Die Privatinsel Spitbank Fort im Solent vor Portsmouth

Samstag, 15. November 2014 - 03:36 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein, Haus des Monats, Hotels

Spitbank Fort 2012 © Sian Abrahams/cc-by-sa-3.0

Spitbank Fort 2012 © Sian Abrahams/cc-by-sa-3.0

Spitbank Fort auch Spitsand Fort, Spit Sand Fort oder einfach Spit Fort ist eines der vier, auf einer Veranlassung von 1859 des Royal Commission gebauten Seeforts im Solent vor Portsmouth in England. Baubeginn war im Jahre 1861, die Bauaufsicht führte der Captain E. Steward (Royal Engineers). Die Arbeiten wurden jedoch im Frühjahr 1862 wieder eingestellt um die Verteidigungspläne für den Solent und die Zufahrten zum Hafen von Portsmouth zu überarbeiten. Im Jahre 1867 wurden die Arbeiten wieder aufgenommen und 1878 vollendet. Nach ihrem Konstrukteur wurde dieser Typ “Palmerston-Forts” genannt. Aufgabe war die Verteidigung der Hafeneinfahrt von Portsmouth und des Spithead. Das Fort war ein Artilleriefort zur Seezielbekämpfung und frontseitig mit Stahlplatten gepanzert. Diese waren von dem Captain Inglis der Royal Engineers entworfen und bestanden aus 25 inch (63,5 cm ) starken Platten aus Schmiedeeisen die in Sandwichbauweise angebracht waren und allen damaligen Schiffsgeschützen widerstehen sollten. Spit Fort ist kleiner als die Hauptforts Horse Sand Fort und No Man’s Land Fort und lag in der zweiten Linie mit der Aufgabe, an den beiden Hauptforts durchgebrochene feindliche Schiffe zu bekämpfen. Es ist kreisrund, mit einem Durchmesser von 162 feet (etwa 54 Meter) an der Basis . Es verfügte über ein Batterie- und ein Untergeschoss. Im Untergeschoss waren die Munitionslager, die Küche und Vorratsräume untergebracht. Zur Frischwasserversorgung diente seit 1877 ein artesischer Brunnen, der bei 401 feet (etwa 133 Meter) auf Frischwasser stieß.

Im Jahr 1962 wurde das Fort außer Dienst gestellt, 1982 vom “Ministry of Defence” (Verteidigungsministerium) als militärische Liegenschaft aufgegeben und an Sean Maguire verkauft. Es wurde von da an für verschiedene zivile Zwecke genutzt. Das Bauwerk verfügte über ein Museum, einen Tanzsaal, ein Restaurant und weitere 50 Räume. Die persönliche Bequemlichkeit war bei diesen Veranstaltungen jedoch, den vormaligen Nutzungsbestimmungen des Forts entsprechend, stark eingeschränkt.

No Man's Land Fort on the left, Spitbank Fort in front of Portsmouth Harbour entrance, Horse Sand Fort to the right © spitbankfort.com View from Spitband Fort on Portsmouth © geograph.org.uk - Graham Horn/cc-by-sa-2.0 View from Portsmouth on Spitbank Fort © geograph.org.uk - Chris Downer © spitbankfort.com Spitbank Fort in the middle of the Solent © geograph.org.uk - Martyn Pattison/cc-by-sa-2.0 Spitbank Fort 2012 © Sian Abrahams/cc-by-sa-3.0
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No Man's Land Fort on the left, Spitbank Fort in front of Portsmouth Harbour entrance, Horse Sand Fort to the right © spitbankfort.com
Ab dem 4. Juni 2002 wurde das Fort als Schauplatz für die britische Fernsehproduktion Banged Up With Beadle genutzt. Ebenso wurde eine Episode der Fernsehserie Most Haunted hier gedreht. Im “Fort Spit” fanden im Sommer 2009 das Coaltion Festival und andere Psytrance sowie Harddance Veranstaltungen statt.

Im Jahre 2009 wurde es zum Preis von 800.000 Pfund Sterling zur Versteigerung angeboten, jedoch bereits vor dem Ende der Auktion für mehr als 1 Million £ verkauft. Es befindet sich jetzt im Besitz von “Clarenco Properties Group” (bereits Eigentümer von Horse Sand Fort und No Man’s Land Fort), wurde renoviert und aktuell als exklusives Hotel betrieben.

Lesen Sie mehr auf SolentForts.com – Spitbank Fort und Wikipedia Spitbank Fort. Hier erfahren Sie mehr über Bilder und deren Verwendung. Damit Sie sich auf dem Laufenden halten können, bieten die meisten Stadt- oder Tourismus-Webseiten einen Newsletter-Service an und/oder unterhalten Facebook-Seiten/Twitter-Accounts. Zudem bieten mehr und mehr Orte, Tourismusorganisationen und Kultureinrichtungen zusätzlich Apps für SmartPhones und Tablets an, sodass Sie Ihren mobilen Fremdenführer immer dabei haben können (Sicher Reisen - Die Reiseapp des Auswärtigen Amtes - Wetterbericht von wetter.com). Wenn Sie eine Anregung, Kritik oder einen Hinweis zu dem Beitrag haben, freuen wir uns auf Ihre E-Mail an kommentar@wingsch.net. Nennen Sie dazu im Betreff bitte die Überschrift des Blogbeitrags, auf den sich Ihre E-Mail bezieht.




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