Nîmes, Hauptstadt des Département Gard

04. Oktober 2014 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Arènes de Nîmes © Armin Kübelbeck/cc-by-sa-3.0

Arènes de Nîmes © Armin Kübelbeck/cc-by-sa-3.0

Nîmes ist eine Stadt im Süden Frankreichs und Hauptstadt des Département Gard. Ihre Einwohnerzahl beträgt 145.000. Nîmes ist eine alte Römerstadt unweit des Pont du Gard – eines gewaltigen Aquädukts aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Der Name des Jeans-Stoffes Denim leitet sich von de Nîmes “aus Nîmes” ab.

Sehenswürdigkeiten der Stadt sind vor allem die zahlreichen Bauten aus der Römerzeit – u. a. das Amphitheater und die Maison Carrée – sowie die Kathedrale und der malerische historische Stadtkern. Im Zentrum der Stadt befinden sich die Arenen, die Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. erbaut wurden. Dabei misst das Amphitheater 133 m in der Länge und 101 m in der Breite und bietet Platz für über 20.000 Zuschauer. Die 21 Meter hohe Fassade besteht aus zwei übereinanderliegenden Reihen aus jeweils 60 Bögen. Auch heute noch wird das Amphitheater für Veranstaltungen genutzt. Insbesondere während der Ferias finden dort dreimal im Jahr unblutige Stierkämpfe statt, die sogenannte “Courses libres”. In den Ferias vor Pfingsten werden allerdings auch allabendlich viele Stiere in der nach spanischem Muster inszenierten Corrida getötet.

Pont du gard © Bernard bill5/cc-by-sa-3.0 Maison Carrée © Danichou Rue de la Trésorerie © Nicolas Cadène/cc-by-sa-2.5 © Nicolas Cadène/cc-by-sa-3.0 Rue du Général Perrier © Nicolas Cadène/cc-by-sa-2.5 Arènes de Nîmes © Armin Kübelbeck/cc-by-sa-3.0
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Rue du Général Perrier © Nicolas Cadène/cc-by-sa-2.5
Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem:

  • Der Maison Carrée genannte Tempel wurde ganz zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. errichtet und dominierte in der Antike das Forum der Stadt. Er war Gaius und Lucius Caesar, den Enkeln und Adoptivsöhnen des Kaisers Augustus, geweiht.
  • Die Porte d’Auguste markiert mit ihren erhalten Bögen die Stelle, an der die Via Domitia von Osten in die Stadt mündete.
  • Das moderne Carré d’Art, gegenüber der Maison Carrée gelegen, wurde vom Architekten Norman Foster entworfen, es enthält eine Bibliothek und ein Museum für Moderne Kunst.
  • Die Jardins de la Fontaine wurden im 18. Jahrhundert von Maréschal und Dardailhon angelegt. Auch der alte Dianatempel wurde in die französische Parklandschaft integriert. Ebenso der keltische Tour Magne, der eine Höhe von 32 Metern aufweist und als Aussichtsturm dient.
  • Das Castellum ist ein römisches Wasserkastell, der das Wasser, das über den Pont du Gard in die Stadt geleitet wurde, auffing und weiterleitete. Es hat einen Durchmesser von 5,90 Metern.
  • Das Musée de Beaux-Arts wurde 1907 erbaut und 1986/87 von Jean-Michel Wilmotte umgestaltet. Ausgestellt sind französische, niederländische und italienische Gemälde des 16. und 17. Jahrhunderts.
  • Das Musée de Vieux Nîmes befindet sich im alten, aus dem 17. Jahrhundert stammenden Bischofspalast. Gezeigt wird die Stadtgeschichte seit dem Ende des Mittelalters.
  • Das Musée des Cultures Taurines wurde im Jahre 2002 eingeweiht und befasst sich mit der regionalen Kultur, insbesondere mit dem Stierkampf.
  • Das Archäologische Museum befindet sich in der früheren Jesuitenschule und bietet Exponate aus der Frühgeschichte der Stadt.

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