Heiligendamm ist der älteste Seebadeort Kontinentaleuropas

10. Dezember 2013 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Seebrücke pier towards Heiligendamm © Gryffindor

Seebrücke pier towards Heiligendamm © Gryffindor

Heiligendamm ist ein Stadtteil von Bad Doberan an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns in der Mecklenburger Bucht. Heiligendamm ist der älteste Seebadeort Deutschlands und Kontinentaleuropas. Der Ort wird aufgrund der von der See aus sichtbaren weißen Häuserreihe in Strandnähe auch die “Weiße Stadt am Meer” genannt. Durch den G8-Gipfel in Heiligendamm im Juni 2007 erlangte der Ort internationale Bekanntheit.

Heiligendamm wurde im Jahre 1793 durch den mecklenburgischen Herzog Friedrich Franz I. gegründet. Das erste Badehaus wurde hier am 21. September desselben Jahres eröffnet. Im 19. und 20. Jahrhundert war das Bad stark vom europäischen Hochadel geprägt, auch einzelne Mitglieder der weitverzweigten russischen Zarenfamilie zählten zu den Gästen. Sehenswert ist der klassizistische Ortskern. Die Zugangsmöglichkeiten zu Teilen des Geländes, die unter anderem für den Hotelbetrieb genutzt werden oder in Privatbesitz befindlich sind, sind durch Einzäunungen beschränkt.

Kempinski Grand Hotel Heiligendamm © Gryffindor The Kurhaus, earliest example of resort architecture © Gryffindor/cc-by-sa-3.0 Heiligendamm around 1841 - Salon and Badehaus © Godewind Verlag Panoramic view of Heiligendamm in 1887 © Godewind Verlag Seebrücke pier towards Heiligendamm © Gryffindor
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The Kurhaus, earliest example of resort architecture © Gryffindor/cc-by-sa-3.0
Durch Heiligendamm fährt die Schmalspurbahn Bäderbahn Molli von Kühlungsborn nach Bad Doberan. Die Strecke zwischen Bad Doberan und Heiligendamm wurde 1886 gebaut. Den Namen Heiligendamm erhielt der Ort wegen eines großen Steinwalls, bestehend aus durch die See bloßgelegtem Moränenschutt aus der Eiszeit. Einer Sage nach wurde der Steinwall durch Gebete von Zisterziensermönchen von der aufgepeitschten Ostsee aufgetürmt.

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