Themenwoche Hamburg – HafenCity und Speicherstadt

27. Januar 2011 | Destination: | Rubric: Architektur, Allgemein |

Speicherstadt © Heidas

Speicherstadt © Heidas

Speicherstadt
Die Speicherstadt in Hamburg ist der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Sie wurde ab 1883 als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt. Die Lagerung, eventuell auch eine Weiterverarbeitung, wurde von Quartiersleuten für die Importeure, die keine eigenen Lager unterhielten, übernommen. Die Quartiersleute waren meist auf bestimmte Güter spezialisiert und verfügten über eine fundierte Sachkenntnis. Insbesondere bei Tee und Kaffee wurden die importierten Sorten verkostet und Mischungen fertig konfektioniert. Zu ihren Aufgaben gehört noch heute die Qualitätsprüfung der Waren und der Versand von Proben.

Timber-pile foundation © GeorgHH

Timber-pile foundation © GeorgHH

Infolge der Rationalisierung des Überseehandels durch die “Blechschachteln” haben sich die Betriebe näher an den Containerterminals angesiedelt. Heute beträgt die Nutzfläche der Speicherstadt etwa 630.000 Quadratmeter und beherbergt neben zahlreichen Teppichhändlern und Agenturen diverse Museen, wie das Speicherstadtmuseum, das Zollmuseum oder das Gewürzmuseum. Im Sandtorquaihof in der Straße Pickhuben haben Verlag und Redaktion der Meereszeitschrift Mare ihren Sitz. Am Neuen Wandrahm ist seit 2006 die Hafenbehörde Hamburg Port Authority (HPA) beheimatet, die 2005 aus dem ehemaligen Amt für Strom- und Hafenbau der Stadt Hamburg hervorging. Umfangreiche Informationen finden Sie auf Speicherstadtmuseum.de, Wikipedia Speicherstadt, Hamburg-Tourism.de und Miniatur-Wunderland.de.





Michaeliskirche © Heidas Verlag Gruner & Jahr © Wo st 01 Hamburger Hafen Luftbild © Merlin Senger Hafen © Gunnar Ries Containerschiff im Hamburger Hafen © Alexander Sölch Blohm & Voss Dock 10 © G H Blohm & Voss Dock 10 © Mbdortmund Speicherstadt Panorama © Wmeinhart Speicherstadt 1888 Querschnitt Vorsetzen © Gulp Speicherstadt and HafenCity © Hansueli Krapf Elbphilharmonie (right) and HafenCity © mr_%u039E Timber-pile foundation © GeorgHH Speicherstadt © Heidas
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Containerschiff im Hamburger Hafen © Alexander Sölch
Elbphilharmonie (right) and HafenCity © mr_%u039E

Elbphilharmonie (right) and HafenCity © mr_%u039E

Das Projekt HafenCity
Hier wächst ein Stück Stadt: Die HafenCity – das derzeit größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt Europas – bietet ein Modell für die Entwicklung der europäischen Innenstadt am Wasser. Mit der Entwicklung einer neuen City setzt Hamburg mindestens europaweit neue Maßstäbe: Auf einer Fläche von 157 Hektar entsteht ein lebendiger Stadtraum mit einer Mischung von Arbeits- und Wohnnutzung, Einzelhandel, Freizeit, Gastronomie und Kultur. Was ihn von ähnlichen Stadtentwicklungsprojekten unterscheidet, sind seine zentrale Stadtlage und ein Qualitätsanspruch, der sich u. a. in der feinkörnigen Nutzungsmischung, dem hohen Maß an Lebendigkeit und einem innovativen Entwicklungsprozess niederschlägt. Prägend sind außerdem die Qualität von Architektur und Freiraumgestaltung.

Speicherstadt and HafenCity © Hansueli Krapf

Speicherstadt and HafenCity © Hansueli Krapf

Als einzigartig können schon die intensiven wechselseitigen Bezüge von Land- und Wasserflächen gelten. Die HafenCity wird nicht eingedeicht, also auch nicht vom Wasser abgeschnitten. Mit Ausnahme der Kai- bzw. Uferpromenaden wird das Gebiet auf 7,5 bis 8 Meter über Normalnull angehoben. Dadurch erhält das frühere Hafen- und Industrieareal eine neue charakteristische Topografie, die den Zugang zum Wasser und das hafentypische Milieu bewahrt. Die Zielsetzungen der HafenCity-Entwicklung sind dabei sehr komplex.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Themenwochen.

Umfangreiche Informationen finden Sie auf HafenCity.com und Wikipedia HafenCity. Hier erfahren Sie mehr über Bilder und deren Verwendung. Damit Sie sich auf dem Laufenden halten können, bieten die meisten Stadt- oder Tourismus-Webseiten einen Newsletter-Service an und/oder unterhalten Facebook-Seiten/Twitter-Accounts. Zudem bieten mehr und mehr Orte, Tourismusorganisationen und Kultureinrichtungen zusätzlich Apps für SmartPhones und Tablets an, sodass Sie Ihren mobilen Fremdenführer immer dabei haben können.



© Abenteuer Wissen – Hamburgs HafenCity, Teil 1 von 4

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