Französisch-Guayana

Samstag, 30. Mai 2015 - 13:43 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination: | Category/Kategorie: Allgemein

île Royale Harbor and St Joseph island © Tylda/cc-by-sa-3.0

île Royale Harbor and St Joseph island © Tylda/cc-by-sa-3.0

Französisch-Guayana ist ein Überseedépartement und eine Region Frankreichs. Französisch-Guayana liegt im Norden von Südamerika am Atlantischen Ozean zwischen Brasilien und Suriname. Französisch-Guayana ist ein vollintegrierter Teil des französischen Staates und damit auch Teil der Europäischen Union und der NATO. Der Euro ist gesetzliches Zahlungsmittel. Französisch-Guayana weist das größte zusammenhängende Waldgebiet Frankreichs und der Europäischen Union auf. 90 % des Landes sind mit tropischen Regenwäldern bedeckt. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung lebt an der Küste, wo sich die größten Städte befinden.

Bekannt wurde Französisch-Guayana für den “Archipel der Verdammten” auf den Îles du Salut, zu denen auch die Teufelsinsel (Île du Diable) gehört, eine französische Strafkolonie, die von 1852 bis 1951 bestand. Bis zu 70.000 Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten waren dort inhaftiert. 1946 wurde Französisch-Guayana als Überseedépartement ein integraler Bestandteil Frankreichs und erhielt so eine eingeschränkte Selbstverwaltung. In der französischen Nationalversammlung und im Senat ist das Département seitdem mit zwei Mitgliedern vertreten.

Cayenne - City Hall © Cayambe/cc-by-sa-3.0 Pirogues taxis on Maroni river in Apatou © Polo973/cc-by-sa-3.0 Kourou Beach © Arria Belli/cc-by-sa-3.0 Îles du Salut © Spooky/cc-by-sa-3.0 Europe's Spaceport Centre Spatial Guyanais or CSG in Kourou île Royale Harbor and St Joseph island © Tylda/cc-by-sa-3.0
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Pirogues taxis on Maroni river in Apatou © Polo973/cc-by-sa-3.0
1968 bauten die Europäer in Kourou ein – geografisch günstig, weil äquatornah liegendes – Raketenabschussgelände Centre Spatial Guyanais, das im Laufe der Zeit ständig erweitert wurde. Der Erfolg des Ariane-Programms und eine geschickte Unternehmensstrategie der Betreibergesellschaft Arianespace trugen erheblich dazu bei.

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