Kongsberg in Norwegen

Donnerstag, 4. Juni 2015 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

Mint and silver works © Bjoertvedt/cc-by-sa-3.0-no

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Kongsberg (norw. Königsberg) ist eine Stadt und Kommune in Buskerud. In ihr leben auf 27.000 Menschen. Die Stadt liegt an den Ufern des Numedalslågen. Seit 1964 findet im Juli alljährlich das internationale Kongsberg Jazzfestival statt. Die Stadt beherbergt weiterhin die Münzprägeanstalt Norwegens und eine Fachhochschule (Optik, Informatik, Ingenieur- und Politikwissenschaften) mit mehr als 800 Studenten.

Kongsberg ist die Heimat vieler bekannter norwegischer Skispringer und Snowboarder. Die Stadt ist ein bekannter Skiort mit einem Sessellift und mehreren Skiliften. Die Pisten haben einen Höhenunterschied von etwa 400 Meter. Es gibt insgesamt sieben in der Nacht beleuchtete Loipen. Die Stadt verfügt über eine 18-Loch Golfanlage und ein Motorsportzentrum für Autocross, Motocross, Go-Kart und Speedway.

Old pharmacy in the protected building Apotekergården © Anne-Sophie Ofrim/cc-by-sa-3.0 Norwegian Mining Museum © Mahlum King Mine © Kjetil Bjørnsrud/cc-by-2.5 Hyttegata © Mahlum Bergseminaret © Anne-Sophie Ofrim/cc-by-sa-4.0 Mint and silver works © Bjoertvedt/cc-by-sa-3.0-no
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Old pharmacy in the protected building Apotekergården © Anne-Sophie Ofrim/cc-by-sa-3.0
Der Entdeckung der Silbermine am Numedalslågen 1623 verdankt die Stadt ihre Entstehung. Am 2. Mai 1624 durch König Christian IV. gegründet, entwickelte sie sich schnell zur größten Bergbaustadt Norwegens. Christian IV. ließ deutsche Bergleute aus den Silberminen im Erzgebirge und Harz kommen, um die Vorkommen zu erschließen. Außerdem kamen deutsche Bergleute aus anderen norwegischen Gruben nach Kongsberg. Adolf Friedrich von Grabow aus Sachsen wurde zum ersten Berghauptmann ernannt. Die Gruben trugen deutsche Namen. Die Gottesdienste wurden zuerst in Deutsch gehalten, erst später auch in Dänisch.

Die deutschen Bergleute trugen ihre eigene Bergmannstracht und waren in Form der deutschen Knappschaft organisiert. Gearbeitet wurde nach der deutschen Bergwerksordnung. Kongsberg glich in dieser Zeit einem kleinen Stück Deutschland in Norwegen. Während der Blütezeit arbeiteten etwa 4.200 Beschäftigte in den Silbergruben. 1757 wurde ein Bergseminar gegründet, die erste technische Hochschule Norwegens. 1686 wurde die Königliche Münze von Akershus nach Kongsberg verlegt. Die Stadt erhielt erst 1802 das Marktrecht. Der Abbau in den alten Gruben wurde 1805 zunächst eingestellt. Erst nachdem neue Silbervorkommen entdeckt wurden, erfolgte 1816 wieder die Betriebsaufnahme. In den 1830er Jahren wurden aus den Einnahmen der Silbergruben etwa 10 Prozent des norwegischen Staatsbudgets finanziert. Bis zur endgültigen Einstellung des Silberbergbaus 1957 wurden insgesamt etwa 1.350 Tonnen reines Silber produziert.

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