Neue Wache in Berlin

Mittwoch, 5. Mai 2021 - 11:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Berlin, Allgemein
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Die Neue Wache am Boulevard Unter den Linden 4 ist ein Baudenkmal im Berliner Ortsteil Mitte. Errichtet in den Jahren 1816–1818 von Karl Friedrich Schinkel als Wache für das gegenüberliegende Königliche Palais und Denkmal für die Befreiungskriege, zählt sie zu den Hauptwerken des deutschen Klassizismus. Zum Bauensemble gehören neben einem Viktorienrelief von Johann Gottfried Schadow auch fünf Generalsstatuen von Christian Daniel Rauch, die Bezug auf die Kriegergruppen an der Schloßbrücke nehmen. Seit 1993 dient die Neue Wache als Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Die von 1816 bis 1818 im Auftrag Friedrich Wilhelms III. nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel errichtete Haupt- und Königswache diente als Wachgebäude für das gegenüberliegende Königliche Palais und als Denkmal für die Gefallenen der Befreiungskriege gegen Napoleon. In Schinkels Pläne flossen frühere Entwürfe von Heinrich Gentz und Salomo Sachs ein, die aufgrund der Napoleonischen Kriege nicht zur Ausführung kamen. Die Veränderung der Alten Wache, Kanonierwache, Schloss- oder auch Königswache war seit 1803/04 ein bevorzugtes Umgestaltungsthema des Königs. Dafür wurden Preisaufgaben für die Akademieausstellungen in Berlin formuliert. Zur Umsetzung erging die Aufgabe an das Kollegium des Oberhofbauamts und die Königlich Preussische Akademie der Künste. Zum Beispiel fragte Heinrich Gentz 6. Mai 1805 bei Schinkel an, ob er ihm bei der Ausgestaltung der Fronten seines “Verschönerungsprojekt der Gegend zwischen den Linden und dem königlichen Schloss” behilflich sein könnte und Friedrich half ihm, da Heinrich die vorgegebene Planungsaufgabe der Akademie der Künste bis zum 25. Mai 1805 dort vorlegen musste. Im Zeitraum zwischen 1786 und 1816 standen Entwürfe und architektonische Modellbauten nach antiken Vorlagen im Vordergrund. Zu einem denkwürdigen Ereignis kam es am 16. Oktober 1906, als der Schuster Friedrich Wilhelm Voigt verkleidet als “Hauptmann von Köpenick” den Bürgermeister von Köpenick, seinen Hauptkassenverwalter von Wildberg gefangen nahm und die Stadtkasse konfiszierte. Mit militärischer Begleitung setzte er Georg Langerhans und von Wildberg in eine Droschke nach Berlin und ließ sie in der Wache durch den Diensthabenden des Wachregimentes, den Prinzen der kaiserlichen Familie, arretieren. Die Neue Wache hatte man vor dem Ersten Weltkrieg über ihren eigentlichen Zweck hinaus zur Hauptzentralstelle des Militärtelegrafen von Berlin und ab 1900 zur Militärpostanstalt für den inneren Dienstverkehr ausgebaut. Die Militärführung gab Tagesbefehle für die Berliner Garnison aus. Von hier gingen am 1. August 1914 die Mobilmachungen und vier Jahre später die Demobilisierung aus. Während der Novemberrevolution 1918 besetzten Soldaten und Arbeiter das Gebäude.

