Neufundland und Labrador

Samstag, 21. März 2015 - 14:18 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination: | Category/Kategorie: Allgemein, UNESCO-Welterbe

Government House - St Johns © Jcmurphy

Government House – St Johns © Jcmurphy

Neufundland und Labrador (engl. Newfoundland and Labrador, frz. Terre-Neuve-et-Labrador) ist eine der Atlantik-Provinzen im Osten Kanadas. Auf 405.000 km² leben etwa 515.000 Einwohner. Das Klima auf dem Festland ist geprägt vom kalten Labradorstrom, wogegen vor allem der Südosten der Insel Neufundland von Ausläufern des Golfstroms profitiert und ein wesentlich wärmeres Klima aufweist.

Sie grenzt im Westen an Québec und im Osten an den Atlantik. Sie besteht aus einem Festlandteil, der auf der Labrador-Halbinsel liegt, und aus der fjorden- und seenreichen Insel Neufundland mit ihren vielen kleineren vorgelagerten Inseln, zum Beispiel Bell Island und Twillingate Islands. Neufundland ist der östlichste, Europa am nächsten gelegene Teil Nordamerikas und reich an historischen und geographischen Besonderheiten.

St Johns © Aconcagua/cc-by-sa-3.0 L'Anse aux Meadows - Authentic  Viking recreated long house © D Gordon E Robertson/cc-by-sa-3.0 Kings Cove Head Lighthouse © John.king/cc-by-3.0 Bruneau Centre for Research and Innovation - Memorial University of Newfoundland © Davidmiller/cc-by-sa-3.0 St Johns - View from Signal Hill © Aconcagua/cc-by-sa-3.0 Government House - St Johns © Jcmurphy
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Bruneau Centre for Research and Innovation - Memorial University of Newfoundland © Davidmiller/cc-by-sa-3.0
Neufundland wurde von dem Wikinger Leif Eriksson entdeckt und auch beim heutigen L’Anse aux Meadows (UNESCO-Weltkulturerbe) besiedelt. Die fischreichen Gründe dienten Basken vermutlich schon vor Kolumbus und der Entdeckung durch John Cabot als Jagdgrund. Die Hauptstadt St. John’s ist die älteste Stadt Kanadas, und die Insel Neufundland die erste und älteste Kolonie der Briten. James Cook kartierte den Westen der Insel, als nach dem Siebenjährigen Krieg die Grenzen zu französischen Territorien neu gezogen wurden. Saint-Pierre und Miquelon vor der Südküste Neufundlands sind noch heute im Besitz Frankreichs.

Neufundland und Labrador hatten eine lange stagnierende Ökonomie. Vor allem durch den Zusammenbruch der Fischbestände Anfang der neunziger Jahre. Die Arbeitslosenrate schoss dadurch in die Höhe, was dazu führte, dass viele Menschen, ca. 60.000, aus der Provinz abwanderten. Dies änderte sich jedoch durch den große Energie- und Rohstoffboom in den vergangenen letzten Jahren. Die Arbeitslosenrate fiel, die Einwohnerzahl stabilisierte sich und am Ende stellte man sogar eine leichte Zunahme fest. Zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen gehören Dienstleistungen, Rohstoffe und Tourismus.

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