Pembroke in Wales

13. August 2015 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Entrance to Pembroke Castle © geograph.org.uk - Robin Drayton/cc-by-sa-2.0

Entrance to Pembroke Castle © geograph.org.uk – Robin Drayton/cc-by-sa-2.0

Pembroke (wal. Penfro) ist eine flämische Stadtgründung des Mittelalters am Eingang zum Mündungsgebiet Milford Haven in Südwales. Pembroke war ursprünglich Hauptstadt der Grafschaft Pembrokeshire und hat 7.500 Einwohner. Die Main Street ist eine belebte Geschäftsstraße und zieht sich durch die ganze Altstadt. Entlang der Straße stehen eine Reihe von Gebäuden aus georgianischer Zeit und aus der Tudor-Periode.

Das ältere Pembroke, 1090 durch Royal Charter inkorporiert, ist entlang eines schmalen Kalkstein-Höhenzugs gebaut und war von einer Stadtmauer umgeben. Das am westlichen Ende der Stadt aufragende, von Arnulf de Montgomery errichtete und das Haven-Gebiet dominierende Pembroke Castle war im 12. und 13. Jahrhundert Sitz der Grafen von Pembroke. 1457 wurde hier Heinrich Tudor, der spätere Heinrich VII., Begründer der Tudor-Dynastie, geboren. Obwohl die Burg damals etwas von einem Vorposten hatte, reichte die strategische Bedeutung des Standortes doch aus, um in den ersten 150 Jahren eine weitere Verstärkung der Anlage zu rechtfertigen. Die ersten aus Stein bestehenden Erweiterungen gehen auf die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück. Auch die Stadtmauer stammt aus dieser Zeit.

Pembroke © Cilmaen/cc-by-sa-3.0 Pembroke Castle © Monkeyrustler Pembroke Castle - Gatehouse © geograph.org.uk - Eirian Evans/cc-by-sa-2.0 Pembroke Castle and Millpond © Cilmaen/cc-by-sa-3.0 Main Street from the castle © geograph.org.uk - Chris Gunns/cc-by-sa-2.0 Entrance to Pembroke Castle © geograph.org.uk - Robin Drayton/cc-by-sa-2.0
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Entrance to Pembroke Castle © geograph.org.uk - Robin Drayton/cc-by-sa-2.0
Im Mittelalter brachte die von den flämischen Einwanderern eingeführte Textilfabrikation der Stadt eine Zeit des Wohlstandes, die aber schon vor dem 16. Jahrhundert wieder zu Ende war. Die ersten Ausläufer der Industriellen Revolution, die hauptsächlich mit der Eisenbahn in die ländlichen Gebiete Großbritanniens vordrang, erreichten Pembroke im Jahr 1863 mit der Eröffnung der Bahnverbindung nach Tenby. Ein paar Jahre später kamen noch andere, zur Great Western Railway gehörende Bahnstrecken hinzu.

Heute ist Pembroke hauptsächlich Marktflecken sowie Touristenzentrum nahe den Attraktionen des Pembrokeshire Coast Nationalpark und etlicher anderer Ausflugsziele wie zum Beispiel die Ferienorte Tenby und Saundersfoot, die Ortschaften Pembroke Dock und Milford Haven, die Burgen Manorbier Castle und Carew Castle, die Strände an der Küste, der Marktflecken Narberth, der malerische Haven Waterway und der Pembrokeshire Coast Path.

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