Die Hafenstadt Castellammare di Stabia

Montag, 23. Juli 2012 - 13:00 (CET/MEZ) Berlin | Author/Destination:
Category/Kategorie: Allgemein

Castellammare di Stabia seen from Monte Faito © Mentnafunangann/GFDL

Castellammare di Stabia seen from Monte Faito © Mentnafunangann/GFDL

Castellammare di Stabia ist eine Hafenstadt mit 64.506 Einwohnern am Golf von Neapel. Sie liegt an der Stelle des antiken Stabiae und gehört zur Provinz Neapel in der Region Kampanien.

Die Stadt befindet sich an der Bahnlinie der Ferrovia Circumvesuviana zwischen Sorrent und Pompei beziehungsweise Neapel. Castellammare di Stabia wurde 1654 von den Franzosen unter dem Herzog von Guise eingenommen; und hier schlug 1799 der französische General Jacques MacDonald die vereinigten englisch-neapolitanischen Truppen.

Castello dalla Strada Panoramica © Mentnafunangann/GFDL © Mentnafunangann/GFDL Palazzo Farnese © Mentnafunangann/GFDL Monte Faito © Mentnafunangann/GFDL Amerigo Vespucci at Castellammare di Stabia © Mentnafunangann/GDFL Castellammare di Stabia seen from Monte Faito © Mentnafunangann/GFDL
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Castellammare di Stabia seen from Monte Faito © Mentnafunangann/GFDL
In Castellammare di Stabia befindet sich eine der traditionsreichsten Werften Italiens. Sie wurde ab 1785 für militärische Zwecke gebaut, da das Marinearsenal in Neapel zu klein geworden war. 1808 wurden die Anlagen in Castellammare auf Anordnung von Joachim Murat weiter ausgebaut. Auch nach der Einigung Italiens diente die Werft militärischen Zwecken. Bis in die neueste Zeit baute man dort Kriegsschiffe, u. a. den Kreuzer Vittorio Veneto (C550). Heute nutzt der italienische Konzern Fincantieri die Werft.

Die Stadt wurde im Herbst 2010 überregional bekannt, nachdem ihr Bürgermeister Luigi Bobbio einen neuen Bußgeldkatalog vom Stadtrat genehmigt bekam. Darin werden unter anderem Strafen festgelegt für das Durchführen knapp bekleideter Sonnenbäder in der Öffentlichkeit, für öffentliches Fluchen, für Alkoholkonsum auf der Straße nach 22 Uhr sowie für das Tragen von Miniröcken, bei denen man bereits die Unterwäsche sieht.

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