Naharija im Nordbezirk Israels

12. Januar 2015 | Destination: | Rubric: Allgemein, Union für das Mittelmeer |

Beach at Nahariya Promenade © Maor X/cc-by-sa-3.0

Beach at Nahariya Promenade © Maor X/cc-by-sa-3.0

Naharija ist eine Stadt nördlich von Haifa im Nordbezirk Israels mit knapp 51.000 Einwohnern. Im Altertum bestand an der Stelle Naharijas zwar schon einmal ein phönizischer Hafen, die heutige Stadt wurde aber erst 1934 von jüdischen Einwanderern aus Deutschland gegründet und war zunächst eine landwirtschaftliche Siedlung privat wirtschaftender Bauern (Moschawa).

Zunächst ließen sich etwa hundert Familien, die zwischen 1933 und 1939 vor den anwachsenden Diskriminierungen und Verfolgungen in Nazi-Deutschland geflohen waren, in Naharija nieder. Es kamen viele Handwerker aus Mitteleuropa und Arbeiter aus Osteuropa dazu, sodass die Siedlung bis zum Kriegsbeginn 1939 etwa tausend Einwohner zählte. Die Landwirtschaft reichte als Ernährungsgrundlage damit nicht mehr aus. Schon früh begannen einzelne Siedler, kleine Hotels einzurichten, um Erholungssuchende aufnehmen zu können. Aus kleinen Betrieben wurden im Lauf der Zeit Großunternehmen der Lebensmittelindustrie.

Beach at Nahariya Promenade © Maor X/cc-by-sa-3.0 View from the Water Tower © Deror Avi/cc-by-sa-3.0 View of Rosh Haniqra from the beach of Nahariya © Remi Jouan/cc-by-sa-3.0 Gaaton Boulevard © Deror Avi/cc-by-sa-3.0 © Octavio Ruiz Cervera/cc-by-sa-2.0 The historic Water Tower, today a art gallery © Yuval Y/cc-by-sa-3.0
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View of Rosh Haniqra from the beach of Nahariya © Remi Jouan/cc-by-sa-3.0
Lange Zeit war der Ort die einzige jüdische Siedlung in der Küstenebene nördlich von Akko. Deswegen war Naharija 1948 während des Palästinakrieges von der Außenwelt abgeschnitten und konnte nur mit Booten über das Meer versorgt werden. Heute ist Naharija ein von Israelis gern besuchter Badeort. Die Innenstadt liegt am Flüsschen Ga’aton, das in der Stadt kanalisiert ist und von einer Allee gesäumt wird. Von touristischem Interesse sind in der Umgebung vor allem die nahe gelegenen Kreidefelsen von Rosch haNikra an der libanesischen Grenze und die Stadt Akko einige Kilometer südlich.

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