Oświęcim in Polen

25. Februar 2014 | Destination: | Rubric: Allgemein, Museen, Ausstellungen, UNESCO-Welterbe |

Oświęcim Castle © Beemwej/cc-by-sa-3.0-pl

Oświęcim Castle © Beemwej/cc-by-sa-3.0-pl

Oświęcim (deutsch: Auschwitz) ist eine am Fluss Soła gelegene polnische Stadt in der Woiwodschaft Kleinpolen im südlichen Teil des Landes, rund 50 Kilometer westlich der Woiwodschaftshauptstadt Krakau. Der Powiat Oświęcimski wurde 1948 wieder eingerichtet. Zwischen 1975 und 1999 gehörte die Stadt zur Woiwodschaft Bielsko-Biała.

Bekannt geworden ist die Stadt als Standort des größten Komplexes von Konzentrationslagern zur Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere des KZ Auschwitz II (Auschwitz-Birkenau). Heute ist Tourismus zum ehemaligen Konzentrationslagerkomplex eine wichtige Einnahmequelle für die Unternehmen der Stadt.

Oświęcim Castle © Beemwej/cc-by-sa-3.0-pl Old Market Square © Puncsos Auschwitz-Birkenau concentration camp © Dirgela/cc-by-sa-3.0 Main gate Auschwitz-Birkenau © Michel Zacharz/cc-by-sa-2.5 Chewra Lomdei Misznajot Synagogue © Slav/cc-by-sa-2.5 District Court © Olerys/cc-by-sa-3.0
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Auschwitz-Birkenau concentration camp © Dirgela/cc-by-sa-3.0
Die durch die I.G. Farben von Häftlingen des KZ Auschwitz aufgebauten Buna-Werke wurden vom polnischen Staat übernommen und als Chemiewerke Oświęcim (heute: Synthos S.A.) zum größten Arbeitgeber des Ortes. Die einseitige wirtschaftliche Ausrichtung auf diesen Großbetrieb brachte der Stadt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in 1990-ern wirtschaftliche Probleme. Von den ursprünglich 10.000 Arbeitsplätzen verblieben lediglich 1.500. Seither werden die Bereiche Handel und Dienstleistungen ausgebaut.

Bekanntestes Museum Oświęcims ist das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau auf dem Gelände der ehemaligen Konzentrationslager. Es wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Im Stadtzentrum befindet sich auch das Jüdische Zentrum in Oświęcim/Auschwitz (engl: Auschwitz Jewish Center), welches 2000 eröffnet wurde und das jüdische Leben der Stadt vor dem Einmarsch der Wehrmacht beleuchtet. Es gibt in Oświęcim auch ein Städtisches Museum, das in bescheidenem Rahmen über die Geschichte der Stadt und das frühere Leben ihrer Einwohner informiert.

Lesen Sie mehr auf Stadt Oświęcim, Internationales Auschwitz Komitee, Auschwitz Jewish Center und Wikipedia Oświęcim. Hier erfahren Sie mehr über Bilder und deren Verwendung. Damit Sie sich auf dem Laufenden halten können, bieten die meisten Stadt- oder Tourismus-Webseiten einen Newsletter-Service an und/oder unterhalten Facebook-Seiten/Twitter-Accounts. Zudem bieten mehr und mehr Orte, Tourismusorganisationen und Kultureinrichtungen zusätzlich Apps für SmartPhones und Tablets an, sodass Sie Ihren mobilen Fremdenführer immer dabei haben können.





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