Diest in Flämisch-Brabant

14. September 2012 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

Market Square © Bescha

Market Square © Bescha

Diest ist eine Gemeinde in der belgischen Provinz Flämisch-Brabant, mit 23.150 Einwohnern. Sie umfasst die Stadt Diest, in der etwa 11.000 Menschen leben, das Dorf Schaffen, wo sich ein Militärflugplatz befindet, und die Ortschaften Deurne, Webbekom, Kaggevinne und Molenstede.

Heute tragen der Tourismus und der Dienstleistungs- und Handelsbereich die Wirtschaft der Stadt, die nur noch regionale Bedeutung hat. Diest ist Teil der Union der Oranierstädte, zusammen mit Breda (Niederlande), Dillenburg (Deutschland) und Orange (Frankreich).

Im Zentrum der Stadt sind besonders sehenswert das Haus “Hof van Nassau” und das Refugium (Refugiehuis) der Abtei Averbode, die ca. 5 Kilometer von Diest entfernt ist. Auch die gotische Liebfrauenkirche (erbaut 1253–1288) mit der preisgekrönten Kanzel lohnt einen Besuch. In der Sint Jan Berchmansstraat kann man im Haus “Gulden Maan” das Geburtszimmer des heiligen Jan Berchmans besichtigen.

Great Market © Donderwolk Town hall © Athenchen The Beguinage © Athenchen Monumental Houses © Michielverbeek Model of the Beguinage © Wasily Market Square © Bescha
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Monumental Houses © Michielverbeek
Der Grote Markt von Diest ist umgeben von malerischen Patrizierhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Hier befindet sich auch das 1728 erbaute vorklassizistische Rathaus (Stadhuis) in dessen Keller das Stadtmuseum untergebracht ist. Unter den Exponaten des Museums sind eine Rüstung Philipps von Oranien, Gold- und Silberschmiedearbeiten und ein Porträt von René von Oranien-Nassau und seiner Frau Anna von Lothringen.

Die St. Sulpitiuskirche befindet sich ebenfalls am Grote Markt. Sie wurde zwischen 1417 und 1534 aus dem für die Demergotik typischen braunen Sandstein gebaut. Der Chor ist bereits älter und datiert aus dem Jahr 1320. In der Kirche befindet sich das Grab von Philipp von Oranien, der nach dem Tod seines Vaters Wilhelm I. von Oranien-Nassau Herr der Stadt gewesen war.

Diest verfügt ebenfalls über einen malerischen Beginenhof, mit Häusern aus dem 16.-18. Jahrhundert und einer Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Der Hof wurde 1252 gegründet und war bis 1923 bewohnt. Er zählt zu den bedeutendsten Beginenhöfen in Belgien und gehört seit 1998 zum UNESCO-Welterbe. In der schlichten St. Katharinakirche befinden sich zahlreiche Gemälde, Spitzen, sowie eine sehenswerte Kanzel.

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