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Auf Anregung von Preußens Ministerpräsident Otto Braun (SPD) gestaltete Heinrich Tessenow die Neue Wache im Jahr 1931 zur Gedächtnisstätte für die Gefallenen des Weltkriegs um, die danach Ehrenmal der Preußischen Staatsregierung genannt wurde. Ludwig Mies van der Rohe und Hans Poelzig gewannen mit ihren Wettbewerbsentwürfen zur Umgestaltung des Innenraums den zweiten bzw. dritten Preis. Mies van der Rohes nicht ausgeführter Entwurf sah einen monumentalen Innenraum mit einem flachen schwarzen Gedenkstein vor, der oben mit dem deutschen Wappen und seitlich mit der schlichten Inschrift “DEN TOTEN” verziert war. An den Seitenwänden des Innenraums lagen zwei Steinbänke, in der Rückwand befand sich eine Glastür, durch die der vom Boulevard Unter den Linden eintretende Besucher das Kastanienwäldchen hinter der Neuen Wache gesehen hätte. Für das Berliner Ehrenmal sollten dieselben Materialien wie für den Barcelona-Pavillon gewählt werden, nämlich Böden aus hellgrauem Travertin und Wände aus dunkelgrünem Tinos. Nach schwerer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg gab es verschiedene Nutzungsvorschläge, z. B. als Buchladen, Goethe-Gedenkstätte oder Gedenkstätte der Opfer von Faschismus und Krieg. Zu einem der Retter der Neue Wache zählte nach Kriegsende der damalige Leiter der Denkmalpflege und Landeskonservator von Berlin Hinnerk Scheper. Einen 1949 von Berliner FDJ-Mitgliedern geforderten Abriss verhinderte ein weiterer Retter des Schinkelbaus, der Architekt Selman Selmanagić, er hatte von den Plänen erfahren und ein Veto beim verantwortlichen sowjetischen Kulturoffizier Dymschitz eingelegt. Dieser entschied endgültig mit einem Machtwort über das Schicksal der Wache. Im Jahr 1949 bekannte sich auch die Kulturkommission des FDGB von Groß-Berlin zum Erhalt des Schinkelbaus als Goethe-Gedenkstätte. In der Folgezeit wurde die Front der Wache als Plakatierungsfläche benutzt. Am 12. April 1950 stürzte ein Teil der Front des Gebäudes zusammen und beschädigte Giebelrelief und einige Viktorienfiguren schwer. In der Nationalgalerie lagerte man die gesicherten Stücke ein. Fast gleichzeitig waren die Finanzmittel für die Rekonstruktion der Außenfassade der Wache bewilligt worden und kam von 1951 bis 1957 zur Ausführung. Schließlich wurde das Gebäude von 1957 bis 1960 unter der Leitung von Heinz Mehlan als Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus wiederhergestellt. Anlässlich des 20. Jahrestags der DDR im Jahr 1969 fügte Lothar Kwasnitza in der Raummitte einen prismenförmigen Glaskörper mit Ewiger Flamme hinzu. Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 erfolgte eine weitere Umgestaltung der Neuen Wache. Im Innenraum wurden alle Elemente aus der DDR-Zeit entfernt und die Tessenowsche Gestaltung von 1931 weitgehend wiederhergestellt. Anstelle des Eichenlaubkranzes ließ Bundeskanzler Helmut Kohl jedoch eine stark vergrößerte Kopie der Plastik Mutter mit totem Sohn von Käthe Kollwitz aufstellen, was für eine heftige öffentliche Kontroverse sorgte. Die Einweihung der zur Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft umgewidmeten Neuen Wache fand am Volkstrauertag 1993 statt. Im Jahr 2017 erhielt das Gebäude einen barrierefreien Zugang, eine neue Beleuchtung und eine Anti-Graffiti-Schutzbeschichtung.

Am 18. September 1818 zogen anlässlich des Besuchs von Zar Alexander von Russland Soldaten des Alexander-Regiments mit klingendem Spiel im “Großen Wachaufzug Unter den Linden” als Posten zur Neuen Wache. Das militärische Zeremoniell fand fortan mit kleineren Veränderungen und längeren Unterbrechungen nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg bis zur deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 statt. Von 1962 bis zum Ende der DDR standen tagsüber zwei Soldaten des Wachregiments Friedrich Engels, die stündlich im Kleinen Wachaufzug abgelöst wurden, als Ehrenwache vor der Neuen Wache. Mittwochs und Samstags zog um 14:30 Uhr eine Ehrenformation des Regiments zum Großen Wachaufzug auf der Straße Unter den Linden auf. Die Wachaufzüge lockten zahlreiche Zuschauer an, die die Ablösung der Soldaten im Exerzierschritt beobachteten. Seit dem Volkstrauertag am 14. November 1993 dient die Neue Wache als Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Am Volkstrauertag und zu anderen offiziellen Anlässen – wie beispielsweise Kranzniederlegungen – wird vom Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung eine Ehrenwache für das Gebäude gestellt.

Lesen Sie mehr auf Berlin.de – Neue Wache, VisitBerlin.de – Neue Wache und Wikipedia Neue Wache (Sicher Reisen - Die Reiseapp des Auswärtigen Amtes - Wetterbericht von wetter.com). Fotos von Wikimedia Commons. Wenn Sie eine Anregung, Kritik oder einen Hinweis zu dem Beitrag haben, freuen wir uns auf Ihre E-Mail an kommentar@wingsch.net. Nennen Sie dazu im Betreff bitte die Überschrift des Blogbeitrags, auf den sich Ihre E-Mail bezieht.




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