Mystras in Lakonien

23. September 2015 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

Mystras and Sparta plain © Bgabel/cc-by-sa-3.0

Mystras and Sparta plain © Bgabel/cc-by-sa-3.0

Mystras ist eine byzantinische Ruinenstadt in der Nähe des gleichnamigen Dorfes in Griechenland, nordwestlich von Sparta auf einem Hügel im Vorfeld des Taygetos-Gebirges.

Die Überreste der Ruinenstadt können heutzutage besichtigt werden. Einige Kirchen mit farbenprächtigen Wandmalereien sind erhalten geblieben (Agia Sophia, Agios Dimitrios); auch eines der Klöster, das Kloster Pantanassa, ist noch bewohnt. Die Kirchen von Mystras sind im sogenannten Mystras-Typus errichtet, der teils als Verbindung von westlich-lateinischen und byzantinischen Bauformen gedeutet wird: Auf eine Basilika wurde ein zweites Geschoss in Form einer Kreuzkuppelkirche gesetzt. Die Hauptkirche (die Mitropolis) liegt auf einem etwa 600 m hohen Berg und steht – wie alle Gebäude der Stadt – unter Denkmalschutz. Berühmt ist daneben auch die Kirche des früheren Peribleptos-Klosters, die teilweise in eine Felsgrotte (die Demeterhöhle, die in der Antike wohl ein heidnisches Heiligtum war) hineingebaut und wie viele andere Kirchen der Stadt reich mit byzantinischen Fresken verziert wurde.

Pantanassa Monastery © Bgabel/cc-by-sa-3.0 © Mitropolis/cc-by-sa-3.0 © Erik Edlund/cc-by-sa-2.5 Mystras Palace © Aeleftherios/cc-by-sa-3.0 © Bingobeug/cc-by-2.5 Mystras and Sparta plain © Bgabel/cc-by-sa-3.0
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Mystras and Sparta plain © Bgabel/cc-by-sa-3.0
Goethe, der selbst niemals Griechenland bereiste, setzte Mystras ein literarisches Denkmal, indem er sich von Berichten über die Stadt zur Schilderung jener Kreuzfahrerfestung bei Sparta inspirieren ließ, auf der Faust die schöne Helena trifft.

1989 wurde Mystras von der UNESCO in die Liste der Denkmäler des Weltkulturerbes aufgenommen. Der Despotenpalast wurde umfassend restauriert.

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