Eastbourne am Ärmelkanal

20. Januar 2015 | Destination: | Rubric: Allgemein |

Eastbourne Beach © geograph.org.uk - Oast House Archive/cc-by-2.0

Eastbourne Beach © geograph.org.uk – Oast House Archive/cc-by-2.0

Eastbourne ist ein Seebad am Ärmelkanal in der Grafschaft East Sussex in England. Mit einer Einwohnerzahl von 99.400, laut einer Schätzung aus dem Jahr 2011, ist sie die zweitgrößte Stadt der Grafschaft. Sie ist zugleich ein Distrikt von East Sussex und gehört zur Region South East England. Die Stadt liegt am Ende der sogenannten South Downs, einer hügeligen Kreidelandschaft in den Grafschaften East Sussex, West Sussex und Hampshire im Süden Englands; zu ihr gehört auch Beachy Head, eine Landspitze mit 162 m hohen Kreidefelsen.

Geschützt durch Felsen und Hügel zählt Eastbourne zu den Orten Englands mit den meisten Sonnenstunden im Jahr. Die Stadt nennt sich selbst gern The Sunshine Coast. Die Lage an der Südküste macht Eastbourne zu einem beliebten Ferienort. Die Stadt bietet mit den zahlreichen Hotels und dem gut ausgebauten ÖPNV-System eine angenehme und zweckmäßige Tourismus-Infrastruktur. Vor allem ältere Menschen aus dem nördlichen Teil des Vereinigten Königreiches machen dort Urlaub oder verlegten ihren Wohnsitz nach Eastbourne, vor allem wegen des guten Klimas. Deshalb wird die Stadt auch häufig God’s Waiting Room genannt.

Eastbourne Pier © MortimerCat/cc-by-sa-3.0 Town hall © geograph.org.uk - Malc McDonald/cc-by-sa-2.5 Beachy Head and Lighthouse © Sue Wallace/cc-by-sa-2.0 Eastbourne train station © Theolimeister/cc-by-sa-3.0 © flickr.com - Les Chatfield/cc-by-2.0 Eastbourne Beach © geograph.org.uk - Oast House Archive/cc-by-2.0
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Eastbourne Beach © geograph.org.uk - Oast House Archive/cc-by-2.0
Obwohl es Gewerbe- und Industriegebiete in Eastbourne gibt, ist die Stadt vorwiegend ein Badeort, der seine Einnahmen aus dem Tourismus bezieht. Eastbourne leidet jedoch unter der allgemeinen Tendenz der Briten, Urlaub im Ausland zu machen. Die Stadt hat vier Theater, zahlreiche Parkanlagen, einen Konzertpavillon (“Bandstand” an der Strandpromenade) und einige Museen. Das Zentrum der Tourismusbranche ist ein 8 km langer Kiesstrand mit drei terrassenförmig angelegten Promenaden. Die oben gelegene Uferpromenade wird von Hotels und Pensionen im viktorianischen Stil gesäumt. Geschäfte sind dort nicht zu finden, weil Peregrine Cavendish, 12. Duke of Devonshire, dem große Teile Eastbournes gehörten, den Umbau der Hotels verboten hatte. Zum historischen Aussehen der Stadt trägt auch der 1870 eröffnete, 304 m lange und 20 m breite Pier bei, auf dem sich Unterhaltungs- und Vergnügungseinrichtungen (u.a. die Diskothek “Atlantis” und eine “Blue Saloon” genannte Spielhalle) befinden; der Blue Saloon brannte jedoch am 30. Juli 2014 vollständig ab und verhindert seitdem den Zugang zum Pier. Ein im Stil ähnlicher Pier befindet sich auch im westlich gelegenen Seebad Brighton. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehört der 1935 erbaute, am Strand gelegene Orchesterpavillon “Bandstand”.

Eastbourne wurde durch seine jährliche “Airbourne”-Flugschau auch international bekannt. Jährlich im Sommer kommen tausende Briten nach Eastbourne, um sich die am Wochenende stattfindende Airbourne anzusehen. Während der Show fliegen Bomber, Düsenjäger und Hubschrauber nur meterweit über der Wasseroberfläche an der Küste vorbei, wobei der Höhepunkt die Vorführung der Flugstaffel Red Arrows ist. Der Name “Airbourne” ist ein Wortspiel aus dem Namen “Eastbourne” und dem englischen Wort “airborne” (luftgebunden). Im Jahr 2000 kam es bei der Veranstaltung zu einem tödlichen Unfall, als ein Kunstflieger ins Wasser stürzte. Nach diesem Ereignis wurde die Flugschau in Frage gestellt. Sie findet aber weiterhin statt.

Lesen Sie mehr auf Eastbourne Borough Council, VisitEastbourne.com, The Royal Eastbourne Golf Club und Wikipedia Eastbourne. Hier erfahren Sie mehr über Bilder und deren Verwendung. Damit Sie sich auf dem Laufenden halten können, bieten die meisten Stadt- oder Tourismus-Webseiten einen Newsletter-Service an und/oder unterhalten Facebook-Seiten/Twitter-Accounts. Zudem bieten mehr und mehr Orte, Tourismusorganisationen und Kultureinrichtungen zusätzlich Apps für SmartPhones und Tablets an, sodass Sie Ihren mobilen Fremdenführer immer dabei haben können.



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