Die Islas Galápagos

21. Dezember 2012 | Destination: | Rubric: Allgemein, UNESCO-Welterbe |

Tourists at the Mann Beach with sealions © Iris Diensthuber

Tourists at the Mann Beach with sealions © Iris Diensthuber

Die Islas Galápagos (offiziell Archipiélago de Colón “Kolumbusarchipel”) sind ein Archipel im östlichen Pazifischen Ozean, über 1000 km westlich von Südamerika. Sie gehören zu Ecuador und bilden die gleichnamige Provinz Galápagos mit der Hauptstadt Puerto Baquerizo Moreno.

Das Wort Galápago bezieht sich auf den Schildkrötenpanzer, der bei einigen Unterarten der Galápagos-Riesenschildkröte im Nackenbereich wie ein Sattel aufgewölbt ist.

Die Inselgruppe besteht aus 14 größeren Inseln (Isabela, Santa Cruz, San Salvador (Santiago, James), Fernandina, San Cristóbal, Floreana (Santa Maria), Marchena, Española, Pinta, Santa Fe, Genovesa, Pinzón, Baltra und Rábida) und über 100 kleineren bis winzigen Inseln, darunter die weit nordwestlich liegenden Darwin und Wolf.

Giant tortoise © Conspiration Water taxi in Puerto Ayora © Alvaro Sevilla Design Puerto Ayora - Isla Santa Cruz © Alvaro Sevilla Design Galápagos Marine Iguana © Datune Galapagos Islands topographic © MatthewStevens Tourists at the Mann Beach with sealions © Iris Diensthuber
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Tourists at the Mann Beach with sealions © Iris Diensthuber
Fünf Inseln sind besiedelt: Santa Cruz, San Cristóbal, Isabela, Floreana (Santa Maria) und Baltra (Seymour Sur) (keine Wohnbevölkerung, aber Militärstützpunkt mit Kasernen für ca. 400 Soldaten und Angehörige der Küstenwache).

Auf den Inseln lebten 2006 offiziell 19.184 Einwohner. Inzwischen (2012) ist deren Zahl durch kontinuierlichen Zuzug vom Festland auf über 26.000 Einwohner gestiegen. Dies wird von der Nationalparksverwaltung kritisch beurteilt. Das Pro-Kopf-Einkommen in der Provinz Galápagos ist mit Abstand das höchste aller Provinzen in Ecuador, die Kriminalität mit Abstand die niedrigste, sodass die Zuwanderung von inländischen Wirtschaftsflüchtlingen trotz Zuzugsverbot weiter anhält.

Die außerordentliche und einmalige Flora und Fauna der Inseln gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO. Sie werden durch den Nationalpark der Galápagos-Inseln geschützt. Etwa 97 % der Fläche der Islas Galápagos und 99 % der sie umgebenden Gewässer innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone stehen dadurch unter strengem Naturschutz, die landwirtschaftliche und fischereiliche Nutzung sowie das Betreten der Inseln und Befahren der Gewässer sind streng reglementiert und werden durch die Nationalparksverwaltung mit Sitz in Puerto Ayora kontrolliert.

Lesen Sie mehr auf DiscoverGalapagos.com, Darwin Foundation, Galapagos Conservancy, Galápagos National Park und Wikipedia Islas Galápagos. Hier erfahren Sie mehr über Bilder und deren Verwendung. Damit Sie sich auf dem Laufenden halten können, bieten die meisten Stadt- oder Tourismus-Webseiten einen Newsletter-Service an und/oder unterhalten Facebook-Seiten/Twitter-Accounts. Zudem bieten mehr und mehr Orte, Tourismusorganisationen und Kultureinrichtungen zusätzlich Apps für SmartPhones und Tablets an, sodass Sie Ihren mobilen Fremdenführer immer dabei haben können.







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