Halbinsel Eiderstedt, Sankt Peter-Ording und Stadt Tönning

Mittwoch, 19. November 2014 - 03:43 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

HALBINSEL EIDERSTEDT

Eiderstedt - Lighthouse Westerhever © Viola sonans

Eiderstedt – Lighthouse Westerhever © Viola sonans

Eiderstedt ist eine Halbinsel im Kreis Nordfriesland (Schleswig-Holstein) mit etwa 30 km Länge und 15 km Breite, die etwa ab dem Jahre 1000 durch Landgewinnung mit Eindeichungen (Koog) und Zusammendeichungen aus den drei Inseln Utholm (um Tating), Eiderstedt (um Tönning) und Everschop (bei Garding) gewachsen ist.

Heute ist der Tourismus dominierend. Wichtige Orte auf Eiderstedt sind die beiden Städte Garding und Tönning (ehemals Kreisstadt) sowie Sankt Peter-Ording. Wahrzeichen der Halbinsel ist der Leuchtturm Westerheversand. Weitere touristische Attraktionen sind das Katinger Watt, das Eidersperrwerk oder die Seehundsbänke im Wattenmeer.

Lesen Sie mehr auf Amt Eiderstedt, Halbinsel Eiderstedt, Eiderstedt Tourismus, eiderstedt.net und Wikipedia Eiderstedt.





Tönning - Skipper's House - Dirk Ingo Franke Tönning - Old Harbour - Uwe Barghaan Tönning - Fisher boat on Eider river © Dirk Ingo Franke Tönning - Buildings on Neuestrasse © Viola sonans Tönning - Bank building © Dirk Ingo Franke Tönning Harbour - North West Quay © Uwe Barghaan Tönning - Pharmacy on Market Square © Dirk Ingo Franke Tetenbüll - St Anna Church © Viola sonans St Peter Dorf - Restaurant Kiek in © ES01 Sankt Peter-Ording - Beach Promenade © Pe-sa Sankt Peter-Ording - Beach bridge and promenade © Pe-sa Eiderstedt - Roter Haubarg © Dirk Ingo Franke Eiderstedt - Marshland © Jan van der Crabben Eiderstedt - Farm House at the outer dam © Viola sonans Tönning - Well © Uwe Barghaan Tönning - Market Square and St Laurentius Church © smial Sankt Peter-Ording - Restaurant Arche Noah © Pe-sa Eiderstedt - Lighthouse Westerhever © Viola sonans
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Tönning - Market Square and St Laurentius Church © smial

SANKT PETER-ORDING

Sankt Peter-Ording - Restaurant Arche Noah © Pe-sa

Sankt Peter-Ording – Restaurant Arche Noah © Pe-sa

Sankt Peter-Ording ist ein Nordseeheilbad sowie Ferien- und Kurort im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Es hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“. Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording das größte Seebad Deutschlands, es ist der Ort mit den meisten Übernachtungen in Schleswig-Holstein.

Wahrzeichen sind die Pfahlbauten am ca. zwölf Kilometer langen Sandstrand und der Böhler Leuchtturm. St. Peter-Ording hat auch ein modernes Freizeit- und Erlebnisbad mit großer Saunalandschaft – die Dünen-Therme. Sie wird mit Nordseewasser, verteilt auf über 1000 m² Wasserfläche, betrieben. An den fünf Badestellen Böhl, Süd/Dorf, Bad, Ording und FKK/Ording-Nord stehen rund 1.800 Strandkörbe. Über „Hotspots“ stehen im Strandkorbbereich und in Teilbereichen der Strandparkplätze von Anfang Mai bis Ende September registrierungspflichtige Wireless-LAN-Zugänge zur Verfügung. Sankt Peter-Ording ist auch Ausgangspunkt für den Themenradweg Wikinger-Friesen-Weg, der dem früheren Handelsweg der Wikinger und Friesen bis nach Maasholm an der Ostsee folgt.

Lesen Sie mehr auf Sankt Peter-Ording, Sankt Peter-Ording Tourismus, Amt Eiderstedt – Sankt Peter-Ording und Wikipedia Sankt Peter-Ording.





STADT TÖNNING

Tönning - Market Square and St Laurentius Church © smial

Tönning – Market Square and St Laurentius Church © smial

Die Stadt Tönning ist ein Bade- und Luftkurort mit rund 5000 Einwohnern im Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein. Gelegen an der Eider, nahe deren Mündung in die Nordsee in der Nähe des Eidersperrwerks, verfügt die Stadt über einen kleinen Fischerei- und Sportboothafen, der aber eine große Geschichte hat.

Tönnings Stellung als wichtiger Durchgangshafen endete, als 1895 der Kaiser-Wilhelm-Kanal (heute: Nord-Ostsee-Kanal) eröffnet wurde, der die Schiffe über die südlicher gelegene Elbe und nicht mehr die Eider in die Nordsee führte. Mit der Fertigstellung des Eidersperrwerks 1972 verlor der historische Hafen Tönning seine Bedeutung als Fischereihafen, da fast alle Fisch- und Krabbenkutter dorthin verlegt wurden. Der dortige Fischereihafen befindet sich aber auch auf Tönninger Stadtgebiet. Während die Rolle des Hafens immer mehr zurückging, etablierte sich der Tourismus als neues ökonomisches Standbein der Stadt.

1818 errichteten private Investoren eine Badeanstalt an der Eider. Es handelte sich um den ersten Versuch, den beginnenden Trend auch an der schleswig-holsteinischen Westküste zu importieren. Doch dem Bad war wegen „des abschüssigen und schlickigen Ufers der Eider“ kein Erfolg beschieden, so dass Wyk auf Föhr den Ruhm des ersten schleswig-holsteinischen Seebades für sich in Anspruch nehmen kann.

Heute kommen Touristen vor allem wegen des malerischen Hafens. Aber nach wie vor ist der grüne Strand an der Eider ein öffentlicher Badestrand mit Strandkörben sowie einer Überwachung des Badebetriebes durch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Das zur Expo 2000 eröffnete Multimar Wattforum ist die wichtigste Ausstellung zum Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Tönning befindet sich auch an der Strecke des Themenradweges Wikinger-Friesen-Weg.

Für das Stadtbild prägend ist der Hafen mit seiner historischen Bausubstanz. In der Altstadt finden sich noch Giebelhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die niederländischen Einfluss zeigen. Am Marktplatz steht die evangelische St. Laurentius-Kirche, deren Nordwand noch aus dem 12. Jahrhundert stammt. Der Marktbrunnen ist einer der wenigen Kunstbrunnen in Schleswig-Holstein. Das Tönninger Schloss ist völlig zerstört, nur der Schlosspark ist erhalten.

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