Die HMS Warrior 1860

Sonntag, 26. Oktober 2014 - 02:36 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Großsegler, Museen, Ausstellungen, Yacht des Monats

Portsmouth Historic Dockyard © geograph.org.uk - Steve Daniels

Portsmouth Historic Dockyard © geograph.org.uk – Steve Daniels

Die HMS Warrior aus dem Jahr 1860 war das erste ozeantaugliche Panzerschiff mit eisernem Rumpf. Sie wurde von der britischen Royal Navy als Gegenmaßnahme zum französischen Panzerschiff La Gloire gebaut. Sie gab der gleichnamigen Schiffsklasse ihren Namen und war das Schwesterschiff der HMS Black Prince. Als sie vom Stapel lief, war sie durch ihren 4,5 Zoll dicken geschmiedeten Eisengürtel praktisch unverwundbar für die Geschosse der zur Zeit ihres Baus gebräuchlichen Schiffsartillerie.

Um die Sinksicherheit noch weiter zu verbessern, war der Rumpf in 92 wasserdichte Abteilungen unterteilt und besaß unterhalb von Maschinenanlage und Munitionsräumen einen Doppelboden. Die einzige bedeutende Verwundbarkeit war die fehlende Panzerung um die Rudermaschine herum, so dass ein unglücklicher Treffer sie manövrierunfähig hätte machen können.

Figurehead © Remi Jouan © LordHarris © geni Captain's Day Cabin © geni HMS Warrior at the Portsmouth Historic Dockyard © Kingflump Citadel © Paul Hermans Boilers © geni Annunciator © The Land Portsmouth Historic Dockyard © geograph.org.uk - Steve Daniels
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Portsmouth Historic Dockyard © geograph.org.uk - Steve Daniels
Ein Abschwung in der Nachfrage nach Schrott bewirkte, dass sie sich am 25. April 1925 nicht wie geplant zur Verschrottung verkaufen ließ. 1929 wurde sie nochmals in Oil Fuel Hulk C77 umbenannt und diente fortan als Unterkunft für einen Seemann und als schwimmender Tank in der Marinewerft Pembroke in Wales. Dort blieb sie die folgenden 50 Jahre. Die Restaurierung zum Museumsschiff begann am 3. September 1979 in Hartlepool und wurde 1984 abgeschlossen. Dann wurde sie zu ihrem gegenwärtigen Liegeplatz in Portsmouth geschleppt. Sie wurde in Warrior (1860) umbenannt, um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Hauptquartier der Royal Navy in Northwood zu vermeiden.

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