Fredrikstad in der Provinz Østfold

29. Juni 2012 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Old town © visitnorway.com

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Fredrikstad ist die größte Stadt in der Provinz (Fylke) Østfold und die sechstgrößte Kommune in Norwegen. Sie wurde am 1. Januar 1994 mit den heutigen Ortsteilen Borge, Kråkerøy, Onsøy und Rolvsøy zusammengeschlossen. Sie hat ein Areal von 290 Quadratkilometern. Sie grenzt im Norden an Råde, im Osten an Sarpsborg und im Süden an Hvaler, den der Küste vorgelagerten Schären. Fredrikstad liegt an der Mündung der Glomma, des längsten und breitesten Flusses Norwegens, in den Oslofjord.

Die kleine Handels- und Seefahrtstadt erlebte erst Ende des 19. Jahrhunderts und im Übergang zum 20. Jahrhundert durch die Holz- und Ziegelindustrie einen wirtschaftlichen Aufschwung, der sie auch den Beinamen “Plankenstadt” verdankte. Sie entwickelte sich zu einem wichtigen Exporthafen für Holz, das auf der Glomma geflößt wurde. Zeitweilig wurden in den Wintermonaten größere Mengen von Eis verschifft, das vor dem Aufkommen von Kälteanlagen unter anderem von Brauereien in Deutschland verwendet wurde. Heute spielt die Holzwirtschaft eine untergeordnete Rolle. In den 1970 er Jahren gaben viele traditionelle Industriebetriebe, darunter die Schiffswerft, auf. Heute ist die Wirtschaftsstruktur dominiert von Handel- und Dienstleistungsunternehmen sowie einigen Industriebetrieben wie die Norwegische Technische Porzellanfabrik (NTP). Damit spielt die Stadt eine wichtige Rolle für den gesamten südlichen Teil Østfolds. Von Fredrikstad bestehen Expressbus-Verbindungen zum Flughafen Moss, Rygge (27 km) und zum Flughafen Oslo-Gardermoen (130 km) sowie Eisenbahnverbindungen nach Oslo und Göteborg.

Town Hall © Lokalhistoriewiki.no - Trond Svandal Østfold University College © Bård Halvorsen Old town - Gate to the Fortress © visitnorway.com Market Square © visitnorway.com Harbour Promenade © visitnorway.com Old town © visitnorway.com
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Old town - Gate to the Fortress © visitnorway.com
Die Østfoldregion wurde bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. Fredrikstad wurde 1567 von König Fredrik II. gegründet, 15 Kilometer von der alten Stadt Sarpsborg entfernt, die durch schwedischen Truppen niedergebrannt wurde. Nachdem Norwegen gezwungen wurde, die Provinz Båhuslen an Schweden abzutreten, erlangte Fredrikstad an der norwegisch-schwedischen Grenze strategische Bedeutung. König Fredrik III. beauftragte den niederländischen Generalquartiermeister Willem Coucheron zur Verteidigung der Stadt mit dem Bau einer Festung (Fredrikstad festning). Nach niederländischem Muster wurde 1663-1666 am Ostufer der Glomma eine sternförmige Festungsanlage errichtet, in deren Mauern sich die heutige, ebenfalls gut erhaltene Altstadt (Gamlebyen) befindet. Während des Großen Nordischen Krieges (1700-1721) war Fredrikstad Basis der norwegischen Flotte der Schärenküste. Die Festung wurde 1814 von schwedischen Truppen angegriffen und musste kapitulieren. Heute ist sie Nordeuropas am besten erhaltene Festungsanlage. Zu den Sehenswürdigkeiten Fredrikstads gehören:

  • Fredrikstadt Domkirke, 1880 im neugotischen Stil erbaut
  • Østre Fredrikstad Kirke, aus dem Jahr 1779 in der Altstadt
  • Fredrikstad Museum, im ehemaligen Zeughaus (Tøihuset) der Festung aus dem Jahr 1775 mit stadthistorischen Ausstellungen
  • Bastion 5, Teil der Festung in der Altstadt, ein Kunst- und Handwerkerzentrum mit Galerien, Werkstätten und Geschäften in historischer Umgebung
  • Nationales Fußballmuseum im Stadion von Fredrikstad mit Ausstellungen zur norwegischen Fußballgeschichte
  • Modelleisenbahnzentrum in der Altstadt, Skandinaviens größte Modelleisenbahnanlage
  • Roald Amundsen Geburtshaus und Museum im Ortsteil Borge
  • Hans Nielsen Hauge Gedenkstätte und Museum im Ortsteil Rolvsøy

Lesen Sie mehr auf Stadt Fredrikstad, VisitNorway.com – Fredrikstad, VisitOslofjord.no – Fredrikstad und Hvaler, Østfold University College, Flughafen Moss, Rygge und Wikipedia Fredrikstad. Hier erfahren Sie mehr über Bilder und deren Verwendung. Damit Sie sich auf dem Laufenden halten können, bieten die meisten Stadt- oder Tourismus-Webseiten einen Newsletter-Service an und/oder unterhalten Facebook-Seiten/Twitter-Accounts. Zudem bieten mehr und mehr Orte, Tourismusorganisationen und Kultureinrichtungen zusätzlich Apps für SmartPhones und Tablets an, sodass Sie Ihren mobilen Fremdenführer immer dabei haben können.



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