Einweihung des neuen SALEWA Headquarter

Donnerstag, 01. Dezember 2011 - 13:14 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
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Heiner Oberrauch: „Hier arbeiten wir, hier leben wir. In unserem Headquarter fühlen wir uns wie zu Hause“

Die Firmengruppe OberAlp hat vor kurzem den unter allen Aspekten der Nachhaltigkeit errichteten Sitz im Bozner Süden bezogen, der alle zentralen Aktivitäten der verschiedenen Marken unter ein Dach bringt. Im neuen Headquarter trifft Technologie auf Natur und Heimat. Besonders stolz ist Bauherr Heiner Oberrauch, dass das sehr weitgreifende Projekt mit dem „Work&Life“-Zertifikat ausgezeichnet wurde.

Bei der Grundsteinlegung der neuen Europazentrale von SALEWA im Februar 2010 hatte Heiner Oberrauch in seiner Eröffnungsrede gesagt: „Wer hoch hinaus will, muss mit beiden Beinen am Boden bleiben.“ Dieses Zitat hat sich der Gründer und Präsident der Firmengruppe OberAlp sehr zu Herzen genommen und es spiegelt sich nun im fertiggestellten Sitz des Bozner Unternehmens wieder. Zwar wurde mit der Investition in den Bau in die Zukunft geblickt – auf der anderen Seite hat Oberrauch dabei aber seine Wurzeln nie außer Acht gelassen.

„Wir haben ein einzigartiges Gebäude errichtet, das perfekt zu unseren Marken und unserer Geschichte passt. Von unserer Heimat Südtirol ausgehend haben wir es an die geographischen Gegebenheiten angepasst und trotzdem ist es ein Landmark für die gesamte Umgebung“, sagt Heiner Oberrauch.

Das neue Headquarter ist reich an symbolischen Elementen aus der Bergwelt. So hat die neue SALEWA-Zentrale beispielsweise die Form eines Bergkristalls. Der Bau besticht auch durch die verwendeten Materialien, etwa durch die „Aluminiumhaut“ im Süden, oder die große Fensterfront im nördlichen Teil des Gebäudes.

„Unser Sitz ist durch seine Form, die beim Bau ausgewählten Materialen und weitere architektonische Feinheiten eine wahre Attraktion in der Bau-Szene. Mehr als 1200 Ingenieure und Architekten aus ganz Europa haben sich unseren Sitz bereits angeschaut“, sagt Oberrauch nicht ohne Stolz.

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Die Eröffnung des neuen Headquarters ist für Oberrauch eine gute Gelegenheit, sich bei all den Menschen zu bedanken, die sich an der Verwirklichung des Gebäudes beteiligt haben. „Unser Dank geht an alle, die hier mitgewirkt haben und zur Vollendung dieses großartigen Projekts beigetragen haben. Wir möchten auch betonen, dass wir bei der Auswahl unserer Partner vorwiegend auf heimische Betriebe gesetzt haben, mit dem Ergebnis, das in der zweijährigen Bauphase auf der Baustelle immer eine sehr positive Energie geherrscht hat“, freut sich Heiner Oberrauch. In der Tat stammten 90 Prozent der Lieferanten aus der näheren Umgebung, was in Sachen Transport Schadstoffe minimierte und somit einhergeht mit der seit Jahren verfolgten CSR-Strategie von SALEWA.

Bereits bei der Ausschreibung hatte Heiner Oberrauch klare Vorstellungen von dem, was und vor allem wie das neue SALEWA-Headquarter einmal sein soll. „In unserer Vergangenheit haben wir immer versucht die ideale Umgebung für unsere Mitarbeiter zufinden, damit sie sich frei entfalten und erfolgreich sein können.“ Mit der Verwirklichung des Projekts sehe Oberrauch diese Vorgabe erfüllt. „Wir sind überzeugt, dass wir viele Talente anziehen werden, die bei OberAlp auf fruchtbaren Boden stoßen und beruflich wachsen können“, so der Bozner Unternehmer.

Wohl auch aus diesem Grund wurde das neue SALEWA-Headquarter mit dem Qualitätssiegel „Work&Life“ ausgezeichnet, das von der KlimaHaus-Agentur verliehen wird. Bei der Vergabe wurden technische und strategische Kriterien bewertet, allen voran drei Kriterien der Nachhaltigkeit: Natur und Umwelt, sozio-kulturelle Aktivitäten und ökonomische Transparenz. Herausragend ist unter diesem Aspekt die auf dem Dach angebrachte Fotovoltaik-Anlage, die das gesamte Gebäude autonom mit Strom versorgt und für eine drastische Reduzierung der CO2-Emission sorgt.

„Unser Ziel ist, dass wir zu einem Beispiel für moderne und nachhaltige Unternehmensführung werden. Wir nehmen die Verantwortung für unsere Heimat wahr und machen sie zu einer Verpflichtung für uns“, sagt Oberrauch. Aus diesem Grund ist der Sitz in Bozens Süden nicht nur ein Ort, an dem die Marken von OberAlp wachsen sollen. Er ist ein Treffpunkt für die Bürger, die im SALEWA Cube klettern oder sich im Bistro Bivac stärken.

„Für unsere Mitarbeiter gibt es einen Kinderhort, wo sie ihre Kleinen während der Arbeitszeit in guten Händen wissen. Im obersten Stock des Turms haben wir ein Fitness-Zentrum untergebracht“, sagt Heiner Oberrauch zufrieden. Das Headquarter ist also ein Ort, an dem nicht nur gearbeitet wird. Es ist ein Treffpunkt, an dem gelebt wird. Selbstverständlich ist dieses Ziel nicht bei allen Unternehmen – wird bei SALEWA und OberAlp aber nach einer ganz präzisen Firmenstrategie in die Tat umgesetzt.

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