NASA und ESA

Mittwoch, 12. August 2015 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

NASA

© nasa.gov

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Die NASA (englisch National Aeronautics and Space Administration, deutsch Nationale Aeronautik- und Raumfahrtbehörde) ist die 1958 gegründete zivile US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft. Der Hauptsitz befindet sich in Washington, D.C. (NASA Headquarters, 300 E Street SW). Die NASA wurde am 29. Juli 1958 durch den “National Aeronautics and Space Act” gegründet. Damit wurde durch Präsident Dwight D. Eisenhower auf den Rat seines Wissenschaftsberaters James Killian entschieden, dass das zivile Raumfahrtprogramm durch eine Raumfahrtorganisation durchgeführt werden soll. Vorläufer war u.a. das National Advisory Committee for Aeronautics, das der Luftwaffe unterstand. Die neue Behörde nahm am 1. Oktober 1958 ihre Arbeit auf, wobei sie die circa 8.000 Angestellten der NACA übernahm. Zum ersten Administrator der NASA wurde Thomas Keith Glennan ernannt. Die NASA bezeichnet als ihre Vision “das Leben hier zu verbessern, das Leben nach draußen auszudehnen und Leben da draußen zu finden“. Daraus ergibt sich die Mission “unseren Heimatplaneten zu verstehen und zu schützen, das Universum zu erforschen und nach Leben zu suchen und die nächste Generation von Forschern zu begeistern“. Im Februar 2006 strich die NASA den Schutz der Erde aus ihrem mission statement, um es dem vom damaligen Präsidenten George W. Bush verkündeten Raumflugprogramm anzugleichen.

Die bemannte Raumfahrt begann mit dem Mercury-Programm 1958. Als Trägerraketen wurden Redstone und Atlas D Raketen verwendet. Am 14. April 1959 erfolgte der erste Start der Atlas-D Rakete im Mercury Programm. Am 4. Dezember 1959 kam es bei der Mission Mercury-Little-Joe 2 zum ersten “bemannten Raumflug” , bei dem der Rhesusaffe Sam sich für circa 11 Minuten im Weltall befand. Bei den “Little Joe“-Missionen trug auch die Trägerrakete die Bezeichnung “Little Joe”. Am 21. Januar 1960 kam es erneut bei der Mission Mercury-Little-Joe 1B zu einem Raumflug von Sam. Mit dem Apollo-Programm landeten am 20. Juli 1969 mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin die ersten Menschen auf dem Mond und kehrten am 24. Juli sicher auf die Erde zurück. 1972 begann dann die Entwicklung des Space Shuttles, der erste Start war am 12. April 1981. 2012 endeten die Flüge der Shuttles, die drei verbliebenen Raumfähren wurden außer Dienst gestellt und gelangten an Museen in den USA. Die zukünftige Entwicklung der NASA ist derzeit nicht einzuschätzen. Alle Projekte zu neuen Technologien seit den 1990er Jahren wurden letztendlich eingestellt. Die NASA erteilte am 16. September 2014 den Auftrag an die US-amerikanischen Unternehmen Boeing und SpaceX, bis 2017 eine Raumfähre für die bemannte Raumfahrt zu bauen. Die NASA will hiermit die gegenwärtige Abhängigkeit von der russischen Raumfahrt beenden.

Lesen Sie mehr auf NASA, youtube-com – NASA und Wikipedia National Aeronautics and Space Administration (Sicher Reisen - Die Reiseapp des Auswärtigen Amtes). Fotos von Wikimedia Commons.





ESA

© esa.int

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Die Europäische Weltraumorganisation, englisch European Space Agency (ESA), französisch Agence spatiale européenne (ASE), ist eine internationale Weltraumorganisation mit Sitz in Paris. Sie wurde am 30. Mai 1975 mit dem Übereinkommen zur Gründung einer Europäischen Weltraumorganisation gegründet, das für die zehn Gründungsstaaten jedoch erst am 30. Oktober 1980 in Kraft getreten ist. Die Gründung der Organisation bezweckt eine bessere Koordinierung der europäischen Raumfahrtaktivitäten mit dem Ziel einer nachhaltigen Stärkung der europäischen Raumfahrtaktivitäten, um den technologischen Rückstand gegenüber Raumfahrtnationen wie Russland, damals UdSSR, und den USA auf Grund der immensen Anstrengungen beider Länder schrittweise aufzuholen und auszugleichen. Sie hat 20 Mitgliedstaaten und etwa 2.200 Mitarbeiter. Die ESA ist die Nachfolgeorganisation der europäischen ELDO, ESRO und der Europäischen Fernmeldesatelliten-Konferenz (CETS). Wie diese beschränkt sie sich gem. Art. II ihres Statuts in ihren europäischen Projekten zur Weltraumerforschung und -nutzung auf “ausschließlich friedliche Zwecke”. Die Mehrzahl der EU-Staaten ist an der ESA beteiligt. Daneben engagieren sich dort auch die Schweiz und Norwegen. Die ESA kooperiert zunehmend mit der EU sowie den nationalen Raumfahrtagenturen insbesondere Deutschlands und Frankreichs. Die ESA ist gemeinsam mit der NASA Gründungsmitglied des Consultative Committee for Space Data Systems (CCSDS). Zu den Standorten gehören:

Lesen Sie mehr auf ESA, youtube.com – ESA und Wikipedia European Space Agency (Sicher Reisen - Die Reiseapp des Auswärtigen Amtes). Fotos von Wikimedia Commons.





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