cansani auf der Piazzetta di Santa Barbara entstand 1508, wurde aber durch einen Angriff von Korsaren, die Cheir ed-Din Barbarossa anführte, zerstört. Die Spanier bauten ihn wieder auf und nutzten ihn als Regierungssitz des Stato dei Presidi. Hauptattraktion des Ortes sind die massiven Festungsanlagen Filippo, Santa Caterina, Stella und La Rocca, die unter der spanischen Verwaltung des Garnisonsstaates im 16. Jahrhundert entstanden. Filippo ist der älteste Part, benannt nach seinem Auftraggeber, König Philipp II. Festungsbaumeister Giovanni Camerini legte vier Bastionen, umgeben von einem Wassergraben, mit Zugang über eine Zugbrücke an. Im Kellergeschoss befanden sich das Pulvermagazin und weitere Munitionsdepots. Die etwas unterhalb auf demselben Hügel angelegte Batterie Santa Caterina beherbergte die Artillerie. La Rocca wurde auf einem anderen Hügel später erbaut. Im Inneren befindet sich eine in kleine Innenhöfe unterteilte Zitadelle, die mittels einer Galerie mit der Batterie Santa Barbara verbunden ist. Forte Stella trägt seinen Namen von seinem sternförmigen Grundriss. Zahlreiche Schießscharten von Artillerie sind sowohl zur Land- als auch zur Seeseite vorhanden. Auch dieses Fort war über eine Zugbrücke zugänglich. Die Festungsanlagen befinden sich heute in Privatbesitz und sind nicht öffentlich zu besichtigen.

Nordöstlich des Ortes erstreckt sich entlang der so genannten Lagune von Orbetello der rund 6 km lange Sandstrand Tombolo di Feniglia bis zur südlichen der insgesamt drei Landzungen. Heute sind lebhafter Badebetrieb für die Strände unmittelbar östlich von Porto Ercole charakteristisch. Auf der Nehrung, die mit dem Auto nicht befahrbar ist, erstrecken sich Pinienwälder, durch die Fahrrad- und Wanderwege führen.

© Mac9/cc-by-sa-3.0 © GDelhey/cc-by-sa-3.0 Porto Ercole from Monte Filippo © Blueseaman/cc-by-3.0 Porto Ercole, and upon the hill, the fortress Forte Filippo © Mac9/cc-by-sa-3.0 Palazzo del Governatore © Matteo Vinattieri/cc-by-3.0 Porto Ercole panorama © Matteo Vinattieri/cc-by-3.0
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Porto Ercole, and upon the hill, the fortress Forte Filippo © Mac9/cc-by-sa-3.0
Haupteinnahmequelle ist der Tourismus. Zahlreiche Hotels und Appartementanlagen, vereinzelt auch Agrotourismus, sind auf längere Ferienaufenthalte der Gäste ausgerichtet; zudem kommen zur Hauptsaison verstärkt Tagesausflügler vorbei. Am Hafen dominiert gehobene Fischgastronomie. Entlang des Yachthafens zieht sich eine im Sommer lebhaft frequentierte Promenade mit Geschäften, Cafés und Restaurants. Außerhalb der Saison sind viele dieser Einrichtungen geschlossen.

Lesen Sie mehr auf Porto Ercole, TuttoMaremma.com – Porto Ercole und Wikipedia Porto Ercole. Hier erfahren Sie mehr über Bilder und deren Verwendung. Damit Sie sich auf dem Laufenden halten können, bieten die meisten Stadt- oder Tourismus-Webseiten einen Newsletter-Service an und/oder unterhalten Facebook-Seiten/Twitter-Accounts. Zudem bieten mehr und mehr Orte, Tourismusorganisationen und Kultureinrichtungen zusätzlich Apps für SmartPhones und Tablets an, sodass Sie Ihren mobilen Fremdenführer immer dabei haben können (Sicher Reisen - Die Reiseapp des Auswärtigen Amtes). Wenn Sie eine Anregung, Kritik oder einen Hinweis zu dem Beitrag haben, freuen wir uns auf Ihre E-Mail an kommentar@wingsch.net. Nennen Sie dazu im Betreff bitte die Überschrift des Blogbeitrags, auf den sich Ihre E-Mail bezieht.



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